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Battle Realms: Ein Spitzentitel - Leser-Test von CONQUEROR


1 Bilder Battle Realms: Ein Spitzentitel - Leser-Test von CONQUEROR
Entfernen wir uns mal von den üblichen Echtzeit Szenarios... Der Zweite Weltkrieg bleibt aussen vor, ebenso die Schlachtfelder der Zukunft und das europäische Mittelalter wurde in Age of Empires 2 ja
auch erschöpfend behandelt - kurz: Zeit für Was neues, Zeit für Battle Realms. Battle Realms spielt in Japan - etwa zur Zeit des Mittelalters. Wir haben es also mit Samurais, Ronins usw. zu tun, die sich als Anhänger von 3 Clans: Lotus- ,Schlangen- und Drachenclan. In einem Tutorial erlernen sie das Sammeln von Ressourcen, die da sind: Reis (Diesnt zum errichten von Gebäuden und dem Bau von Einheiten) und Wasser (dient dem gleichen Zweck wie Reis, allerdings kann man damit noch mehr machen, wie später erläutert wird). Eine weitere Ressource, wenn man sie als solche bezeichnen kann, sind die Ying und Yang Punkte. Diese bekommen sie für bestandene Kämpfe, wodurch es nötig ist, den Gegner schon früh anzugreifen. Je nachdem ob ihr Clan eher gut oder Böse ist, bekommen sie entweder Ying oder Yang Punkte. Prinzipiell ist ihre Funktion aber genau gleich. Nur durch diese Punkte bekommen sie in ihren Gebäuden wertvolle Upgrades für ihre Kämpfer. Diese werden mit Hilfe der bereits erwähnten Resourcen ausgebildet. Wasser dient ausserdem noch zum Löschen von Bränden, sowie zum giessen der Reisfelder, worauf ihre Bauern diesen schneller fördern. Die Bauern sind übrigens die einzige Enheit, die jeder Clan hat. Ansonsten sind die Einheiten der drei Opponenten völlig verschieden. Im Spiel wird sehr auf einzelne Individuen gesetzt und sie können eine Vielzahl verschiedener Einheiten produzieren, indem sie die Bauern von Ausbildungslager zu Ausbildungslager schicken. EIn Beispiel: EIn Bauer, den sie in die Bogenschiessanlage schicken, verlässt diese als Bogenschütze. Schicken sie diesen wiederum in andere Ausbildungsstätten, haben sie die Möglichkeit z.B. Krieger Auszubilden, die sowohl im Nahkampf als auch im Fernkampf bewandert sind. Auch können die Einheiten in Gebäuden Spezialfähigkeiten lernen, die sie dann, solange sie die nötige Ausdauer besitzen (an der Figur dargestellt), einsetzen können. So schrauben sich Musketenschützen kurzerhand ein Zielfernrohr auf die Knarre, um von nun an weiter zu schiessen und mehr Schaden anzurichten. Auch Wachtürme gibt es, allerdings können sie nur eine begrenzte Anzahl davon unterhalten, Einiegeltaktiken sind also von Anfang an zum Scheitern verurteil, ausserdem brauchen sie die frühen Kämpfe um an die wertvollen Ying oder Yang Punkte zu kommen - also: Grabenkämpfer umdenken. Dafür haben die Bollwerke auch eine Clanspezifische Spezialattacke, die dann zum Beispiel alle Gegner im Umkreis kurzfristig blenden. Als Krönung können sie in einer Festung (gegen ein gewisses Entgeld versteht sich) Helden anwerben, die von Clan zu Clan verschieden sind und interessante Spezialfähigkeiten aufweisen. Ihre taktischen Möglichkeiten gehen allerdings noch weiter: Auf Bergen liegende Felsbrocken machen sich nach einem beherzten Stoß selbstständig und zermalmen im Tal liegende Gebäude. Wildpferde können gezähmt und als Reit- oder Arbeitstiere verwendet werden, auf Anhöhen stationierte Truppen schießen weiter und richten mehr Schaden an usw. usw.
Die Spannende Story tut ihr übriges und fügt sich wie ein Puzzleteil ins ganze eines uneingeschränkt empfehlenswerten Spiels. Tun sie sich also einen Gefallen, laufen sie zum Spielehändler ihres Vertrauens und tauchen sie ein in die Spielwelt von Battle Realms.

Negative Aspekte:
nix

Positive Aspekte:
Schöne Grafik, innovativ, Spielspaß pur, ungewöhnliches Szenario

Infos zur Spielzeit:
CONQUEROR hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    CONQUEROR
  • 8.8%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • 8.2/10
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 9/10
    Steuerung: 8/10
    Sound: 8/10
    Atmosphäre: 10/10
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