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Bruce Lee: Quest of the Dragon - Neues Interview


1 Bilder Bruce Lee: Quest of the Dragon - Neues Interview
Ronin Entertainment entwickelt zur Zeit ein Prügelgame mit Bruce Lee-Lizenz, in dem der berühmte Kampfsportler praktisch wieder zum Leben erweckt wird. „Bruce Lee: Quest of the Dragon" soll bekanntlich für die Xbox erscheinen und in den USA wird es wohl im dritten Quartal veröffentlicht. In einem neuen Interview bei Gamespot werden verschiedene Themen wie etwa die unterschiedlichen Kampfstile und technische Details angesprochen.
Das Spiel befindet sich seit etwa zwei Jahren in der Entwicklung und das zuständige Team besteht aus ungefähr fünfzig Personen. Ronin ist eine kalifornische Firma und die Mitarbeiter waren schon an der Entwicklung von vielen bekannten Spielen beteiligt. Als Bespiele werden die Star Wars-Games für das Super Nintendo, X-Wing Tie Fighter und Indiana Jones Last Crusade genannt. Die Entwickler wollen natürlich ein Spiel abliefern, das die vielen Fans des großen
Meisters überzeugt und die Erwartungen sind wie nicht anders zu erwarten sehr hoch. Der Hauptcharakter soll dem verstorbenen Star besonders ähnlich sein und dabei geht es nicht nur um die realistische Wiedergabe seines Kampfstils. In den Dialogen bekommt man so zum Beispiel Original-Zitate und philosophische Aussprüche von Bruce Lee zu hören. Die Animationen wurden mithilfe des Motion Capturing-Verfahrens erstellt und dabei hat Bruce Lees letzter Schüler als Vorlage gedient. Die zuständigen Leute haben sich außerdem mit jeder einzelnen Szene aus seinen Filmen beschäftigt, so dass auch wirklich alle einzigartigen Bewegungen detailgetreu wiedergegeben werden können. Darüber hinaus wurde ein Martial Arts-Experte engagiert, der den Entwicklern beim Feintuning der Handbewegungen hilft. Die Leute von Ronin hätten auch irgendeinen anderen Jeet Kune Do-Kämpfer verpflichten können, aber sie waren der Meinung dass das Spiel durch den Schüler des Meisters besonders authentisch wird. In Quest of the Dragon gibt es drei grundsätzliche Kampfstile, aber passend dazu tauchen unzählige Variationen auf und die Gegner nutzen die unterschiedlichsten Techniken. Die normalen Charaktere bestehen aus mehr als viertausend Polygonen, wobei Bruce selbst sogar noch deutlich detaillierter gestaltet ist. Die Framerate soll nie unter dreißig Bilder pro Sekunde fallen und das obwohl man geniale Spezialeffekte zu sehen bekommt, die die Fähigkeiten der Xbox voll ausnutzen sollen. So gibt es etwa Echtzeitschatten, überzeugende Reflektionen sowie Wetter- und hübsche Partikeleffekte. Im Spiel tauchen zwölf verschiedene Arenen auf. Die Umgebungen erinnern an Orte aus der Realität, aber sie sind keine exakten Nachbildungen. In Kämpfen mit mehreren Gegner kommt das Lock On-System zum Einsatz. Der Spieler kann sich so auf einen der Feinde konzentrieren, wobei man trotzdem noch mithilfe des rechten Analogsticks andere Gegner angreifen kann. Mit dem R-Trigger kann man die Bindung an den Gegner lösen und mit dem L-Trigger kann man außerdem zu einem anderen Angreifer wechseln. Bruce muss neben diesen Gegnergruppen auch einzelne Kämpfer in den Arenen besiegen und dazu kommen außerdem noch besonders gefährliche Bosse. Manche Charaktere können nur durch bestimmte Combo-Attacken überwunden werden und dadurch variiert der Schwierigkeitsgrad. Im Laufe des Spiels muss man Münzen sammeln, die von besiegten Gegnern zurückgelassen werden. Davon kann man später neue Moves kaufen, um damit weitere Combos zu bilden. Durch die Münzen steigt Bruce außerdem im Rang auf und er bekommt mehr Lebensenergie. Mithilfe besonderer Drachen-Münzen kann er sich verwandeln. Wenn der Held genug Items gesammelt hat fangen seine Hände und Füße nämlich an zu brennen, die Attacken werden dadurch verstärkt und er ist in diesem Zustand unverwundbar. Das wird für die Gegner besonders gefährlich wenn auch noch Waffen ins Spiel kommen. Quest of the Dragon soll sowohl Prügelgame-Profis als auch Anfänger ansprechen. Viele nützliche Moves können schon durch einfache Tastenkombinationen ausgelöst werden, aber Fortgeschrittene können kompliziertere Attacken einsetzen, bei denen das D-Pad im Zusammenspiel mit dem richtigen Timing besonders wichtig ist. Am Ende wird dann noch gesagt, dass dieses Spiel keine Dolby 5.1-Unterstützung zu bieten hat.

Ceilans Meinung:
Diesmal gibt es leider keine neuen Screenshots zu sehen, aber bei Gamespot wurden ja vor kurzem schon einige Bilder veröffentlicht, die hier auch erwähnt wurden. Ich muss zugeben dass ich mich noch nie mit dem Thema Bruce Lee beschäftigt habe. Ich kenne den Namen und ich habe vielleicht mal ein paar Filmausschnitte gesehen, aber generell finde ich ein Spiel nicht besser nur weil darin eine Figur auftaucht die aussieht und redet wie ein toter Martial Arts-Star. Für Fans ist das Game dafür natürlich umso interessanter und möglicherweise ist es auch für alle anderen Prügelspielanhänger einen Blick wert. Mir gefallen Spiele wie Soul Calibur 2 aber trotzdem irgendwie besser.

Quelle: gamespot.com

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