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Bomberman Generation: Bomberman rulez - Leser-Test von agony


1 Bilder Bomberman Generation: Bomberman rulez - Leser-Test von agony
Bereits auf unzähligen Systemen trieb der beliebte Bomberman sein Unwesen. Von PC-Engine über Amiga, SNES, N64, PC und nun auch in der neusten Version auf Nintendos Gamecube ist der bereits 17 Jahre alte Superheld einfach nicht aus der Spielegeschichte wegzudenken.
Dieses Abenteuer bietet wie die Teile davor verschiedene Mehrspielermodi, aber auch den relativ noch jungen Einzelspielermodus.

Die Hintergrundstory erweist sich einmal wieder als besonders einfallsreich. Die bösartigen Hige Hige Banditen (sehr lustig: die englische Aussprache) haben die kristallartigen Bombenelemente des Planeten Bomber gestohlen. Zufällig sind genau diese auf dem Planeten Tentacalls versteckt und müssen nun von Bomberman höchstpersönlich gefunden werden. Die alles andere als kinoreife, aber trotzdem lustige Geschichte kann man sich in Form eines nett gelungenen Intros anschauen. Hier erfährt man wirklich alle wichtigen Dinge, die man dennoch nicht wissen muss.
Aus einer symmetrischen 3D-Perspektive steuert man nun den kleinen Bomberman durch insgesamt 6 farbenfrohe Welten mit zahlreichen Unterlevels. Hier löst man einfache Rätsel, bekämpft große Endgegner, sammelt Bonusobjekte ein und bombt Feinde weg. Die Rätsel sind sehr gut durchdacht und geben sowohl den Einsteigern als auch den Profis eine faire Chance, diese ohne größere Probleme lösen zu können.
Sehr wichtig ist natürlich auch die effektive Nutzung der Bomben. So steht nicht nur die klassische Bombe zur Verfügung, sondern man erhält im späteren Spielverlauf auch 3 weitere Arten der Bomberelemente wie z. B. Wind- und Wasserbomben. Einige Rätsel können nur mit bestimmten Bomben gelöst werden. Auch interessant ist die Möglichkeit, eine Riesenbombe zu nutzen, die größeren Schaden anrichten kann. Einige Power-Items sorgen weiterhin für Abwechslung, sowohl das schnellere Laufen der Figur als auch die Erhöhung des Explosionsradius sind überaus hilfreich.

Ein neuer und wichtiger Punkt sind die sogenannten Charabombs. Diese unterschiedlichen Monster erhält man während des Spiels an den verschiedensten Orten. Durch einsammelbare Items sorgt der Spieler für eine Stärkung der Charabombs. Jedes dieser pokemonähnlichen Bewohner Tentacalls hat seine Stärken, die Bomberman automatisch nutzen kann, wenn das entsprechende Monster ausgewählt wurde. So besitzt z. B. Dorako die Fähigkeit, den Bomben die maximale Sprengwirkung zu verleihen, Charabomb Pommy ermöglicht es, die Bomben per Fernsteuerung zu zünden.
Findet man einen neuen Charabomb, so muss man mit einem bereits eingesammelten gegen diesen antreten. Gewinnt man in einem einfachen Kampf, so erhält man einen neuen Freund, der Bomberman in seinem Abenteuer unterstützen wird.
Gelegentliche Minispiele wie z. B. der Bomly Sprung oder Motor-Bomber sorgen für eine Auflockerung des eigentlichen Spieles. Leider wurde hier mit der Anzahl der amüsanten Spiele etwas gegeizt, so dass man sich nur in 4 verschiedene Arten versuchen darf..

Erweist sich der Einzelspielermodus als abwechslungsreiches und lustiges Spielchen für jung und alt, so hat es der Mehrspielermodus wirklich in sich. Wie bereits aus den Vorgängern bekannt, sind dank dieses Spielprinzips schon Freundschaften auseinander gegangen.: )
Auch hier bemerkt man, dass sich die Programmierer mehr als nur die Standard-Modi einfallen lassen haben. Neue Ideen wurden gekonnt eingebracht und motivieren auch noch Wochen später. Besonders dann, wenn gleichzeitig 4 menschliche Spieler an einer Konsole sitzen, ist der Spaß perfekt. Aber auch alleine zu Übungszwecken ist der Mehrspielermodus gegen 3 Computergegner bestens geeignet. Ab 2 Spielern breitet Bomberman Generation jedoch seine spielerische Vielfalt aus. Gemeinsam gegen 2 andere Computerfiguren anzutreten hat wirklich seinen Reiz und begeistert bereits nach einigen Minuten.

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