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Call Of Cthulhu – Neue Screenshots plus Preview


1 Bilder Call Of Cthulhu – Neue Screenshots plus Preview
Das Horrorspiel des britischen Entwicklerteams Headfirst Productions wurde in der letzten Zeit ziemlich oft erwähnt und wie es scheint ist Call Of Cthulhu nach zahlreichen Verschiebungen endlich so gut wie fertig. Im Moment geht man davon aus dass Fishtank Interactive das PC-Spiel im Sommer veröffentlichen wird. Bei Computer and Video Games wurden jetzt wieder einige schicke Screenshots veröffentlicht, die als Illustrationen zu einem kurzen Preview-Artikel dienen. Im Text findet man vor allem ein paar Statements des Lead Designers Simon Woodroffe.
Die Hintergrundgeschichte wurde ja schon öfter angesprochen und im Artikel findet man dazu auch keine weiteren Informationen. Im Spiel geht es bekanntlich um einen Privatdetektiv, der zufällig herausfindet dass die Anhänger eines finsteren Kults einen uralten Dämon beschwören wollen. Call Of Cthulhu soll laut Woodroffe das gruseligste Spiel aller Zeiten werden, aber dabei geht es weniger um zahlreiche Schockeffekte sondern viel eher um den Aufbau einer ganz besonderen Atmosphäre, die von Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit geprägt ist. Die Spieler sollen angeblich nachts nicht schlafen können weil sie über all die Dinge nachdenken die sie in Call Of Cthulhu gesehen haben.
Das Spiel wurde vom Cthulhu-Mythos inspiriert, der vom klassischen Autor H.P. Lovecraft und seinen Nachfolgern erschaffen wurde und Call Of Cthulhu ist längst nicht das einzige Computerspiel, das sich an dieser Vorlage orientiert. Viele bekannte Horror-Spiele basieren ebenfalls mehr oder weniger stark auf dieser Thematik, ohne dass die Spieler etwas darüber wissen (als Beispiel wird Alone in the Dark genannt). Die Story soll sehr düster sein und wie in den Romanen geht es um den Kampf der Menschheit gegen uralte Kreaturen, die so anders sind dass man sie eigentlich überhaupt nicht verstehen kann. Im Spiel tauchen typische Elemente aus verschiedenen Genres auf und man muss zum Beispiel bestimmte Gebiete erforschen, Feinde vernichten, Rätsel lösen oder mit NPCs interagieren, aber dazu kommen einige interessante Besonderheiten.
Durch die verwendete Egoperspektive soll Call Of Cthulhu noch gruseliger werden als die Third Person-Horrorspiele im Stil von Resident Evil, aber gleichzeitig ist es kein richtiger Egoshooter. Eine große Besonderheit gibt es beim Interface, denn die Entwickler wollen dafür sorgen dass der Spieler nicht durch alle möglichen Anzeigen abgelenkt wird weil dadurch die Atmosphäre gestört werden würde. Davon werden unter anderem auch die Rätsel beeinflusst. Anders als in normalen Spielen gibt es keine Anzeige für die verbleibende Lebensenergie und wenn man den jeweiligen Gesundheitszustand des Helden beurteilen möchte muss man seinen Puls messen. Wenn er verletzt ist muss man den Körper absuchen um die Wunde zu finden und dabei werden elf Verletzungstypen unterschieden. Passend dazu gibt es verschiedene Behandlungsmethoden (also z.B. je nachdem welche Körperteile verletzt wurden). Als Beispiel wird eine Schusswunde im Arm genannt, bei der die Kugel noch im Arm steckt. Man kann das Geschoss herausziehen, aber wenn man die Ader vorher nicht abgeschnürt hat kommt es zu starken Blutungen. Hat man dagegen ein Hilfsmittel zum Stillen der Blutung verwendet kann die Wunde zugenäht werden (man darf dabei aber nicht vergessen die Aderpresse wieder zu entfernen). Im Spiel gibt es also keine Medipacks die einfach nur in der Gegend herumliegen oder andere unrealistische Objekte.
Die andere große Besonderheit ist das so genannte „Sanity System“, das ja auch schon des öfteren angesprochen wurde. Dieses Feature wurde aus dem Call Of Cthulhu-Rollenspiel übernommen und es geht dabei um den Geisteszustand es Helden. Durch alle schrecklichen Ereignisse verschlechtert sich der betreffende Wert (den man aber nicht sehen kann) und früher oder später sind die ersten Symptome wie etwa Lichtblitze oder „seltsame Stimmen im Kopf“ zu bemerken. Als Auslöser kommen zum Beispiel Begegnungen mit den schrecklichen Kreaturen in Frage. Freunde scheinen dann plötzlich Feinde zu sein und umgekehrt, was das Spiel noch viel spannender und gruseliger macht.
Die Lichteffekte und andere Elemente auf den Screenshots sahen bis jetzt oft so gut aus, dass viele Leute behaupteten dass die Bilder nachbearbeitet wurden (was angeblich aber nicht stimmt). Neben dem spannenden Einzelspielerabenteuer gibt es auch einen Multiplayermode, in dem offensichtlich verschiedene Teams gegeneinander antreten. Dabei soll das Sanity System eine wichtige Rolle spielen. Genauere Details werden aber noch nicht verraten.
Auf den Screenshots sind verschiedene Umgebungen, Monster und ein paar andere unheimliche Gestalten zu sehen: www.computerandvideogames.com/previews/previews_screenshots.php?id=27410&page=3

Ceilans Meinung:
Viele Details waren wie gesagt schon vorher bekannt, aber ein paar neue Infos kann man dann trotzdem noch finden. Besonders interessant finde ich die Sache mit den Wunden und den verschiedenen Behandlungsmethoden. Call Of Cthulhu hat überhaupt ein paar ungewöhnliche Ideen zu bieten und ich denke dass man das Spiel auf jeden Fall im Auge behalten sollte. Für Horrorfans dürfte es sehr gut geeignet sein und die Mischung der unterschiedlichen Genres gefällt mir persönlich ziemlich gut. Darüber hinaus scheint die Grafik wirklich mehr als gelungen zu sein. Die neuen Screnhots sehen auch wieder vielversprechend aus. Die Bilder sind wie immer sehr dunkel, aber das muss schließlich so sein.

Quelle: www.computerandvideogames.com

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