Login
Passwort vergessen?
Registrieren

Best of the Best - Championship Karate: Baylonischer André - Leser-Test von RAMS-es


1 Bilder Best of the Best - Championship Karate: Baylonischer André - Leser-Test von RAMS-es
Best of the Best - Championship Karate

In GAMER'S LOG REVIEW Numero 005 machen wir einen gemeinschaftlichen Ausflug zur Wirkungsstätte eines gewissen Herrn Andre Panza. Dieser Name wird den meisten Herrschaften recht wenig sagen und auch bei mir klingelten damals die Glocken in keinster Weise. Aber anscheinend hat Monsieur Panza zumindest in Frankreich einen bestimmten Grad an Popularität erreicht, anders kann ich mir die Verwendung seines Namens für ein Computerspiel nicht erklären. Damit wären wir bei meinem Lieblingsthema "französische Software" angelangt, denn natürlich stammt PANZA KICKBOXING aus Frankreich. Verantwortlich für das Spiel waren die Jungs von Loriciels, einer Firma mit einer langen Tradition und auch noch ein französisches Software Haus, das bisher bei mir recht gut weg gekommen ist. Das wirklich Verblüffende an PANZA KICKBOXING ist aber die doch recht große Anzahl an Portierungen für die unterschiedlichsten Systeme und mit diesen Umsetzungen beschäftigen wir uns jetzt gleich.

Die Original Version von PANZA KICKBOXING erschien im schönen Jahr 1991 für die 16 Bit Homecomputer Commodore Amiga und Atari ST sowie für unsere geliebten persönlichen Rechenknechte. Dank seiner großen Fangemeinde in Frankreich erhielt außerdem der Amstrad CPC eine sehr schöne Portierung. Alle Ports sind spielerisch identisch und unterscheiden sich lediglich in ihren technischen Ausführungen. In Anbetracht seiner technischen Möglichkeiten, bietet der CPC die beste Version, die allerdings unter dem alten CPC Manko leidet, dass die Standbilder wunderbar aussehen, aber wehe es kommt Bewegung ins Spiel. Die Jungs von Loriciels haben hier ein kleines Wunder geschafft, denn PANZA KICKBOXING, als klassischer 2D Fighter, sieht auch in Action ganz passabel aus. Ansonsten muss ich sagen, dass die Amiga und Atari ST Ports natürlich die besseren Alternativen sind. Die Grafik und der Sound sind um Längen besser als auf dem kleinen 8 Biter. Die PC Version kann zwar bei der Grafik mithalten, fällt aber beim Sound zurück und dank der miesen Steuerung ganz aus dem Rennen. Noch im gleichen Jahr erschien das Spiel unter dem gleichen Name in den USA für die PC Engine, den Vertrieb übernahm NEC Technologies, während in Japan Micro World die Rolle des Publishers übernahm. Ein Jahr später erschien eine leicht verbesserte CD ROM Version als THE KICK BOXING für die PC Engine. Hier übernahm ebenfalls Micro World den Vertrieb. Ebenfalls 1992 brachte die amerikanische Firma Electronic Brain das Spiel unter dem Namen BEST OF THE BEST - CHAMPIONSHIP KARATE für das Nintendo NES, das Nintendo Super NES und das SEGA Genesis auf dem Markt. Von diesen Portierungen gefällt mir die PC Engine CD ROM Variante am besten, da hier die Animation der Kämpfer sowie der Sound und die Musik am besten ausfallen. Trotz der besseren technischen Grunddaten der Konsolen, sind die Umsetzungen für das Super NES und das Genesis deutlich schlechter im Gesamteindruck. Irgendwie wurden beide Versionen recht lieblos konvertiert, ohne das Spiel richtig abzustimmen. Die NES Konvertierung dagegen kann sich durchaus sehen lassen. Der Durchschnittskickboxer fährt also mit der Amiga Version am besten und die Profis erfreuen sich an dem Spiel am besten auf der PC Engine. Jetzt ist es aber langsam an der Zeit den eigentlichen Spielablauf zu beschreiben.

e_gz_ArticlePage_Default