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Batman Vengeance: mal ein gutes Batman-Spiel - Leser-Test von axelkothe


1 Bilder Batman Vengeance: mal ein gutes Batman-Spiel - Leser-Test von axelkothe
Videospielende Batman - Fans haben es nicht leicht. Obwohl immer wieder verschiedene Softwarefirmen versuchen, den Stoff für eine der Konsolen umzusetzen, konnte man die resultierenden Spiele getrost vergessen und waren nicht mal für Hardcore – Fans lohnenswert. Vielversprechend war dagegen das aktuelle Projekt von Ubi Soft, Batman Vengeance, welches auf der Comicserie „The New Batman Adventures“ basiert. Ob es Ubi soft tatsächlich gelungen ist, ein ansprechendes Batmanspiel auf die Beine zu stellen, erfahrt ihr hier...

Die Story ist grundsätzlich die Gleiche wie die der gleichnamigen Game Boy Advance Version. Nachdem ihr als Batman den Joker nach einem missglückten Anschlag auf einer Brücke zur Strecke bringt, stürzt sich dieser freiwillig von der Brücke in den Tod, statt sich der Justiz zu stellen. Statt einer friedvolleren Stadt bewirkt diese Aktion genau das Gegenteil: Alle möglichen anderen Verbrecher wollen nun den Platz des Jokers einnehmen, und übertreffen sich gegenseitig mit ihren kriminellen Aktionen.

Vor diesem Hintergrund werdet ihr immer weiter in die spannende Story verstrickt. Doch bevor es richtig losgeht, rettet ihr zunächst eine junge Frau aus einem Gebäude, das kurz danach einer Bombenexplosion zum Opfer fällt. Danach geht es erst einmal in eure Bathöhle, wo ihr die grundsätzliche Steuerung anhand eines Trainingssimulators erlernt. Habt ihr die Komplexe Steuerung verinnerlicht geht es endlich weiter. Ihr seht Batman aus einer Third Person Perspektive über die Schulter. Auf Wunsch kann auch in eine Ego-Perspektive geschaltet werden, in der ihr z. B. mit dem Batanker markierte Ziele anvisieren könnt.

Trefft ihr auf einen Gegner könnt ihr die Sache entweder wie ein richtiger Mann per Nahkampf erledigen, oder den Gegner erst per Batrang außer Gefecht setzen. Danach legt ihr ihnen Handschellen an, damit sie nicht wieder aufstehen und euch ein weiteres Mal bedrohen können. Manchmal empfiehlt es sich aber auch, einem Kampf aus dem Weg zu gehen, indem man sich an eine Wand presst, und sich an ihr entlang schleicht. Am Ende einer Stage wartet wie so oft ein Endgegnerkampf auf euch. Für weite Sprünge breitet Batman sein Cape aus, und kann sich so länger in der Luft halten. Manchmal ist es aber auch nötig, dass er sich direkt in die Tiefe stürzt. Hier gilt es Hindernissen auszuweichen, die euch auf dem Weg nach unten bremsen wollen. In wieder anderen Spielabschnitten steigt ihr in euer Batmobil oder in euer Batplane und rast durch oder über Gotham City.

Der Spielablauf von Batman Vengeance gestaltet sich sehr linear. Es gibt praktisch keine Möglichkeit sich zu verlaufen, oder gar etwas abseits vom Pfad herumzustöbern. So kämpft ihr euch relativ schnell durch die ersten Stages, die durch Cutscenes miteinander verbunden sind. Das Spiel ist in 5 Episoden unterteilt, die jeweils von einer vorberechneten Videosequenz eingeleitet werden. Zwischendurch werden weitere Cutscenes eingespielt, diesmal allerdings in der Gameengine.
Gegen später zieht der Schwierigkeitsgrad nochmals an, was allerdings vor allem an der etwas schwammigen Steuerung zusammen mit einer zu langsamen Kamera liegt. Zwar lässt sich Batman in den Kampfsequenzen gut steuern, aber die Sprünge punktgenau auszuführen ist nicht ganz so einfach. Wenn dann auch noch die Kamera dem Ganzen ein klein wenig hinterherhinkt kommt schnell Frust auf.

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