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Battle Isle: Battle Isle 1 - Leser-Test von tillitom


1 Bilder Battle Isle: Battle Isle 1 - Leser-Test von tillitom
Battle Isle erschien 1991 auf dem deutschen Markt. Es wurde von der deutschen Spieleentwicklerfirma Blue Byte entwickelt. Dieses Game sollte als Gegenstück zu den in Japan entwickelten Game "Nectaris" den deutschen und europäischen Markt beherrschen. Mit diesem Game ging Blue Byte einen Battle Isle Zyklus von drei Teilen ein.

Story:
Die Story von Battle Isle erstreckte sich im Spiel auf über 50 Seiten. Hier ist eine stark gekürzte Version:
Irgendwo im Universum gibt es einen Planeten, auf dem seit mehreren Jahren ein erbitterter Krieg herrscht. Der "Skynet Titan Krieg". "Skynet Titan" ist der Name eines kranken, mächtigen Computergehirns, das gegen die Überreste einer einstmals weit entwickelten Kultur Kämpft. Der Spieler, der allein gegen den Computer kämpft, steht auf der Seite der Guten, also der Überlebenden der unterdrückten Rasse. 16 Schlachten müssen geschlagen und gewonnen werden, damit Skynet Titan besiegt ist. Dieses Computergehirn muss nicht unbedingt vom Computer selbst gesteuert werden. Es ist auch möglich eine Einstellung im Spiel zu machen, dass der zweite Gegner auch ein Mensch ist. In diesem Fall warten weiter 18 Schlachten auf die beiden Parteien, bis eine Entscheidung gefallen ist.

Gameplay:
Die Aufmachung des Games war sehr gut ausgefeilt. Die Gegner teilten sich einen Bildschirm. In der einen Hälfte spielte der "Gute", in der anderen der "Böse". War der eine Spieler mit dem Bewegen seiner Einheiten beschäftigt, so konnte der andere gleichzeitig seinen Angriff in die Tat umsetzten. Waren beide Parteien fertig mit den Aktionen, so wurde wieder gewechselt. Dann durfte der erste angreifen und der zweite Bewegungen ausführen. War eine Runde beendet, wurden die Kämpfe gezeigt um somit die Verlust in die neue Runde mit einzurechnen.
Die Kampfmaschinerie der einzelnen Parteien war sehr gut ausgestattet. So gab es zum Beispiel beim Heer vom einfachen Kampfroboter bis hin zum schweren Panzer ziemlich viele Vehikel und Fußtruppen. Auch gab es Luftwaffe und Marine. Der Marine standen zum Beispiel U-Boote zur Verfügung, die wie die anderen Fahrzeuge und Soldaten auch in einer Fabrik gebaut oder, wenn beschädigt, repariert wurden.
Die Steuerung der verschiedenen Einheiten erfolgte, vorausgesetzt man spielte mit dem Joystick, mit Hilfe des Feuer-Buttons. Hielt man diesen gedrückt und drückte den Hebel nach links oder rechts, so veränderte sich das innere des Feldes. Es gab zum Beispiel das Ausrufezeichen, das anzeigte, dass man angreifen will. Lies man den Knopf los, zeigte der Computer an, welche Einheiten des Gegners angegriffen werden konnten. Es gab auch noch folgende Zeichen: "X" stand für das Verlassen einer anderen Aktion; "Auge" stand für die Übersichtskarte, mit deren Hilfe man seinen Truppen einen neuen Standort zuteilte; "Fadenkreuz" steuern der Einheiten; "Fragezeichen" Infos zu bestimmten Einheiten oder Gebäuden; "Schraubenschlüssel" war nur in Gebäuden möglich; "Hammer" Neuproduktion von Einheiten, auch im Gebäude; "Pfeil linksrechts" damit signalisierten die Spieler, dass sie ihre Runde beendet hatten.

Grafik:
Für die Verhältnisse von 1991 sehr gut. Die einzelnen Einheiten waren gut gemacht, wobei die Details und Texturen teilweise ziemlich einstecken mussten. 1991 war noch nicht die Zeit der 32MB Grafikkarten.

Sound:
Auch der Sound war für die Zeit ganz in Ordnung. Er wurde bei den Kampfszenen eingespielt, sowie beim Ändern der Cursorinhalte.
Fazit:
Trotz der deutschen Herstellerfirma hat es Battle Isle doch geschafft ein sehr gutes und hoch gelobtes Spiel zu werden. Und nicht umsonst gab es noch zwei weitere Teile.

Negative Aspekte:
teilweise lange wartezeiten

Positive Aspekte:
neuartiges game

Infos zur Spielzeit:
tillitom hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    tillitom
  • 7.2%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 7/10
    Steuerung: 8/10
    Sound: 7/10
    Atmosphäre: 7/10
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