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Casper: Spirit Dimensions im Gamezone-Test


1 Bilder Casper: Spirit Dimensions im Gamezone-Test
Wendy, die gute Freundin von Casper, bittet in einem Brief um Hilfe, woraufhin sich der kleine Geist sofort auf die Reise macht um zu sehen was seine Freundin bedrückt. Bei ihr angekommen erfährt er, dass der böse Kibosh alle Geister gefangen und eingesperrt hat, was bedeutet, dass Casper der letzte noch frei "lebende" Geist ist. Somit liegt es in seiner Verantwortung dem Kibosh entgegenzutreten. Freilich geht das nicht so einfach, denn zuerst wollen die vier verschiedenen Geisterdimensionen erforscht und nach neuen Freunden abgesucht werden. Diese helfen uns dann gegen Kibosh und seine Schergen zu bestehen.

Das Gameplay gestaltet sich sehr kinderfreundlich, auch wenn der Schwierigkeitsgrad im Spiel langsam aber beständig ansteigt. So steuern wir Casper durch die verschiedenen Welten, wobei uns die speziellen Fähigkeiten eines Geistes zugute kommen, wie das durchdringen von Mauern oder des versprühen von Geistergeschossen. Eine der erste Aufgaben die uns zuteil wird, ist es die fünf verlorenen Teile einer verwunschenen Rüstung zu finden. Gleichzeitig nehmen wir so viele Energiekristalle und besondere Features auf wie wir finden können.

Die Welten selber sind sehr groß und ausladend gestaltet, so dass man schon einige Zeit mit dem Erkunden verbringen kann. Die Dimensionen selber wurden grafisch sehr differenziert gestaltet, so dass man auf Anhieb erkennt wo man sich gerade befindet. Die Sichtweite ist leider etwas zu kurz geraten, besonders mit dem gern auf der PS2 verwendeten Motion Blure Effekten verwischt das Bild in dunklen Ecken zu einem einzigen dunklen Brei. Ansonsten kann man sich über Detailarmut oder Fantasielosigkeit nicht beschweren.

Die Steuerung benötigt alle beide Analogsticks um Casper zu steuern. Während der eine für die Blickrichtung zuständig ist regelt man mit dem anderen die Geschwindigkeit des kleinen Geistes. Wem dies zu ungewohnt ist der kann im Options-Menü die Steuerung neu definieren.

Die Soundkulisse könnte direkt aus einem Casper Film sein und passt hervorragend zur Atmosphäre. Der Soundtrack wechselt je nach Situation und unterstreicht so das Gameplay. Kritische Situationen kann man schon im Voraus an der "bedrohlicheren" Musik erkennen. Die deutschen Synchronstimmen wirken etwas hölzern geben sich aber alle Mühe möglichst deutlich und kindgerecht zu sprechen.

"Casper - Spirit Dimensions" ist ein nettes Spiel für die jungen Konsolenspieler. Man hat sich einige Mühe gegeben das Casper typische Feeling einzufangen, was auch ganz gut gelungen ist, mit der Einschränkung, dass uns spielerisch kaum Neues geboten wird. Wie in so vielen 3D-Adventures geht es darum, bestimmte Gegenstände zu sammeln und aufzupassen von den Gegnern nicht niedergestreckt zu werden. Wem solches Spielprinzip gefällt und auch dem kleinen Casper gegenüber nicht abgeneigt ist, der wird sicher seine Freude an diesem Spiel haben, denn die Welten sind angenehm groß und das Gameplay ist recht ausgeglichen. Ansonsten gibt es ja einiges an Alternativen in diesem Genre.

Casper: Spirit Dimensions (PS2)
  • Singleplayer
  • 6,5 /10
  • Multiplayer - 
    Grafik 7/10 
    Sound 6/10 
    Steuerung 6/10 
    Gameplay 7/10 
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