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Burnout: Wer bremst verliert - Leser-Test von buckshot


1 Bilder Burnout: Wer bremst verliert - Leser-Test von buckshot
Qualmende Reifen, waghalsige Überholmanöver und halsbrecherische Stunteinlagen und das alles bei absoluter Höchstgeschwindigkeit. Mit diesen markigen Worten lässt sich Acclaims neuester Arcade Racer kurz und prägnant beschreiben.

In Burnout dreht sich alles um wahnwitzige Aspahltrennen. Das alleine wäre noch nichts besonderes. Was diesen Titel jedoch von anderen Racern unterscheidet ist der Umstand, dass sich auf den Strassen zeitgleich jede Menge anderer Verkehrsteilnehmer tummeln. Verkehrsregeln spielen dabei eine eher untergeordnete Rolle! Kreuzungen werden bei dunkelroter Ampel überquert, die Fahrbahn nach belieben gewechselt, denn wer bremst verliert!

Die Chancen bei durchgedrückten Bodenblech heil durchzukommen liegt bei 50 Prozent, der Zufall hat somit gehörigen Einfluss auf den Spielverlauf. Kommt es dann zu zahlreichen Unfällen, die sich spektakulär in Szene gesetzt zeigen. So spaßig dies am Anfang auch erscheinen mag, auf die Dauer frustrieren die Karambolagen ungemein. Bei dem ständigen Chaos auf den vielbefahrenen Strassen geht der Überblick allzu oft verloren und das Glück nimmt überhand. So verliert der Fahrer, öfter als ihm lieb ist, wertvolle Sekunden. Bei den häufigen Crashs schwindet ein mühsam erarbeiteter Vorsprung zur Konkurrenz allzu rasch dahin.

Da Acclaim über keine Lizenz verfügt, wird mit fiktiven Sportwägen, Limousinen und Jeeps an den Start gegangen. Die Strecken zeigen sich teilweise sehr umfangreich und sorgen für ausreichend Abwechslung. In Sachen Spielmodi lässt sich aus Zeit- und Einzelrennen, Meisterschaft, Duell-, 2-Spieler- oder dem Survival-Modus wählen. In letzterem geht es schlicht und einfach darum, eine komplette Runde ohne Unfall zu durchfahren. Keine leichte Aufgabe!

Die Boliden wissen optisch durchaus zu gefallen, bieten aber keine besonderen Details die sie von Konkurrenztiteln abheben. Das Spielgeschehen läuft unglaublich schnell und flüssig selbst wenn, im Vergleich zur Playstation 2 Version, der GameCube über keine 60 Hz Option verfügt. Dafür zeigt sich das störende Interlaceflimmern entschieden reduziert. Die äußerst direkte Steuerung ist schnell zu erlernen und stellt geübte Rennfahrer vor keinerlei Probleme.

Burnout entfacht einen Adrenalinrausch erster Güte, leidet aufgrund des hektischen Spielgeschehens jedoch unter den unvermeidbaren Zufallsmomenten.

Negative Aspekte:
chaotisches Gameplay

Positive Aspekte:
flüssige Grafik

Infos zur Spielzeit:
buckshot hat sich 2-10 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    buckshot
  • 7.2%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • 7.8/10
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 8/10
    Steuerung: 8/10
    Sound: 7/10
    Atmosphäre: 6/10
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