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Burnout 2: Point of Impact - Aus Freude am Fahren - Leser-Test von HALLofGAME


1 Bilder Burnout 2: Point of Impact - Aus Freude am Fahren - Leser-Test von HALLofGAME
Kein Jahr ist es her, da tauchte für viele ziemlich überraschend ein ungewöhnlicher Renntitel auf, den man mit Fug und Recht innovativ nennen konnte. Statt ein weiteres Mal auf die altbekannten und letztlich immer gleichen Standardrennstrecken verwiesen zu werden, erlaubte uns Criterions Burnout damals halsbrecherische High-Speed Rennen im Alltagsverkehr, wie sie bis dahin nicht nur auf Sonys PS 2 beispiellos waren. Leider war der Schwierigkeitsgrad wohl etwas zu heftig ausgefallen und obwohl es immerhin auch noch zu Xbox- und GameCube-Versionen gereicht hat, wurde die PS 2 Version doch ziemlich schnell zu Billigpreisen verramscht. Ein Schicksal das Criterion mit dem Nachfolger Burnout 2: Point of Impact nicht zu fürchten braucht, denn das Sequel ist nicht nur schöner, schneller und umfangreicher ausgefallen, sondern auch erheblich leichter!

Wie schon im ersten Teil geht es auch im Point of Impact maßgeblich wieder darum, heiße Rennen inmitten des normalen Alltagsverkehrs siegreich zu überstehen und so neue Strecken, Fahrzeuge und Spielmodi freizuschalten. Hat man erstmal die obligate Fahrprüfung, bestehend aus 6 einfachen Fahraufgaben gelöst, darf man sich dem Championship als Hauptmodus zuwenden. Neben Grand Prix Rennserien, die am Ende aus bis zu sieben Einzelrennen bestehen können, begegnen uns hier auch wieder die aus dem ersten Teil noch gut bekannten Face Offs, aber auch der neuartige Pursuit Mode, in dem ihr ein neues Auto nicht im Kampf Mann gegen Mann erspielt, sondern vielmehr am Steuer eines Polizeiwagens gewaltsam stoppen müßt! Die einzelnen Aufgaben müssen allerdings erst nach und nach freigeschaltet werden, wenn auch nur die eigentlichen Grand Prix Aufgaben wirklich Pflicht sind, um im Spiel weiterzukommen. Die anderen Aufgaben lassen im Zweifelsfall eben nur einen von über 20 Garagenplätzen frei. Ist das Championship erfolgreich absolviert wird mit dem Custom Series Championship quasi die Königsklasse freigeschaltet, die zwar schwerer, aber leider auch kürzer ausgefallen ist. Doch damit nicht genug! Die entsprechende Erfolge vorausgesetzt kann auch der Pursuit Modus im Hauptmenü freigeschaltet werden und auch der mehr als spaßige Crash Mode sollte nicht vergessen werden. Hier gilt es in insgesamt 15 Szenarien (von denen -Ihr ahnt es schon- die meissten ebenfalls erst freigeschaltet werden müssen) Unfälle mit bestimmten Schadenshöhen zu verursachen, was sich gelegentlich schon fast als echte Denksportaufgabe entpuppt! Natürlich verzichtet Burnout 2 darüberhinaus auch nicht auf die obligatorischen Modi Single Race, Time Attack und Multiplayer, wobei der Multiplayer-Mode allerdings eine Sache für sich ist, doch darüber später mehr.

Spielerisch ist Burnout 2 erwartungsgemäß leicht zugänglich. Völlig simpel, aber jederzeit absolut akkurat ausgefallen ist die Steuerung. Nur mit Bremse und Gas ausgestattet düst Ihr so sicher durch die insgesamt acht verschiedenen Locations (in je zwei unterschiedlichen Streckenausführungen), die Euch über einen Flughafen und verschiedene städtische Gebiete auch diesmal wieder bis hinaus aufs platte Land führen und zu sinnloser Raserei verleiten werden. Unvermeidlich, denn die Entwickler haben es sich nicht nehmen lassen, diesmal auch ein wenig an der bereits bekannten Boost-Funktion zu schrauben, die per R1-Button aktiviert werden kann und Euch nun dank wesentlich schnellerer Aufladung des Boostmeters deutlich häufiger den entscheidenden Extraschub verpassen dürfte. Andererseits hat man dagegen leider die Finger vom Angebot an Perspektiven gelassen, auch diesmal stehen nur zwei Ansichten zur Verfügung. Wie schon beim letzten Mal bietet sich deshalb zwecks besserer Übersicht, insbesondere bei geboosteten Fahrten auch diesmal wieder die Ego-Perspektive an.

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