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Beach Spikers: Sega on the Beach - Leser-Test von HALLofGAME


1 Bilder Beach Spikers: Sega on the Beach - Leser-Test von HALLofGAME
Nintendo gehört ohne Zweifel zu den traditionsreichsten und angesehensten Adressen der ganzen Branche und auch wenn sicher nicht alle Genres immer gleich gut bedient werden, so sollte doch eigentlich im reichhaltigen Backcatalogue von Big N eigentlich schon lange für jeden was dabei sein. Es sei denn natürlich, man war als Freund der holden Weiblichkeit auf der Suche nach hübschen Mädels die knapp gekleidet viel digitale Haut sehen lassen, da war man bei den betont familienfreundlichen Japannern bisher buchstäblich an der falschen Adresse. Was für ein Glück, das Sega befreit von der eigenen Hardware nun für alle System programmiert und endlich auch diese schmerzliche Lücke im Nintendo Line-Up füllt. Und das nicht irgendwie, sondern gleich mit virtuellen Strandschönheiten in Kompaniestärke!

Beach Spikers - Virtua Beach Volleyball heißt Segas neuester Streich für Nintendos GameCube und im Grunde verrät uns der Untertitel schon mit drei Worten, worauf sich die Spieler einstellen dürfen: Virtua Tennis goes Beachvolleyball! Und das mit allen Konsequenzen, denn im Grunde findet man auch hier wieder genau das, was Segas Virtua Tennis Serie so beliebt gemacht hat: Dezent arcadelastige, unkomplizierte Sportspiel-Action in feinster Optik, die sich vor kaum einem anderen Titel für das Nintendo-Gerät verstecken muß. Und damit nicht genug, handelt es sich bei Beach Spikers strenggenommen sogar um nicht weniger als den ersten, wirklich aktzeptablen Volleyballtitel überhaupt, auch wenn gewisse Teile der Videospielgemeinde schon jetzt lechzend auf Tecmos DoA Xtreme Beach Volleyball starren.

In Puncto Spielmodi herrscht erwartungsgemäß gepflegte Langeweile, Sega tischt uns hier genau die solide Mischung aus Arcade-Modus, World Tour und Minispielen auf, die man als Sega-Fan eigentlich erwarten mußte. Letztlich kein Problem, warum auch noch an den altbewährten Spielmodi schrauben, wenn das Spiel als solches schon innovativ (in dem Sinne von in dieser Form bisher einmalig) genug ist?

Neben dem obligatorischen Arcademodus für das schnelle Spiel zwischendurch bietet uns das Auswahlmenü auch ein sehr ausführliches, interaktives Tutorial an. Und auch die kleine Reihe von Mini-Spielen, gehört wohl auch längst zum Standard von Segas Arcade-Heimumsetzungen , wobei die Klasse der entsprechenden Modi in Spielen wie Virtua Tennis oder auch Crazy Taxi von diesem Produkt aus Segas AM 2 Studio allerdings nicht erreicht wird. Und wer vom allein spielen genug hat, für den wurde last but not least natürlich auch an den entsprechendem Multiplayer-Modus gedacht.

Zweifellos das Herzstück des Ganzen ist die sogenannte World Tour, eine hintereinander geschaltete Serie von Beach Volleyball Turnieren, in denen wir gemeinsam mit unserer computergesteuerten Teampartnerin auf der Jagd nach Punkten und Platzierungen den Sand umgraben. Dabei bezieht sich Punkte gar nicht mal nur auf das eigentliche Spiel, verfügt unsere fremdgesteuerte Kollegen doch auch über eine Reihe von Charakterwerten, die im Laufe der Turniere möglichst sinnvoll aufgelevelt werden müssen und dem ganzen eine fast arcade-untypische Spieltiefe verleihen.

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