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Battle Isle - Der Andosia Konflikt: Der Andosia Konflikt - Leser-Test von gromit666


1 Bilder Battle Isle - Der Andosia Konflikt: Der Andosia Konflikt - Leser-Test von gromit666
Bluebyte hatte die Geschichte von Chromos auch in einem vierten Teil fortgesetzt; in "Battle Isle - Der Andosia Konflikt". Im gegensatz zu seinen Vorgängern Battle Isle I - III ist diesmal das Spielgeschehen in eine komplette 3D-Landschaft verlegt worden. Die zu erzählende Geschichte ist weitestgehend die gleiche geblieben, nur daß sich nun die Nachfahren der Hohepriesterin Rachel (Die Kinder von Haris) und General Bratt bekämpfen.

Der vierte Teil wartet mit ganz neuen Spielideen auf, die einen Vergleich mit den ersten drei Teilen kaum noch zulässt. Was sicherlich dazu führt, daß sich neue Fans finden werden, aber sicherlich auch einige Freunde der alten Schlachten und Kämpfe abschrecken wird.

Spiel:

Wie oben bereits erwähnt handelt es sich nun um ein 3D-Spiel, in der die kamera für die Betrachtungsweise frei eingestellt werden kann. Höhe, Entfernung und Blickwinkel sind frei justierbar. Die früheren Titel der Battle Isle Serie waren in einer 2D Umgebung mit Blick von oben auf die Karte spielbar. Neu ist auch die Vermischung von Echtzeit und rundenbasierten Elementen. So werden die taktischen Kämpfe wie gewohnt nach einem rundenbasiertem System ausgetragen, während die Ressourcenbeschaffung und die Einheitenrekrutierung in Echtzeit abläuft. Sicherlich ist das kein leichtes Unterfangen für Bluebyte gewesen, dieses Konzept in einem ausgewogenen Spielsystem unterzubringen. Aber sie heben es mit Erfolg geschafft. Neu ist auch, daß die Runden nicht mehr zeitlich unbegrenzt sind, sondern jeder Spieler hat nur eine gewisse Zeit zur Verfügung, seinen Zug zu machen. Ob das ein Vorteil oder nachteil ist, überlasse ich Euch, ich gehe später nochmals darauf ein.

Grafik:

Die Grafik erinnert an den Spieletitel "Earth 2150" von Topware. Die 3D Landschaft ist schön generiert und kann in in verschieden Auflösungen angezeigt werden. Desweiteren können verschieden Detailstufen eingestellt werden, um auch schwächeren PCs einen ruckelfreien Spielverlauf zu garantieren. So lässt sich die Sichtweite einstellen, bis zu der noch Einheiten, Gebäude und die Landschaft angezeigt werden; man kann zwischen einem bilinearem und einem trilinearem Texturfilter wählen; und auch die Darstellung des die Inseln umgebenden Wassers kann angepasst werden. Die Möglichkeiten sind reichlich und hier wird sicher jeder Spieler seine für sich optimale Einstellung finden.

Spielprinzip:

Das Spiel gliedert sich in 2 Kampagnen mit jeweils 12 Missionen auf. Man kann sich hier entweder für die Seite von general Bratt oder die Seite der Kinder von Haris entscheiden. Die Ziele der Missionen sind vielseitig. Das Spiel teilt sich in zwei Hälften auf. Es gibt immer eine "Kampfinsel" und dann die Hauptinsel, auf der die Basis angelegt wird. Auf der Kampfinsel, werden wie schon der Name verrät, die rundenbasierten Kämpfe ausgetragen.
Das Spiel bietet neben den beiden Solo-Kampagnen auch einen Mehrspieler-Modus, der über Netzwerk oder Internet möglich ist. Dabei ist hervorzuheben, daß hier der Wirtschaftsteil auch abgeschaltet werden kann, so daß nur in einem reinen Kampfmodus gespielt wird. Einheiten erhalten jeweils eine betsimmte Anzahl von Aktionspunkten, die dann in Bewegung oder Kampf eingesetzt werden können. Währenddessen wird in Echtzeit auf der Hauptinsel für Ressourcennachschub gesorgt. Auch werden dort neue Einheiten rekrutiert, die dann zur Kampfinsel geschickt werden. Eigentlich eine nette Spielidee.

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