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Baldur's Gate: Dark Alliance - Baldur’s Gate - Dark Alliance: - Leser-Test von nikke4


1 Bilder Baldur's Gate: Dark Alliance - Baldur’s Gate - Dark Alliance: - Leser-Test von nikke4
Zu Beginn dieses wirklich gelungenen Spieles sucht Ihr euch einen von drei Helden aus: Da wäre einmal Vahn, der arkane Bogenschütze, Kromlech, der zwergische Kämpfer und zu guter letzt noch Adrianna, die elfische Hexenmeisterin. Wie üblich haben auch bei Baldur's Gate alle wählbaren Helden sehr unterschiedliche Talente, die sich natürlich auf die Kampftaktiken, jedoch nicht auf die Story auswirken.

Nachdem Ihr euren Favoriten gefunden habt, findet Ihr euch in der Küstenstadt Baldur's Gate wieder. Ihr seit ein Neuankömmling und werdet natürlich sofort von ein paar Dieben niedergeschlagen und beraubt. Zum Glück kommen zwei Stadtwachen herbeigeeilt, da Ihr sonst möglicherweise getötet worden währt.

Nach dieser kurzen Zwischensequenz findet Ihr euch in der Taverne wieder, wo Ihr auch gleich erste Informationen über diese Diebesgilde bekommt. Dieser Ort wird für die nächste Zeit euer "Stützpunkt" sein. Von hieraus bekommt der Held seine Aufgaben von verschiedenen Gästen gestellt, kann sich ausruhen oder die neuesten Waffen kaufen und verkaufen.

Jetzt ist es so weit. Ihr könnt euch mit euerem Charaktere in die erste Schlacht begeben. Auf in den Keller! Hier kann man das erste Mal die wirklich hervorragende Grafik bestaunen! Gelungene und sehr detailreiche Gegner (besonders hervorzuheben sind die großen Spinnen), realistische Bewegungsabläufe und wirklich sehr schöne Lichteffekte. Weiters fallen einem schon bald die tollen Feuer-, Eis- und Wasserdarstellungen auf. Je nach dem wie schnell bzw. wie stark man in das Wasser eintritt, ändert sich auch der Wellengang. Das alles wirkt sich auch nicht auf die Geschwindigkeit aus. Slow-Downs sind eine wirkliche Seltenheit, auch wenn sehr viele Monster auf dem Fernseher zu sehen sind (Ausnahme ist der 2-Spieler Modus, hier kommt es öfters vor, stört aber nicht).

Die Musik von Komponist Jeremy Soule ist für meinen Geschmack zu sehr im Hintergrund und zu wenig abwechslungsreich. Da hätten sich die Entwickler von Black Isle und Snowblind ruhig ein bisschen mehr ins Zeug legen können, da man mit einem guten Soundtrack sehr gute Spannung aufbauen kann. Allerdings muss man auch sagen, dass die Soundeffekte für Feind, Umgebung und Waffen wirklich gelungen ist: Die Feinde haben sehr spezifische und individuelle Erkennungstöne (Wolfsgeheule, Rattenzischen,...), dadurch wirkt die Umgebung ( auch hier hört man den Wind sausen, Tropfen auf den Boden platschen,...) sehr lebendig.

Die Geschichte ist vielleicht mein zweiter kleiner Tadel. Geradlinig und nicht sehr abwechslungsreich beschreiben sie am besten. Allerdings habe ich festgestellt, dass das Spiel auch ohne überragender Story sehr motivierend ist. Deshalb fällt dies nicht erheblich negativ auf.

Wenn doch nur alle Spiele so eine durchdachte Bedienung wie Baldur's Gate hätten. Einfach und Intuitiv sind hier die Schlagworte und Pluspunkte. Auch wenn man zuvor selten mit einem PS2 Gamepad gespielt hat, stellt für einen die Bedienung nach kürzester Zeit keine kein Problem mehr dar.

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