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Biofreaks: Es geht weiter ... - Leser-Test von Tobsen KLees


1 Bilder Biofreaks: Es geht weiter ... - Leser-Test von Tobsen KLees
Mit Bio Freaks liefert Midway im Jahr 1997 ein Beat em Up der etwas anderen Art ab. Das von Saffire entwickelte Spiel wirkt wie eine inoffizielle Fortsetzung eines indizierten bekanntem Beat' Em Up für die 16 Bit Konsolen. So gestaltet sich Bio Freaks ebenfalls sehr brutal und ist auf keinem Fall für Kinder geeignet. Nun stellt sich die Frage ob Bio Freaks sich ebenfalls so gut spielen lässt wie die ähnliche oben genannte Serie, welche auch von Midway gepublisht wurde.

Aufbau:

Die Story von Bio Freaks wirkt ein wenig simple. Die Weltmacht Amerika geht in einer nicht so fernen Zukunft unter und wird in 50 Territorien zersplittert. In den einzelne Gebieten entstehen riesige Fabriken und Forschungsanlagen unter denen ein erbahmungsloser Wettbewerbskampf entsteht, bei dem die großen Bosse vor nichts zurückschrecken. Die noch bestehende Regierung versuchte alles um einen Krieg zu verhindern, jedoch gelang es ihnen nicht. Es kommt zu dem so genannten Techno- Industriellen Kriegen. Die letzte Möglichkeit in einer Unterbindung der Kriege der Konzerne, welche auch GI-Corps genannt werden, sah die Regierung nur einen Versuch der in betracht kommen könnte. Man erlaubt den Konzernen ihre Kriege untereinander offiziell in Duellen auszutragen. Und genau kommen hier die Bio Freaks zu Einsatz, dies sind die Kämpfer der Firmen, welche sich in den Arenen bekämpfen. Nur handelt es sich bei diesen nicht um normale Menschen, sondern um Geisteskranke, welche mit allerhand Technologie zu Kampfmaschinen umgebaut wurde, oder aber auch um extra speziell gezüchtete Kämpfer. An dieser Stelle kommt der Spieler in Aktion. Man kann sich wie in einem normalen Beat' Em Up mit einem gewählten Charaktere durch einen Meisterschaftsmodus kämpfen und den dazugehörigen Konzern an die Spitze bringen. Ein weiterer Mode ist der Survival- Modus, bei dem man gegen so viele Gegner wie möglich, aber nur einem Energiebalken, antreten muss. Es gibt aber auch einen Trainingsmode in dem mal alle möglichen fiesen Moves testen kann und sich somit an die Steuerung gewöhnen kann. Ebenfalls gibt es noch einen Zweispieler Mode , bei dem man gegen eine Freund in einer Arena antreten kann. Bei den ganzen Kämpfen gestalte sich das Schauspiel sehr brutal und recht blutig, so kann man allerhand Körperteile seinem Gegner abreisen. Auch sind die Arenen eine einsetzbare Waffe , so befinden sich in den mehrstöckigen dreidimensionalen Räumen, allerhand Objekte mit denen man agieren kann. Ohne jetzt weiter auf die zu brutale Vielfalt einzugehen, nenne ich mal Beispiele wie Kreissäge, Walzen oder aber auch Laserstrahlen.

Grafik:

Die Grafik von Bio Freaks sieht recht gut gelungen aus. So sind die Charaktere sehr detailliert gestaltet und auch gut animiert. Ebenfalls kann die Gestaltung der Arenen und deren "Einrichtungen" sehr gefallen. Leider kommt es relativ oft zu sehr starken Clipping- Fehlern, die man aber aufgrund des hohen Alters des Games verzeihen kann. Die Darstellung von Explosionen, die auch sehr oft in dem Spiel vorkommen, sehen jedoch überhaupt nicht gut aus, hierbei handelt es sich nur um simple, verpixelte Bitmaps.

Sound:

Die Spielmusik von Bio Freaks kann sehr überzeugen, so wird das ganze Kampfgeschehen von allerhand fetziger Rock Musik untermalt. Ebenfalls hört sich die Soundkulisse, wie Schläge und erschreckende Schreie sehr realistisch an.

Gameplay:

Das Gameplay von Bio Freaks ist sehr gut gelungen. Man hat seinen gewählten Charaktere immer unter Kontrolle. Des Weiteren lässt sich die Steuerung sehr schnell erlernen und Kombos stehlen nach den ersten paar Stunden kein Thema mehr dar. Auch Anfänger werden sehr schnell in das Spielgeschehen rein finden können.

Fazit:

Bio Freaks ist ein sehr brutales Spiel und deshalb eindeutig nicht für Kinderaugen bestimmt, deshalb sollten logischerweise auch nur Volljährige das Spiel erwerben, die mit der gezeigten Gewalt und Perversion umgehen können. Allen Fans der bekannten indizierten Beat' Em Up Reihe kann man dieses Spiel sehr empfehlen.

Negative Aspekte:
Clipping

Positive Aspekte:
Gameplay, Design

Infos zur Spielzeit:
Tobsen KLees hat sich 2-10 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 8/10
    Steuerung: 7/10
    Sound: 7/10
    Atmosphäre: 8/10
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