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Beach Spikers: Im Multiplayer der Wahnsinn! - Leser-Test von Cubey


1 Bilder Beach Spikers: Im Multiplayer der Wahnsinn! - Leser-Test von Cubey
Der GameCube macht momentan auf Sommer! Der bekannteste Klempner der Welt hält derzeit auf sonnigen Inselgebieten nach Bösewichten Ausschau und nun gibt es auch noch das erste Beach-Volleyball-Spiel für den Wunderwürfel. Dieses kommt von Sega (von den Machern des beliebten Virtua Tennis) und kann sich in so mancher Hinsicht wirklich sehen lassen und damit sind ganz gewiss nicht nur die hervorragend dargestellten Mädels gemeint. Dass Beach-Volleyball momentan schwer angesagt ist sieht man auch daran, dass die Amazonen von Dead or Alive ihre Kampfgewänder plötzlich irgendwo unterwegs verloren haben müssen und nun auch dem feucht fröhlichen Strand Sport fröhnen, was für mich in spielerischer Hinsicht mehr als fragwürdig ist. Bei Beach Spikers kann von spielerischen Schwächen allerdings kaum die Rede sein.

Mit einer Fülle an Modi kann Beach Spikers nun nicht unbedingt auftrumpfen, aber ein Arcademode, ein Weltmeisterschaftsmodus und das Herzstück des Spiels, der Multiplayer, dürften eigentlich auch schon für eine ganze Menge heißer Matches und ordentlich Fun sorgen. Im ersten der genannten Modi hat man sich das Ziel gesetzt ganz weit nach oben zu klettern und von Match zu Match immer mehr Konkurrenten das Fürchten zu lehren. Hierzu wird einem die Auswahl aus Mannschaften der ganzen Welt geboten.
Es spielen immer 2 Teams gegeneinander und das bessere kommt weiter, bis nur noch 2 Mannschaften übrig bleiben. Gewinnt man auch hier, so kommt es noch zu einem endgültigen Finale, in dem man durch erflogreiche Spielzüge ordentlich punkten kann und sich auch das ein oder andere Goodie erspielen läßt.
Im Meisterschaftsmodus muß man seine eigenen beiden Mädels erstellen und man bekommt eine zunächst ziemlich bescheuerte Mitspielerin zur Verfügung gestellt, die vom Computer gesteuert wird und nicht wie sonst auch durch den Spieler bewegt werden kann. Das hat natürlich den Vorteil, dass es keinen Konflikt gibt, mit welcher der beiden Sportlerinnen man nun zum Ball hechten soll, da man hier ja nur die Kontrolle über eine der beiden hat. Allerdings ist das anfangs alles andere als vorteilhaft, da die Kollegin noch schwer in den Kinderschuhen steckt und sie erst von euch zurechtgewiesen werden muß und mit Lob, Tadel oder motivierenden Worten überschüttet werden darf. Diese Problem sollte jedoch von Match zu Match immer geringer werden, da man ihr nach einem solchen immer eine gewisse Anzahl an Punkten auf die verschiedenen Fähigkeiten verteilen kann, wodurch sich die Spiele nach und nach qualitativ verbessern, da eure Partnerin, wenn auch langsam, immer besser wird. Zum Multiplayer werde ich mich extra noch weiter unten äußern, da dieser, meiner Meinung nach, sehr wichtig ist.

Das Spielprinizp ist so simpel wie auch genial. Man muß lediglich den Ball übers Netz bringen, bis man als Erster 15 Punkte erreicht hat. Klingt einfach, kann aber ein wirklich spannendes Battle werden. Es wird geschmettert, gebaggert, gelobbt, geblockt und auch kleine Tricks, die den Konkurrenten verwirren (wie z. B. gekonnte Stoppbälle) sind massenhaft vertreten. Damit man nicht abschätzen muß wo der Ball in etwa landen könnte, gibt es einen farbigen Kreis auf dem Sand, der einem zeigt wo der Ball aufschlagen wird. Um diesen möglichst geschickt zurückspielen zu können, sollte man so gut es geht in die Mitte des Kreises stehen. Nun hat man mehrere Möglichkeiten. Entweder spielt man einen direkten Ballwechsel, einen flachen Pass zur Partnerin oder liefert eine Schmettervorlage. Um einen Schmetterball oder auch das Anspiel auszuführen, erscheint ein Balken, in dem eine Marke immer schnell von unten nach oben saust und man versuchen muß, durch gut koordiniertes Drücken, einen möglichst hohen Wert zu erzielen, da der Ball dann umso schneller auf die gegnerischen Spielerinnen zugerast kommt und sie sogar umhauen kann, dass sie im Sand landen und ihnen die Sonnenbrille vom Gesicht fällt. Daran sieht man ganz gut, dass man sich auch auf kleine Details konzentriert hat und nicht nur auf das strike Ball übers Netz und fertig. Das wird aber auch an dem Verhalten der sportlichen Girls deutlich, da sie sich vor dem Spiel immer freundlich begrüßen und zuerst noch ein paar Streckübungen machen oder Wasser trinken.

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