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Blue Stinger: Horror im Golf von Mexiko - Leser-Test von okanato


1 Bilder Blue Stinger: Horror im Golf von Mexiko - Leser-Test von okanato
Vorwort: Die deutsche Pal-Version von Blue Stinger für den Sega Dreamcast erschien kurz vor Weihnachten 1999 und kostete mich 99 DM, ein sicherlich stolzer Preis, doch für eine Neuerscheinung völlig normal. Bei diesem Spiel für den Dreamcast handelt es sich um ein Action-Adventure in 3D, welches mich vor allem durch seine gute Geschichte schnell in seinen Bann zog. Wem der Name dieses Spiels für Segas letzte Spielkonsole nicht besonders viel sagt, dem möchte ich mitteilen, dass es sich um ein Spiel handelt, welches vom Grundsatz her stark dem bekannten Resident Evil ähnelt, aber aus mehreren Gründen nicht ganz mithalten kann. Trotzdem ist Blue Stinger meiner Meinung nach ein durchaus bemerkenswertes DC-Game. Beginnen möchte ich in meiner Beschreibung dieses Videospiels erst einmal mit der Handlung.


Handlung: Alles beginnt mit einem geheimnisvollen Artefakt, welches urplötzlich auf einer kleinen Insel im Golf von Mexiko auftaucht, offensichtlich handelt es sich dabei um einen magischen Gegenstand, der nicht von unserer Welt zu sein scheint. Kurz darauf passieren dort sehr merkwürdige Dinge im Forschungslabor, denn auf einmal tauchen Unmengen an monströsen Gestalten auf, die Vermutung, dass es sich hierbei um Mutationen handelt, die auf den mysteriösen Gegenstand zurückzuführen sind, liegt sehr nahe. Das Ganze zieht verheerende Folgen nach sich, denn in nur sehr kurzer Zeit wird eine Vielzahl der dortigen Bevölkerung niedergemetzelt, es herrscht dort der blanke Horror. Dies ist der Zeitpunkt, in welchem der Held ins Spiel kommt, um genau zu sein sind es sogar zwei. Entweder Ihr entscheidet Euch für Elliott Ballade oder Dogs Bower, ich habe mich jedenfalls zunächst für Elliott entschieden. Sowieso könnt Ihr im weiteren Verlauf des Spiels noch bequem zwischen den bedien anwählbaren Hauptfiguren hin- und herwechseln, insofern ist Eure erste Auswahl ja nicht von alles entscheidender Bedeutung. Egal welche der beiden Figuren Ihr nehmt Euer Ziel bleibt gleich, nämlich hinter das Geheimnis dieser schrecklichen Vorfälle zu kommen, um dem Horror schnell ein Ende bereiten zu können.
Unsere Horror-Reise führt uns durch Hafengebiete, enge Gassen und riesige Gebäude der nahezu völlig ausgestorbenen Stadt beziehungsweise Forschungsstation. Zumindest was Menschen angeht, denn Monster gibt es noch und nöcher, welche wir natürlich blitzschnell aus dem Weg räumen müssen. Kämpfen wir am Anfang noch mit der bloßen Faust, kommen wir zum Glück später in den besitz wesentlich durchschlagskräftiger Waffen. Pistolen, Gewehre, Automatikwerfen und sogar Napalmwerfer stehen im weiteren Verlauf des Spiels zur Verfügung. Natürlich ist der ganze Spaß nicht umsonst, doch erledigte Feinde lassen freundlicherweise immer etwas Geld übrig. Neben dem Geld spielen auch die Schlüsselkarten eine wichtige Rolle, auch diese erhaltet Ihr zumeist durch das Eliminieren auftauchender Monster.
In Blue Stinger sind einige Rätsel enthalten, die sich aber zumeist im Verschieben von Kisten, Auffinden von Schlüsseln, Eingeben von Zahlencodes und Betätigen von Schaltern erschöpfen. Manchmal kommt dabei etwas Hektik auf, da des öfteren ein Zeitlimit bei der Bewältigung mancher Aufgaben besteht, so geht uns beispielsweise einmal die Luft langsam aus, wir drohen zu erfrieren oder zu verbrennen oder benötigen in Windeseile ein sehr wichtiges Medikament. Schaffen wir die uns gestellte Aufgabe nicht in der vorgegebenen Zeit heißt es Game Over. Ganz interessant ist auch, dass wir deutlich erkennen können, wenn wir Schaden erleiden, so hinken wir manchmal mehr schlecht als recht durch die Gegend und sehnen uns nach den wichtigen Energiegetränken oder Sandwiches, welche uns dann wieder auf Vordermann bringen. Hauptsächlich rennen wir aber durch die Gegend, Hüpfpassagen gibt es aber zum Glück nicht, und schießen alles über den Haufen, was sich uns entgegenwirft.


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