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Call of Cthulhu: Publishing doch durch Ravensburger?


1 Bilder Call of Cthulhu: Publishing doch durch Ravensburger?
Erst vor wenigen Tagen wurden auf so ziemlich allen Newsseiten – auch hier auf Gamezone –die Meldung veröffentlicht, dass das Spiel “Call of Cthulhu” aus der Entwicklerschmiede “Headfirst” nicht durch die “Ravensburger Interactive Media GmbH” publisht wird und man sich schon (seitens „Headfirst“) auf der Suche nach einem neuen Publisher befinden würde. Aus Gründen, die sich uns derzeit wohl erst einmal nicht erschließen werden, ist die veröffentlichte Meldung über die neue Publishersuche falsch und für nichtig erklärt worden. Die Grundlage für diese Aussage liefert eine heute veröffentlichte Pressemeldung, die offiziell seitens der „Ravensburger GmbH“ ausgegeben worden ist, und die folgendes Thema zum Inhalt hat:
Sämtliche Meldungen, die sich darauf berufen, dass sich der Entwickler „Headfirst“ und die „Ravensburger Interactive Media GmbH“ vertraglich getrennt haben, sind nicht richtig. „Ravensburger“ bestätigt, dass der geschlossene und bestehende Vertrag zwischen 2Ravensburger“ und „Headfirst“ seitens „Headfirst“ nicht schriftlich gekündigt wurde und damit das Geschäftsverhältnis der beiden Parteien weiter fort besteht. Somit liegen auch die Rechte zur Veröffentlichung und Vermarktung des Spiels „Call of Cthulhu“ weiterhin bei der „Ravensburger GmbH“. Neben dieser Tatsache geht die „Ravensburger GmbH“ sogar noch einen – berechtigterweise – Schritt weiter! Sollte „Headfirst“ die nach wie vor bestehenden Recht der „Ravensburger GmbH“ an Dritte weitergeben, was einer unbefugten Weitergabe entspricht, wird man seitens der Publisher rechtliche Schritte gegen die Entwickler einleiten.
Hier darf man in jedem Fall ein wenig neugierig sein, wie sich die Sachlage nun weiter verhält. Sicher dürfte – aufgrund dieser neuerlichen Tatsache – aber dann wohl wieder sein, dass das Game wie geplant erscheinen wird. Es sei denn, man „bekommt sich doch in die gerichtliche Wolle“.

Van_Helsings Meinung:
So schnell kann es gehen, dass sich eine Meldung – erst einmal gleich aus welchen Gründen – als falsch herausstellt. Ich frage mich dann nur, da die Trennung ja von „Headfirst“ ausgegangen ist, was sie dazu bewogen hat, diese zu verkünden, obwohl es offensichtlich nicht den Tatsachen entspricht?! Normalerweise – gehe ich jetzt von den Erfahrungen aus, die ich im Business schon gemacht habe – werden Verträge a) über eine gewisse Zeit geschlossen, b) enthalten einen bestimmtes Thema und c) regeln die Rechte und Pflichten der Parteien. Und hierzu zählen dann auch Kündigungsfristen, etc.pp.. Ehrlich gesagt kam es mir bei der ersten Meldung zu diesem Thema schon „etwas spanisch vor“, dass man sich nur wegen des Verkaufs von „Fishtank“ (gehörte Ravensburger) an „JoWood“ getrennt haben soll. Wie auch immer, ich bin in jedem Fall gespannt, wie sich dieser Sachverhalt weiter entwickelt! Und ich bin auch gespannt, wie lange interessierte Gamer denn nun wirklich auf ihr Spiel warten müssen!?

Quelle: gamesurf.tiscali.de

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