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Burnout 2: Point of Impact - And it burns, burns, burns - Leser-Test von rico


1 Bilder Burnout 2: Point of Impact - And it burns, burns, burns - Leser-Test von rico
Dieses Review wollte ich eigentlich schon letzte Woche schreiben, doch habe ich es diesmal geschafft noch eine Spielenacht mit ein paar Freunden dazwischen zu schieben, nicht nur - aber auch um mir einen Eindruck der Partytauglichkeit einiger Spiele zu verschaffen. Darunter war dann auch Burnout 2, und als ich meinen Freunden verkündete, dass wir als nächstes ein neues Arkaderennspiel angehen werden, hielt sich die Begeisterung doch stark in Grenzen. Ob dieses Murren berechtigt war...?

Gameplay
Legt Ihr das Spiel in Euere Konsole könnt ihr zuerst einmal zwischen 50 und 60 Hz wählen und obwohl mein Fernseher 60 Hz tauglich ist und auch andere Spiele ohne Probleme funktionieren, klappte dies bei Burnout nicht. Eine Kritik diesbezüglich möchte ich jedoch nicht äußern, da ich nicht weiß, ob es nicht an meinem Fernsehgerät liegt.
Danach müsst Ihr erst einmal eine Art Fahrschule bestehen, um am richtigen Spiel teilnehmen zu dürfen. Diese gestaltet sich jedoch so einfach, dass dies nach sehr kurzer Zeit gegessen ist. Man wird mit ein paar Einzelheiten vertraut gemacht, viel bringen tut das ganze aber nicht.
So, jetzt aber.
Zur Auswahl stehen die Modi Meisterschaft, Einzelrennen, Mehrspieler, Crash und Verfolgung (und noch mal die Fahrschule). Die Meisterschaft fordert Punkterennen über mehrere Strecken, oder die ein oder andere Verfolgungsjagd. Meistert man diese, öffnet sich die Custom Meisterschaft mit noch mehr freischaltbaren Strecken und Autos und noch gemeineren Gegnern. Eigentlich wird das Spiel erst hier richtig fordernd. Wählt man den Modus Einzelrennen kann man neben freigeschalteten Autos und Strecken auch Bedingungen wie Nacht, Regen, Morgen, unbeständig etc. wählen, pro Stecke stehen jedoch jeweils nur zwei zur Verfügung. 30 Strecken stehen zur Auswahl und Autos gibt es, wenn auch ohne Lizenzen eine ganze Menge. Im Crashmodus versucht ihr durch einen Unfall möglichst viel Schaden anzurichten und im Multiplayer... na, was wohl. Schließlich bleibt der Verfolgungsmodus, bei dem Ihr das flüchtige Auto so oft rammt bis es schließlich stehen bleibt.
Im Spiel geht es dann darum sich gegen seine drei Kontrahenten durchzusetzen und den ersten Platz zu ergattern. Behilflich dabei ist die Boostfunktion, die Ihr durch Fahren auf der Gegenfahrbahn, enge Manöver, Sprünge oder Drifts aufladen könnt.

Grafik
Die Texturen sind detailreich und weich, doch nie verwaschen. Egal ob Ihr auf einer verschneiten Bergetappe oder durch einen verregneten Flughafen fahrt, die Grafik ist sehr abwechslungsreich und atmosphärisch. Die Unfälle sind wie schon beim Vorgänger sehr schön in Szene gesetzt, doch ganz anders als beim Vorgänger muss man Kantenflimmern mit der Lupe suchen. Die Engine geht selbst bei höchstem Verkehrsaufkommen und Boostaktivität nie in die Knie. Wirklich eine reife Leistung!

Steuerung
Arkadefeeling pur. Eine realistischere Steuerung hätte bei diesem Geschwindigkeitsrausch auch nicht so viel Sinn gemacht. Mit ein bisschen Übung gelingt ein sauberes Kurvenfahren mit ein paar herrlichen Drifts.
Das Force Feedbacklenkrad wird unterstütz und genau damit sollte man es auch spielen. Wer es nicht tut ist selber schuld (wer auch sonst?! ).

Sound
Die Musik ist nicht schlecht, aber etwas monoton. Der Motorensound dagegen hat mir sehr gut gefallen.

Multiplayer
Danke, vielen Dank liebe Entwickler. Gott sei dank fährt man auch im Zweispielermodus gegen zwei weitere Computergegner. So kommt eine ganze Menge Aktion auf und es macht einen Riesenspaß, seine Freunde so zu jagen und zu drängeln, bis sie einen Unfall bauen.

Fazit
Bessere Grafik, mehr Strecken, mehr Power - Burnout 2 ist seinem Vorgänger in allen Punkten überlegen. Den Crashmodus fand ich persönlich nicht so toll. Den Geschwindigkeitsrausch, in welchen man sich fährt, wenn man mit ausgelöstem Boost durch den dichten Verkehr rast, muss man auf jeden Fall mal erlebt haben. Da geht der Puls sogar beim zuschauen nach oben. Der Umfang kann sich ebenfalls sehen lassen und da bleibt eigentlich nur eine Entscheidung - kaufen!

Negative Aspekte:
keine Lizenz

Positive Aspekte:
Grafik, Geschwindigkeit

Infos zur Spielzeit:
rico hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    rico
  • 9.0%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • 8.6/10
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 9/10
    Steuerung: 9/10
    Sound: 9/10
    Atmosphäre: 9/10
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