Login
Passwort vergessen?
Registrieren

Beach Spikers: Beach Spiker - Sommerfeeling - Leser-Test von panic


1 Bilder Beach Spikers: Beach Spiker - Sommerfeeling  - Leser-Test von panic
-Ein Fest für die Sinne-

Schon bei der Verpackung fällt auf: Segas neueste Sportkreation für Nintendos Gamecube geizt nicht mit Reizen. Kein Wunder, die Level dieser aracadelastigen Beachvolleyball - Simulation spielen auf den schönsten und heißesten Stränden der Welt. Und da eure Protagonisten ausschließlich weiblichen Geschlechts 16 verschiedener Nationen sind, kommen Bikinis und viel nacktes Fleisch nicht zu kurz. Ihr könnt euch eure Traumfrau per Modeleditor sogar selbst erstellen. Eurer Fantasie sind dabei fast keine Grenzen gesetzt. Wer seine Blicke während des Spiels aber einmal von den vier hübschen, und übrigens klasse animierten Spielerinnen abwenden kann, der erblickt wunderschöne Sandstrände, detailvolle Zuschauertribünen und kann bei genauerem Hinsehen sogar die Abdrücke des Balls auf dem Sand erkennen. Leider fallen jedoch öfters kleine Clippingfehler an den Füßen der Mädchen auf, bei dem hohen Detailreichtum aber verständlich.
Die akustische Untermalung ist mit der peppigen Rockmusik wie gewohnt à la Sega, und erinnert ein wenig an "Virtua Tennis", dass zur Blütezeit des Dreamcasts für lange Abende in diversen Redaktionen sorgen konnte.
Nach einer gewissen Zeit fängt allerdings die sich immer wiederholende Musik an zu langweilen, gar zu nerven, das Ausschalten im Optionsmenü ist aber kein Problem.
Anfangs vielleicht ein klein wenig gewöhnungsbedürftig ist wohl die Kameraperspektive: sie wechselt während den Ballwechseln ständig zur bestmöglichen Einstellung, was viele erst einmal etwas verwirren könnte. Nach 10-15 Minuten fällt das allerdings schon gar nicht mehr auf.

-Die Kraft der zwei Herzen-

Wie im Beachvolleyball allgemein üblich, tretet ihr im 2on2 gegeneinander an. Dabei stehen euch diverse Spielmodi zur Verfügung:
Im Arcade-Modus geht es darum, ein einfaches Turnier nach dem Ko- System zu gewinnen, 8 Teams treten hier gegeneinander an. Ihr könnt euch aussuchen, ob ihr mit einem Computerpartner spielen wollt, oder ob ihr den Wettkampf mit einem zweiten, menschlichen Mitspieler bestreiten wollt. Letzteres ist auf jeden Fall empfehlenswert.
Die Matches werden dann auf den verschiedensten Stränden der Welt ausgetragen, eine kleine Zuschauermenge reagiert dem Spielverlauf entsprechend mit Jubelstürmen, Klatschen oder einem Raunen. Der Schwierigkeitsgrad steigert sich natürlich von Spiel zu Spiel. Als kleine Motivation wird nach jedem Durchspielen des Turniers, ein kleiner Leckerbissen für den Editory-Modus freigespielt: neues Equipment, sprich Anziehsachen, Sonnenbrillen etc. für die Spielerinnen.
Der World Tour-Modus ist der umfangreichste des Spiels. Dort reist ihr mit eurer Partnerin um die gesamte Welt und müsst die verschiedensten Aufgaben lösen. Als kleines Feature könnt ihr eure Partnerin wie ein Tamagotschi motivieren, schimpfen loben oder einfach schweigen. Dementsprechend wirkt sich eure Entscheidung positiv oder negativ auf das Teamwork aus. Des weiteren bekommt ihr für jedes bestrittene Spiel Erfahrungspunkte für eure Mitspielerin hinzu, somit steigert sie ihr können mit der Zeit.
Natürlich darf der Multiplayer-Modus hier nicht fehlen. Gerade auf diesen sollte man besonders ein Augenmerk legen, denn hier kommt der Spielspaß erst richtig zur Geltung.
Mit bis zu vier Spielern könnt ihr euch in den Modi Countdown (der Ball wird durch eine Zeitbombe ersetzt, welche nach einem vorher bestimmten Countdown hochgeht), Flags (ein kleiner Wettlauf), P. K. (vergleichbar mit einem Elfmeter: der Ball wird in die Luft gespielt und man muss per Schmetterball punkten) oder im normalen Punktspiel (in acht verschiedenen Schauplätzen) vergnügen. Dabei spielt es kaum eine Rolle, ob es sich um Einsteiger oder Fortgeschrittene handelt, die einfache Steuerung hat man in wenigen Minuten verinnerlicht. Ein großer, roter Kreis zeigt den Aufschlagpunkt des Balls. Die Kraft mit der beim Aufschlag oder dem Schmetterball geschlagen werden soll bestimmt sich über den Zeitpunkt an dem man schlägt (eine Powerleiste wird eingeblendet, im richtigen Moment muss gedrückt werden).
Wer aber nicht gleich mit der Steuerung zurecht kommen sollte, der muss nicht verzagen;
Im Tutorial eignet man sich ganz einfach und schnell, alles mögliche, vom Aufschlag über das Passspiel bis zum Block an. Auch hier steigt der Schwierigkeitsgrad von Übung zu Übung, was euch aber für zukünftige Partien bestens vorbereitet.

-Die zarteste Versuchung, seit es Nintendo Gamecube gibt-

Man kann es zweifellos sagen: Nintendo hat es erneut geschafft eine bis dato völlig vergessene Sportkategorie in Spielen neu und erfrischend umzusetzen. In Zusammenarbeit mit dem langjährigen Konkurrenten Sega, wurde ein geniales Multiplayerspiel geschaffen. Allerdings mit einem Manko, die Langzeitmotivation. Sicherlich bietet Beach Spikers im Multiplayer viele unterhaltsame Stunden, doch geriet der Arcade-Modus sowie der World Tour-Modus meiner Meinung nach irgendwie etwas zu kurz. Eine höhere Anzahl an freispielbaren Level und Charakteren hätten hier sicherlich etwas geholfen und zur Motivation beigetragen. Auch werden die Mehrspielerpartien schon nach mehreren Stunden sehr eintönig, zu wenig Abwechslung bietet das Spiel, zu klein ist der Handlungsspielraum.
Wer jedoch ein lustiges Partyspiel sucht, dass spannende und fesselnde Ballwechsel garantiert, der trifft mit Beach Spikers die richtige Wahl. Das "Numero Uno" im Bereich Multiplayer zur Zeit.

Negative Aspekte:
fehlende Langzeitmotivation

Positive Aspekte:
super Multiplayer Modus, innovative Spielidee

Infos zur Spielzeit:
panic hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    panic
  • 8.2%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • 7.8/10
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 9/10
    Steuerung: 9/10
    Sound: 7/10
    Atmosphäre: 8/10
e_gz_ArticlePage_Default