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Auryn Quest: mittelmäßig aber billig - Leser-Test von agony


1 Bilder Auryn Quest: mittelmäßig aber billig - Leser-Test von agony
Die unendliche Geschichte als Computerspiel? Darauf haben wir nach Spiele-Umsetzungen von E.T. und Benjamin Blümchen schon lange gewartet.

Nun, jetzt ist Auryn Quest für ca. 20 Euro Kaufpreis erschienen und genau dieses Spiel präsentiert die Unendliche Geschichte Teil 1 in einem kompletten 3D-Jump&Run-Abenteuer.

Als ich noch klein war, fand ich die unendliche Geschichte einfach klasse. Tolle Story, fantastische Abenteuer und viel Unterhaltung bot die Verfilmung von Michael Endes Buch-Erlebnis.

Die Spiel kommt in einer (leider üblich gewordenen) DVD-Hülle daher, welche optisch durchaus gefällt. Das dünne und deutsch gehaltene Handbuch hilf bei der Installation und gibt die ersten Tipps zum Spiel.

Der Start:

CD eingelegt und Spiel installiert. Mindestens wird ein PC mit 450MHZ,128MB RAM und einer 3D-Grafikkarte benötigt, die DirectX7 kompatibel ist. Empfohlen wird ein PC mit 700MHZ und 256MB RAM. 700MB Festplattenspeicher sollte man schon einplanen.

Die Installation des Spiel verlief problemlos und schnell. Nachdem die Readme-Datei studiert wurde, durfte man die Bildauflösung auswählen. Bei 800x600 und 32bit Farbtiefe gab es bereits die ersten Probleme. Das Spiel startete, doch der Bildschirm blieb schwarz. Nur ein Neustart des PCs half.
Nachdem man die Bildauflösung auf 640x480 gesetzt hatte, ging es nun endlich los. (Achtung: Dies kann an der Testrechner - Konfiguration gelegen haben!)

Gleich zu Beginn erhält man ein schönes 3D-Intro, welches in die Unendliche Geschichte einleitet. Die tolle deutsche Stimme (Simpsons- und Southpar-Fans dürfte diese bekannt vorkommen ) konnte sehr gut gefallen und passt perfekt zu der doch relativ düsteren Anfangs-Szenen. Schon erinnert sich der Spieler an vergangene Tage, als man gebannt vor dem Fernseh-Gerät den Film sah.

Qualitativ haben sich die Programmierer eine Menge Mühe gegeben, diese Szenen zu rendern. Für ein 20 Euro - Spiel durchaus gelungen.

Nach dem relativ langen Intro gelangt man direkt in das Spiel. Keine Optionen, kein Menü - nix! Dies ist durchaus negativ zu bewerten, da dem Spieler nicht die Möglichkeit geboten wird, sowohl Steuerung als auch Sound oder Grafikdetails zu ändern.

Hat man aber zuvor im Handbuch geschaut, weiß man, wie man seine Figur steuern kann. Die Steuerung ist durchaus ungewöhnlich und gewöhnungsbedürftig. Genau aus diesem Grund hätte man die Funktion einbauen sollen, dass man nachträglich die Steuerung ändern kann.

Das Spiel beginnt in einem Tempel. Von da aus kann man nun die verschiedenen Welten betreten und die jeweiligen Rätsel lösen. Ihr springt umher, sprecht mit verschiedenen Personen, weicht Hinternissen aus und erlebt so die Abenteuer.

Klingt eigentlich nicht ganz schlecht, oder?

Die Grafik:

Für ein 20 Euro - Spiel mag die Grafik durchaus gelungen sein. Sie ähnelt entfernt der Unreal 1 - Engine. Der Spieler erhält scharfe Texturen und angenehme Lichteffekte, die sich durchaus sehen lassen können. Jedoch sind viele Stellen im Spiel einfach zu dunkel (nicht änderbar), so dass es passieren kann, dann man eine tiefe Grube z.B. nicht sieht und seine Spielfigur direkt hineinsteuert.

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