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Blackhawk: ein vergessenes Spiel - Leser-Test von Restrictor


1 Bilder Blackhawk: ein vergessenes Spiel - Leser-Test von Restrictor
Blackhawk kam von Interplay im Jahre 1994 auf dem Markt. Doch eigentlich stammt dieses Spiel von der bekannteren Softwareschmiede Blizzard, den Masterminds hinter Diablo und Starcraft. Es ist eine Mischung aus Jump 'n run und Shoot ‘em up, wobei die Tendenz aber klar auf ersterem liegt. Eigentlich ungewöhnliches Terrain für Blizzard.

Die Geschichte spielt in einem Königreich in vermutlich ferner Zukunft. Eine gegnerische Monsterrasse unterwirft das Königreich und versklavt die Menschen die dort leben. Dennoch gelingt es dem König mit Hilfe von Magie seinen eigenen Sohn in Sicherheit zu bringen. Dieser soll, wenn er alt genug ist, das Königreich befreien. Diese Geschichte liegt nunmehr 20 Jahre zurück.

In den Optionen könnt ihr aus unterschiedlichen Sprachen wählen. Eine davon ist deutsch, was ja schon mal sehr positiv. Einen einstellbaren Schwierigkeitsgrad gibt es aber nicht, was Einsteiger im weiteren Spielverlauf bestimmt zur Verzweiflung bringt. Ihr startet vor dem eigentlichen Abenteuer am besten noch einmal die Trainingsmission, wo ihr alle grundlegenden Kommandos des Spieles beigebracht bekommt.

Das Spiel steuert sich in etwa wie das bekannte Prince of Persia. Wem das kein Begriff mehr sein sollte, dem sei gesagt, dass sich euer Held wenn ihr nur einmal kurz nach links oder rechts drückt einen ganzen Schritt nach vorne macht. Pixelgenaues steuern ist damit kaum möglich, aber auch nicht nötig. Das Sprungsystem stammt auch von oben genannten Spiel. Ihr müßt im Spiel öfters als euch lieb ist über fiese Abgründe springen. Anfangs könnt ihr euch ruhig noch ein paar Mal verspringen, da ihr wieder hochklettern könnt. Im späteren Spielverlauf toleriert das Modul solche Fehler nicht mehr.
Im Gegensatz zu Prince of Persia könnt ihr euch jedoch mit Schusswaffen verteidigen. Dabei muss auch beachtet werden, dass Klettern und springen nicht mit gezückter Waffe möglich ist, so dass man diese vorher mit der A Taste wegstecken muss um diese Aktionen auszuführen. Manchmal wird es ganz schön knapp, die Waffe wieder zu zücken um sich zu verteidigen, aber solche Stellen sind eher nicht die Regel. Man kann mittels eines Tastendrucks auch in die Tiefe ausweichen, um so feindlichen Schüssen zu entgehen. Alternativ kann man auch Bomben einsetzen, mit denen man eigentlich Türen sprengen sollte, aber zur Gegnerbekämpfung eignet es sich auch vorzüglich.

Blizzard Fans werden sich beim betrachten der Gegner ein Schmunzeln nicht verkneifen können. Sie haben eine wirklich auffällige Ähnlichkeit mit bekannten Monstern. Einerseits die Oger aus Warcraft, andererseits Aliens aus Starcraft. Obwohl die Feinde in diesem Spiel nett animiert sind, sind sie auch recht eintönig, da sie sich nur in ihrer Farbe unterscheiden.

Grafisch und vom Sound her ist dieses Spiel überdurchschnittlich gelungen. Die düstere Grafik und der Sound tragen stimmungsvoll zur Atmosphäre bei. Zudem gibt es auch Zwischensequenzen, die diesen Effekt natürlich noch verstärken und die Handlung weiter bringen.

Mein Fazit: Dieses Spiel spricht Fans von zwei Genres an. Sowohl die Fans von Spielen wie Prince of Persia, die auf waghalsige Sprung und Kletterpartien stehen als auch die Fans von Shoot 'em ups wie Probotector oder Turrican werden hervorragend bedient. Das Spiel bietet eine gute Atmosphäre und ist schwer zu lösen, aber niemals unfair.

Negative Aspekte:
Gegner etwas eintönig

Positive Aspekte:
gute Atmosphäre

Infos zur Spielzeit:
Restrictor hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    Restrictor
  • 8.0%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 8/10
    Steuerung: 8/10
    Sound: 8/10
    Atmosphäre: 8/10
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