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Autobahn Raser 4 im Gamezone-Test


1 Bilder Autobahn Raser 4 im Gamezone-Test

Und sie läuft und läuft und läuft, die Autobahn Raser Serie von Davilex. Diesmal allerdings liegt der Schwerpunkt nicht mehr bei den Autobahnen, sondern, wie uns der Untertitel verrät, bei den Innenstädten. Es kann nämlich in Berlin, München und Hamburg durch die Stadt gefetzt werden, wobei man so manche Sehenswürdigkeit wiedererkennt, die zwar nicht an den richtigen Stellen stehen, aber wen stört das schon bei 200 Sachen? Das Gameplay besteht hauptsächlich aus dem Wettkampf, in dem man sich mit drei anderen Fahrern um den ersten Platz streitet. Bereits freigeschaltete Strecken können im Einzelrennen absolviert werden um seine Zeiten zu optimieren und zu zweit kann man ein Duell starten, welches sich selbst erklären sollte. Bleibt noch die Verfolgungsjagd, in der man in bester Need for Speed Manier vor der Polizei zu flüchten versucht. Diese kommt übrigens mit den richtigen deutschen Polizeiautos daher, welche allerdings mit einer amerikanischen Sirene ausgestattet wurden. Was das für einen Sinn macht muss man nicht verstehen, wahrscheinlich ist es nur lustig gemeint.

Die Grafik siedelt sich irgendwo im mittlerem Bereich dessen an was die PS2 zu leisten vermag. Zum Glück hat man die konstant niedrig eingefrorene Framerate der PC-Version nicht übernommen, so dass eine flüssige Wiedergabe des Spielgeschehens erfolgt. Allerdings fallen einem die etwas schwach detaillierten Städte auf, die in anderen Rennspielen wesentlich besser gelungen sind.

Die Steuerung gibt sich extrem Arcade like, womit man nicht unbedingt das auf der Packung empfohlene Lenkrad benötigt, sondern auch mit dem Controller recht gute Ergebnisse erzielt. Negativ anlasten muss man dem Game die vier vorgegebenen Konfigurationen, aus denen man sich die Gewünschte auswählt, denn ein freies Belegen der Tasten und Sticks ist nicht möglich.

Ein Lob hingegen verdient der Soundtrack, der wunderbar in die lokalen Radiosender eingebunden und umgesetzt wurde. Die Musikstücke siedeln sich alle in der Ecke Tekkno/Trance an und sind relativ aktuell. Dazu gesellt sich ein engagierter Radiosprecher, der uns die Stellungen der Radaranlagen verrät oder einfach nur über die Bierpreise auf dem Oktoberfest lästert. Auch die Motorensounds sind im Grunde recht gut gelungen, lediglich der Turbo hätte schon etwas mehr Biss verdient, auch optisch, denn das kleine Feuerzüngelchen am Auspuff wirkt eher lächerlich als powerfull.

  • Peter Grubmair"-"
  • "Autobahn Raser 4" ist ein durchschnittliches Rennspiel mit gut gelungener Soundkulisse und auch ganz hübscher Grafik, erreicht allerdings bei weitem nicht den Zenit des grafisch Möglichen. Ein Testspiel ist also unbedingt zu empfehlen bevor man sich dieses Game aneignet. Freunde der Vorgänger werden aber sicher ihren Spaß mit dem Titel haben.
Pro & Contra
Toller Soundtrack
Keine freie Belegung des Controllers möglich
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