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Beam Breakers im Gamezone-Test


1 Bilder Beam Breakers im Gamezone-Test

New York im Jahre 2173. Nichts ist mehr wie es war. Die Gebäude haben unglaubliche Höhen erreicht, so dass der Ausdruck "Wolkenkratzer" eine völlig neue Bedeutung bekommt. Am Boden der Stadt wohnen nur noch die, die sich keine bessere Wohnstätte leisten können. Die Geschäftsleute haben sich schon längst in ihre Bunker aus Glas und Stahl zurückgezogen, hoch über den Slums der Stadt. All dies wurde mit der Erfindung des Antigrav-Antriebes möglich, welcher Fahrzeuge beliebiger Größe in der Luft schweben lassen konnte. Damit änderten sich auch die Rennen, welche heutzutage illegal mitten im fliegenden Stadtverkehr ausgetragen werden.

Der aufmerksame Leser wird schon die Parallelen zu "Zurück in die Zukunft" oder "Das fünfte Element" erkannt haben, in denen uns die fliegenden Gefährte bereits begegneten. So auch in "Beam Breakers", welches sich optisch und spielerisch an der Idee dieser fliegenden Autos aufhängt. Dabei wird uns einiges an Abwechslung geboten, denn neben der ganz normalen Meisterschaft, in welcher wir möglichst den ersten Platz erreichen sollen, existieren noch die Spielmodi "Survival", wohinter sich eine Flucht vor der Polizei verbirgt, der "Multiplayer-Mode" zum Zocken mit Freunden, der "Erkundungs-Mode" ohne jegliche Aufgabe, einfach nur zum kennen lernen der Strecke und schließlich der lustigste unter den aufgeführten Spielarten, der "Mission-Mode". Diese Missionen haben es in sich, auch wenn man im Grunde die Prinzipien dahinter schon aus anderen Rennspielen kennt. Trotzdem ist es schon ein besonderer Spaß im Auftrag des italienischen Onkels Pizzen abzuliefern, welche per Pizzakanone in die Fenster der Kundschaft zu schießen sind. Besagter Onkel hat aber auch brisantere Aufträge auf Lager, wie den Diebstahl eines Autos oder das Demolieren der Konkurrenzlokale. So gesehen sollte "Beam Breaker" für einige Zeit motivieren können. Der Pferdefuss dieses Future-Racers ist allerdings seine gesamt langsame Präsentation. Womit nicht die Framerate gemeint ist, diese hält sich recht stabil, sondern die Spielgeschwindigkeit an sich. Selbst mit voll aufgedrehtem Nachbrenner schleicht man in Zeitlupe durch die Häuserschluchten, da hilft auch das Runterschrauben der Grafikdetails nicht viel, das Spiel ist schlicht und einfach zu langsam für einen Racer. Dabei wurde die restliche Technik gut zum Spiel passen. Die Steuerung ist Arcade-Like umgesetzt und kann sogar per digitalem Joypad gut bedient werden, ein analoger Joystick jedoch ist besser geeignet.

Die Detailfülle weiß zufrieden zustellen und dürfte gleichzeitig an der niedrigen Geschwindigkeit des Games schuld sein. Die Strecken sind durch die Bank sehr detailliert und liebevoll gestaltet und unterscheiden sich in den diversen Distrikten stark voneinander. Die Berechnung des Lichteinfalles, Egal ob zur Mittagszeit oder während der Dämmerung, ist sehr gut gelungen und schön anzusehen. Viele der Objekte, wie z.B. die in der Luft schwebenden Leuchtkörper, Feuerleitern und Ähnliches, lassen sich rammen, woraufhin sie in Einzelteilen zu Boden fallen. Dieses Feature macht sich besonders gut wenn man versucht die Trümmer auf die Konkurrenten fallen zu lassen.

Die Soundkulisse ist eine ganz sanfte. Meistens hört man bis auf das sanfte Säuseln des Triebwerkes und der weiblichen Stimme des Bordcomputers überhaupt nichts. Dieser allerdings gibt sich Mühe uns permanent mit Statusinformationen zu füttern. Egal ob der Turbo gerade aufgeladen wurde oder er seine Energie eben verlor, ein Schild aufgenommen wurde oder ein Reparaturicon, alles wird brav aufgesagt, inklusive Checkpoints und Rundenanzahl.

  • Peter Grubmair"-"
  • "Beam Breakers" präsentiert uns einen im wahrsten Sinne des Wortes "abgefahrenen Future-Racer" der sich durchaus sehen lassen könnte, wäre er nicht so unglaublich langsam. Das Gameplay ist in Ordnung und abwechslungsreich und auch die Grafik macht einen schönen Eindruck. Zwar hätte man die Soundkulisse ruhig etwas pompöser ausfallen lassen können, vor dem Schneckentod hätte es "Beam Breakers" allerdings nicht gerettet. Wem also die langsame Präsentation nicht stört, der erhält mit diesem Game einen lustigen und abwechslungsreichen Future-Racer.
Beam Breakers (PC)
  • Singleplayer
  • 6,8 /10
  • Multiplayer - 
    Grafik 8/10 
    Sound 6/10 
    Steuerung 7/10 
    Gameplay 6/10 
Pro & Contra
Sehr detaillierte Grafik
lustige Mission-Modes
die Pizzakanone
Für ein Rennspiel zu langsam
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