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Bloody Roar 3 im Gamezone-Test


1 Bilder Bloody Roar 3 im Gamezone-Test
Gameplay:
Alle unter euch, die Bloody Roar 1 und 2 auf der PlayStation schon mochten, haben Grund zur Freude, denn der dritte Teil steht den beiden ersten in nichts nach. Wie schon in den beiden Vorgängern könnt ihr euren Kämpfer auf Knopfdruck in eine Bestie verwandeln und dadurch stärker Zuschlagen und andere Moves ausführen. Leider gibt es im Spiel keine neuen Fighter zu entdecken. Wie schon im zweiten Teil habt ihr die Qual der Wahl zwischen 12 verschiedenen Recken, wobei sich jeder in eine andere Kreatur verwandeln kann. Da wäre zum Beispiel Yugo, der sich auf Wunsch in einen Wolf transformieren lässt. Oder Marvel, die auf Knopfdruck zum flinken Leoparden mutiert. Auch Long, der Tiger, ist nicht zu verachten.
Das Kampfsystem hat sich ebenfalls nicht verändert. Mit dem Viereck- und X-Button deckt ihr eueren Gegner mit Schlägen oder Tritten ein, über die Dreieckstaste könnt ihr einen Wurf ansetzten und mit einem Druck auf den Kreis-Button aktiviert ihr die Verwandlung eures Fighters. Die Special-Moves führt ihr noch immer über Halb- und Viertelkreisbewegungen aus. An Spielmodi werden euch der Arcade-, der Survival-, der Versus- und der Practice-Mode geboten.
Spielerisch kann der Titel leider nicht ganz mit den beiden Konkurrenten Tekken TT und Dead or Alive mithalten. Zu unorganisiert und hektisch wirken die Kämpfe. Nicht selten arten die Fights auch in einfaches "so schnell wie möglich auf die Buttons Gehämmere" aus. Auch hat sich am relativ einfachen 2D-Gameplay nichts verändert. Im Grunde sind zwar Sidesteps in die dritte Dimension möglich, im Kampf kommen diese aber mangels Zeit kaum zum Einsatz. Irgendwie vermisse ich neue Elemente und Innovationen. Immerhin könnt ihr den Gegner in einigen Stages durch gewisse Begrenzungen befördern. Erwartet aber nicht solche Aktionen wie bei Dead or Alive 2, wo ihr auf mehreren Ebenen kämpfen könnt!
Wie der Name "Bloody" auch schon vermuten lässt ist die beliebte Rote Farbe auch nicht gerade selten vorhanden. Wer will kann diese auch im Optionsmenü komplett auschalten, wobei das die wenigsten von euch tun werden.:)

Graphics:
Grafisch kann Bloody Roar 3 eigentlich überzeugen. Die Grafikqualität der Stages schwankt aber komischerweise relativ stark. Während einige der Arenen mit teils beeindruckenden und aufwendigen Hintergrundanimationen daherkommen, wirken andere durch zu eintönige Texturen und fehlende "Bewegungen" eher trist und wenig spektakulär. Durch einige schöne Effekte, wie der Rauch vor den Mündern der Fighter in der Stage "Freezing Space", werden die eintönigen Hintergrundgrafiken der nicht so tollen Arenen aber immerhin noch etwas aufpoliert. Die Fighter und deren Transformationen können meist gefallen, bieten aber nicht annähernd so viele Details wie die Kämpfer in Tekken. Die Special-Moves hingegen wurden durch ein regelrechtes Effektfeuerwerk in Szene gesetzt. Nicht selten zucken bei deren Ausführung duzende Lichtblitze über den Bildschirm. Die Framerate bleibt auch bei solchen Aktionen konstant und zeigt keine merklichen Einbrüche in Form von störenden Slowdowns.

Sound:
Die Musiken und Soundeffekte sind im grossen und ganzen gut ausgefallen. Besonders einige der rockigen Musikstücke passen hervorragend zu dem Geschehen auf dem Screen. Solider Durchschnitt, mehr gibt es zum Thema Sound nicht zu sagen!

Bloody Roar 3 (PS2)
  • Singleplayer
  • 7,8 /10
  • Multiplayer - 
    Grafik 8/10 
    Sound 7/10 
    Steuerung 8/10 
    Gameplay 8/10 
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