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Car Tycoon: Spartanisch - Leser-Test von CONQUEROR


1 Bilder Car Tycoon: Spartanisch - Leser-Test von CONQUEROR
Die heutige Industrie hat’s schwer: Immer muss sie den Kunden alles recht machen, Preise senken, Werbekampagnen starten und darauf achten, dass das Gesamtbild der Edelkarosse stimmt. Auch die Produktionsstätten für die Spritschleudern müssen erst mal errichtet werden, was nicht weniger Kosten verschlingt. In der Wirtschaftsimulation Car-Tycoon müssen sie sich mit all diesen Problemen herumschlagen während sie sich durch die 20 Missionen spielen. Zuerst einmal benötigen sie Fabriken, in denen sie die Autos herstellen können. Filialen sorgen für den Absatz ihrer Automarke und zu guter letzt gibt es noch Garagen, die die Kisten von Zeit zu Zeit zusammenflicken. Sind sie erst einmal soweit, beginnen sie mit der Konstruktion einer Serie von Wagen. Dies tun sie indem sie sich ihr Traummobil aus mehreren Komponenten zusammenklicken. Was darf’s denn sein? Vielleicht einen Mini für die sparsamen Kunden? Oder doch lieber einen Lieferwagen für die werten Speditionen? Welchen Motot soll ihre neue Schöpfung bekommen und welches Fahrwerk empfiehlt sich wohl am meisten? Alles Fragen die sie sich stellen sollten, wollen sie in der Welt von Car-Tycoon erfolgreich sein. Der Absatz muss schließlich gewährleistet sein, will man in neue Fabriken oder die Forschung investieren. König Kunde ist jedoch wählerisch und kauft mit Vorliebe das preiswertere Automobil, woraufhin der Konkurrent auf seinen heißen Öfen sitzen bleibt. Sollten sie jedoch Klapperkisten von Anno dazumal im Angebot haben, wird ihnen auch der stärkste Rabatt wenig nützen, denn auch moderne Technik schätzt man sehr. Mit der Zeit werden sie also um umfangreiche Forschungen nicht herumkommen, die es ihnen ermöglichen, ihre Produkte up-to-date zu halten. Zwecks ausstechen der Computerkonkurrenten ist auch ein ständiger Wechsel und die Weiterentwicklung der Automobilserien unerlässlich. Falls alle Stricke Reißen, bleibt immer noch das Mittel der Sabotage. Eine stillgelegte Produktion ist für den Konkurrenten ziemlich unangenehm und kann ihn ziemlich schädigen, woraufhin sie ihre Klapperkisten besser absetzen können. Die 20 Missionen lassen sie die verschiedensten Aufgaben erfüllen, die manchmal auf Umsatzsteigerung, manchmal aber auch auf die Erforschung eines neuen Motors usw. abzielen. Schlimm sind Krisen, die z.B. die Ölpreise sprunghaft ansteigen lassen. Dann können sie ihre 5 Meter – Straßenkreuzer gleich einmotten lassen und sollten lieber schnellstens auf ein spritsparendes Modell umsteigen, um nicht auf einen Schlag alle Kundschaft zu verlieren. Während sie sich so durch Mission um Mission spielen, wird ihnen leider eines unangenehm auffallen: Das Spiel ist höchst dröge geraten. Tabellen sind der Anblick, den sie einen Großteil des Spiels „genießen“ dürfen. Zumindest die Ansichtkarte wuselt angenehm, wenn die verkauften Automobile im Einsatz sind, was aber leider auch schon die Spitze der Fahnenstange ist. Bilder werden sie überdies selten zu sehen bekommen. Insgesamt müssen sie sich folgende Fragen stellen: Kann ich mit der unspektakulären grafischen Aufmachung leben? Kann ich über die Eintönigkeit hinwegsehen? Und finde ich wirklich keine bessere Wirtschaftssimulation? In Anbetracht des aktuellen Mangels an echten Alternativen ist zumindest die letzte Frage geklärt, doch sollten sie sich genau überlegen ob sie mit den sonstigen Defiziten leben können. Können sie dies, ist Car Tycoon eine recht umfangreiche doch staubtrockene Angelegenheit.
Nur für abgebrühte Genrefans interessant !

FAZIT: Unterdurchschnittlich

Negative Aspekte:
miese Präsentation

Positive Aspekte:
Recht komplex

Infos zur Spielzeit:
CONQUEROR hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    CONQUEROR
  • 3.8%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • 6.8/10
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 2/10
    Steuerung: 7/10
    Sound: 2/10
    Atmosphäre: 4/10
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