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Cardinal Syn: Ein Beat´em Up der Extraklasse - Leser-Test von Saruman


1 Bilder Cardinal Syn: Ein Beat´em Up der Extraklasse - Leser-Test von Saruman
Bei Cardinal Syn handelt es sich um ein sehr innovatives Beat'em Up, welches aber leider nie offiziell in Deutschland erschienen ist. Grund dafür ist die enorme Brutalität.

Wie es bei fast allen Beat'em Ups der Fall ist, so ist auch bei Cardinal Syn die Story nicht unbedingt die Originellste.

In Bloodland herrscht schon seit unzähligen Jahren ein blutiger Krieg zwischen den vielen verschiedenen Clans. Im Laufe der Zeit erschien plötzlich ein geheimnisvoller Fremder in Bloodland. Dieser rief alle Clans zusammen und las ihnen aus dem Buch der Weisheit vor. Von diesem Moment an herrschte Frieden zwischen den Clans. Sie ernannten den Fremden zu ihrem Meister. Als dieser sein Werk schließlich als vollbracht sah, zerriss er das Buch der Weisheit in viele Teile. Jedem Clan überreichte er, kurz vor seinem Abschied, einen Teil des Buches. Von dem Moment an, wo ihr Meister verschwand, brachen die blutigen erneut Kriege aus. Jeder Clan wollte nun alle Teile des Buches sein eigen nennen. In der Zeit als die Kriege dann wieder sehr heftig waren, erschien plötzlich die Zauberin Syn. Diese nahm alle Teile des Buches an sich und verzauberte diese in 3 Schwerter. Grund dafür war ein Turnier welches sie plante zu veranstalten. Jeder Clan sollte seinen besten Krieger suchen und diesem am Turnier anmelden. Der Gewinner des Turniers würde dann die 3 Schwerter und somit das Wissen des Buches der Weisheit erlangen. Als schließlich der Sieger des Turniers die 3 Schwerter entgegen nehmen wollte, tötete Syn diesen. Syn verschwand und die Kriege begannen von neuem. Jahrhunderte später kam Syn wieder und veranstaltete ein weiteres Turnier und dieses Turnier findet in „Cardinal Syn“ statt.

Trotz das es nur eine mittelmäßige Story ist, bildet diese dennoch ein recht gutes Grundgerüst für ein Beat'em Up.

Spielen kann man dieses Turnier im „Tournament“-Modus. Bevor man dieses beginnt, wählt man erst einmal einen Kämpfer. Das Kämpferfeld umfasst dabei die unterschiedlichsten Figuren. Anfangs stehen dem Spieler erst 8 Stück zur Verfügung, wobei jede Figur einen Clan vertritt. Da wäre zum Beispiel der grauenvolle Zyklop Mongoro oder Prinzessin Orion vom Clan der Elfen. Sobald man einen Kämpfer ausgewählt hat, beginnt das große Turnier. Anfangs sind die Kämpfe noch einfach, aber später werden sie unschaffbar schwer. Das ist auch leider ein negativer Punkt des Spiels. Dieser enorm hohe Schwierigkeitsgrad lässt den Spieler oft verzweifeln. Selbst auf der Stufe "Easy" hat man unheimliche Mühe die Gegner zu besiegen.
Über dieses Manko sieht man aber zum Teil hinweg, denn zum Ausgleich haben die Entwickler das restliche Spiel sehr innovativ gestaltet. Nun aber wieder zum eigentlichen Turnier.
Sobald man dieses mit einem Kämpfer gewonnen hat, spielt man einen neuen Kämpfer frei. Insgesamt gibt es noch 10 geheime Charaktere. Das jede Figur dabei über ihr eigenes Movearsenal verfügt, ist natürlich selbstverständlich.
So ist zum Beispiel der Narr Hecklar auf sehr schnelle und flinke Aktionen und der Zombie Plague auf äußerst grausame Schläge und Vergiftungen spezialisiert. Dadurch, dass sich jede Figur komplett von den anderen unterscheidet, ist für den Spieler genügend Abwechslung geboten.

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