Login
Passwort vergessen?
Registrieren

Burnout: Crash, Boom, Bang - Leser-Test von axelkothe


1 Bilder Burnout: Crash, Boom, Bang - Leser-Test von axelkothe
So schnell kann es gehen: Eben habe ich noch mit Airblade Trickkombinationen ausgeführt, und schon liegt der nächste Titel von Criterion Games bei mir in der Playstation 2. Dieser nennt sich Burnout, und wird von Acclaim veröffentlicht.

Bei Burnout handelt es sich um ein Rennspiel mit einem vom Standart abweichenden Konzept. Fährt man in den meisten Rennspielen auf abgesperrten Kursen und muss nur mit der Strecke kämpfen, herrscht auf den Burnout-Parcours reges treiben. Der ganz normale Zivilverkehr mit PKW, Bussen und Lastwagen ist nämlich unterwegs, und ihr rast mit eurem Flitzer zwischen ihnen hindurch. Da sich die normalen Verkehrsteilnehmer an die Verkehrsregeln halten, gibt es schon mal einen Rückstau, während sie an der roten Ampel stehen, oder Fahrzeuge überqueren an Kreuzungen die Strecke.

Ziel ist es, wie in Rennspielen so üblich, eure drei Konkurrenten abzuhängen und als erster auf dem Treppchen zu stehen. Das ist aber gar nicht so einfach, denn erstens fahren die Computergegner wie von der Tarantel gebissen, zweitens sitzt euch ein knappes Zeitlimit im Nacken und drittens kosten euch Zusammenstöße mit anderen Verkehrsteilnehmern wertvolle Sekunden. Und von diesen Unfällen gibt es bei Burnout verdammt viele. Wenigstens werdet ihr mit einem spektakulären Replay getröstet, welches euren Crash aus verschiedenen Perspektiven zeigt. Dass währenddessen die Computergegner an euch vorbeiziehen ist natürlich ärgerlich. Doch auch die sind nicht unfehlbar und bauen ebenso immer wieder Unfälle.

Doch risikoreiches Fahren kann sich aber auch durchaus bezahlt machen: Durch besonders waghalsige Manöver wie eine Fahrt im Gegenverkehr, knappes Vorbeirasen an anderen Fahrzeugen oder Powerslides um enge Kurven wird eine Turboleiste aufgeladen. Wenn diese voll ist, könnt ihr auf Knopfdruck sogar noch schneller durch die Landschaft brettern. Doch Vorsicht: Durch einen Unfall bekommt ihr auch ein dicken Abzug von eurer Turboleiste verpasst.

Neben dem Championship-Mode, in dem ihr in 8 Cups jeweils drei Strecken hintereinander unter bestimmten Platzvorgaben erledigen müsst, könnt ihr im Single Race alle bereits freigespielten Kurse einzeln befahren, im Survival-Modus solange fahren bis ihr einen Unfall baut oder ihr liefert euch ein Duell mit nur einem Computergegner – ist er besiegt, gehört dessen Wagen euch.

Damit ihr nicht vor dem Bildschirm vereinsamt bietet Burnout auch noch einen 2-Spieler-Splitscreen an. Auch hier müsst ihr nicht auf Computergegner und Verkehr verzichten.

Technik:
Was bei Burnout als erstes auffällt ist die hohe Geschwindigkeit, mit der die Grafik an einem vorbeiscrollt. Erfreulich ist dabei, dass diese immer schön flüssig bleibt und sich auch im Splitscreen keine Blöße gibt. Die Autos, Landschaften und Randobjekte sehen allesamt sehr gut aus.
Die Musik ist leider etwas durchwachsen, stellenweise ist sie hervorragend, stellenweise knapp vor der Nervgrenze.

Axels Meinung:
Eines vorweg: Burnout ist sehr schwer: Durch den Verkehr zu kommen, ohne einen Unfall zu bauen, ist bei der Geschwindigkeit praktisch unmöglich. Dadurch kann schon mal Frsut aufkommen, wenn man ein paar Meter vor dem rettenden Checkpoint in einen querenden Laster rast. Aber das macht das Spiel auch interessanter als das Rennallerlei, wo ihr lediglich auf die Strecke achten müsst. Der zweite starke Punkt von Burnout ist die extrem hohe Geschwindigkeit, mit der ihr durch Stadt, land und Gebirge saust – Respekt liebe Entwickler! Was ich mir noch gewünscht hätte, wäre eine eingeblendete Karte des Kurse, sowie eine Angabe über die Entfernung zum Kontrahenten. Auch hat mich das knappe Zeitlimit auch schon fast um den Verstand gebracht. Trotzdem ist Burnout für mich eine definitive Kaufempfehlung für Spieler mit guten Nerven oder übermenschlichen Reaktionen, sowie für jeden Spieler der die Herausforderung sucht.

Negative Aspekte:
recht schwer

Positive Aspekte:
super Grafik, tolle Replays

Infos zur Spielzeit:
axelkothe hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    axelkothe
  • 8.0%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • 7.5/10
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 8/10
    Steuerung: 9/10
    Sound: 7/10
    Atmosphäre: 8/10
e_gz_ArticlePage_Default