Login
Passwort vergessen?
Registrieren

Blair Witch Volume One: Rustin Parr - Blair Witch - Leser-Test von Hilliboy


1 Bilder Blair Witch Volume One: Rustin Parr - Blair Witch - Leser-Test von Hilliboy
Inhalt:
Kinogänger hatten schon die Chance , sich von drei Studenten in einen dunklen, verwünschten Wald entführen zu lassen. Und wer sich nicht von der hektischen Kameraführung aus der Ruhe bringen ließ, durfte sich an einem Horrortrip der besonderen Art erfreuen. Aber das unbefriedigende Ende ließ, dermaßen viele Fragen offen, dass Sie sich nun im Spiel selbst daran machen müssen, den Geheimnissen der Hexe von Blair auf den Grund zu gehen.
Im Jahre 1940 kam der Einsiedler Rustin Parr in die Stadt Burkittsville und verkündete, er habe „es" vollbracht. Als die Polizei kurz darauf sein Haus durchsuchte, fand Sie die Leiche von sieben Kindern, die aus der Stadt entführt worden waren. Parr wurde verhaftet, behauptete aber steif und fest, eine Stimme habe ihm befohlen, die Kinder zu entführen und zu töten. Keiner glaubte ihm. Die Einwohner der Stadt gingen zu seinem Haus und brannten es bis auf die Grundmauern nieder - Rustin Parr schmort seitdem im Gefängnis.
Sie übernehmen im Spiel die rolle des Wissenschaftlers Elspeth Holliday. Sie ist Mitarbeiterin des Büros zur Bekämpfung des Übernatürlichen, genannt „Spookhouse". Jeder Mitarbeiter dieser Organisation hat so seine eignen Vorlieben: Während sich der blutleere, selbst halb dämonische Stranger lieber mit Vampiren und Werwölfen herumschlägt, bevorzugt Elspeth den Einsatz von Spektrografen und Tonbändern. Kurz gesagt; Sie ist Expertin für jenen Horror, den man nicht sehen kann. Also genau die Richtige für den Einsatz in Burkittsville.
Aus dieser Stadt hatte Rustin Parr die Kinder in sein Haus entführt, das mitten im Wald steht. Nach einer kurzen Einsatzbesprechung schnappt sich Elspeth ihre Ausrüstung und macht sich auf nach Burkittsville. Wie erwartet, verhalten sich die Bewohner wenig freundlich. Und wenn ein Satz über die Hexe von Blair oder die Entführung der Kinder fällt, sind sie plötzlich völlig zugeknöpft. Die pfiffige Elspeth hat jedoch eine ganze Menge Tricks auf Lager, und so fressen ihr die Bürger von Burkittsville aus der Hand.
Alle Hinweise führen in den unheimlichen Wald. Nach einem furchtbar realistischen Alptraum in der ersten Nacht beschließt Elspeth, sich den verwunschenen Tann ein wenig näher anzusehen. Mit den Hilfsmitteln, die das „Spookhouse" ihr mit auf den Weg gab, ist sie bestens gerüstet. Geister spürt sie mit dem Spektrografen auf, mit dem Karabiner legt sie angreifende Monster aufs Kreuz. Der Kompass weist ihr immer den Weg, und wenn es dunkel wird, zückt Elspeth die Taschenlampe. Je mehr sie aufdeckt, desto heftiger versuchen dunkle Mächte, sie von der Lösung des Rätsels abzuhalten.

Bedienung:
Nicht nur das Spiel wird Ihnen einen kalten Schauer nach dem anderen über den Rücken jagen. Auch die Steuerung sorgt für leichte Herzattacken. Mit den Pfeiltasten bewegen Sie Ihre Spielfigur - das geht gerade noch. Wenn sie aber einem Angreifer begegnen, wird’s heftig. Sie ziehen Ihre Waffe mit „D", und dann zielt Ihre Figur im Idealfall automatisch auf den Gegner. Bewegt sich das Fadenkreuz aber schon unruhig, so versagt die automatische Zielvorrichtung angesichts mehrerer Angreifer völlig - Hektik bricht aus. Oft stirbt Ihre Elspeth, bevor Sie die Waffe überhaupt im Anschlag hatten.
Sie können sich auch für die Steuerung per Maus entscheiden. Doch dann gibt’s leider Probleme: Ihre Figur weigert sich störrisch, wichtige Gegenstände per Mausklick einzusammeln oder in die gewünschte Richtung zu laufen - Gänsehaut garantiert, aber nicht vor Spannung! Nur die Gegenstandsübersicht verdient Ihren Namen wirklich: Sie erklärt sich selbst und ist einfach zu bedienen. Mit „ü"- oder „*"-taste wählen Sie ein Objekt aus, mit der Eingabetaste nehmen Sie es in die Hand. Wenn der Gegenstand Teil eines Rätsels ist, und Sie sich am richtigen Ort befinden, wird er sogar automatisch eingesetzt. Sie müssen also nicht lange damit hantieren.

e_gz_ArticlePage_Default