Login
Passwort vergessen?
Registrieren

Cannon Spike im Gamezone-Test


1 Bilder Cannon Spike im Gamezone-Test

Totgesagte leben länger! Dies trifft gleich in zweifacher Hinsicht auf "Cannon Spike" aus dem Hause Capcom zu. Zum einen weil dieses Game eines der letzten sein dürfte die BigBen noch für den Dreamcast auf den Markt bringt und zum anderen weil uns in "Cannon Spike" nicht nur ein Capcom-Veteran begegnet.

Die Geschichte ist schnell erzählt: Irgendwann im 21. Jahrhundert hat die weltweite Wirtschaftskrise ihren Höhepunkt erreicht. Terrorismus ist an der Tagesordnung und selbst die großen Metropolen werden inzwischen in die Scharmützel mit einbezogen. Um den Terroristen Einhalt zu gebieten gründet die Regierung eine mobile Eingreiftruppe welche mit hochmodernen Motor-Stiefeln ausgerüstet ist, was ihnen eine praktisch grenzenlose Bewegungsfreiheit garantiert. Diese Truppe besteht aus niemand geringerem als Shiba Shintaro, seines Zeichens Skateboard-Weltmeister, Charlie aus Street Fighter Alpha, King Arthur aus Ghosts & Goblins, Cammy White aus Super Street Fighter II, Simone die Freundin von Arthur, sowie den beiden unpassendsten Mitgliedern überhaupt: B.B.Hood aus Darkstalker und MegaMan aus dem gleichnamigen Spiel.

Das Spiel selbst ist genauso schnell erklärt und ebenso schnell durchgespielt. Man wählt einen der Akteure und stürzt sich für zehn Level ins mehr oder minder schlimme Kampfgetümmel a la Zombie Revenge. Dabei springt einem sofort die effektive Steuerung ins Auge wie man sie ruhig auch bei ähnlichen Spielen verwenden hätte können. So fixiert sich die Schussrichtung sobald man das Feuer eröffnet hat, egal in welche Richtung man sich derweil bewegt. Gleichzeitig ist es aber möglich einen einzelnen Gegner per Laserstrahl anzupeilen und diesen dann im Fadenkreuz zu behalten. Ideal um den Feind unter Feuer zu nehmen während man ihn umkreist. Dabei besitzt jede wählbare Figur eigene Waffen und vor allem einen eigenen Spezialangriff, der sie von den anderen unterscheidet. Auf das Gameplay hat das allerdings wenig Einfluss, lediglich die Abfolge der zehn Level variiert je nach ausgewählter Figur.

Die Soundkulisse gibt sich alle Mühe Spielhallenflair aufkommen zu lassen. Die Geräusche sind durch die Bank laut und aggressiv. In Kombination mit dem aufdringlichen Japano-Pop entsteht so eine Lärmkulisse die man gerne leiser dreht, es sei denn man will sich wie in der Spielhalle fühlen.

Richtig Spaß kommt eigentlich nur im zwei Spieler-Mode auf, da man ohne Splitscreen oder Ähnliches zu zweit so richtig die Fetzen fliegen lassen kann.

  • Peter Grubmair"-"
  • "Cannon Spike" ist ein klassisches Arcade-Game welches leider viel zu kurz geraten ist. In den drei leichteren Schwierigkeitsgraden spielt man die zehn Missionen die pro Charakter zur Verfügung stehen locker in 30 Minuten durch. So hat man alleine höchstens ein Wochenende Spielspaß mit "Cannon Spike" und wird danach kaum noch die Motivation aufbringen es noch einmal durchzuspielen, zu zweit allerdings ist es immer wieder eine lustige Herausforderung für die Party zwischendurch.
Cannon Spike (DC)
  • Singleplayer
  • 7,2 /10
  • Multiplayer - 
    Grafik 8/10 
    Sound 7/10 
    Steuerung 8/10 
    Gameplay 6/10 
Pro & Contra
Schnelles Game für zwei Spieler
Zu wenige und zu kurze Missionen
e_gz_ArticlePage_Default