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Assassin's Creed Origins: Sequel mit Aya? So könnte der Nachfolger aussehen

PC Games wagt einen Blick in die Zukunft von Assassin's Creed nach der Endsequenz des neuesten Ägypten-Ablegers. Erhält nächstes Mal eine Frau die Hauptrolle? Schnappt sich Ubisoft das Rom der Antike als Szenario? Und wie sieht es bei den Features aus: Was wird aus Schiffskämpfen, Koop-Modus und Bruderschaft-Management?

8 Bilder Geht's in Assassin's Creed 2018 zurück ins Kolosseum in Rom? Spätestens die E3 2018 wird es zeigen. Geht's in Assassin's Creed 2018 zurück ins Kolosseum in Rom? Spätestens die E3 2018 wird es zeigen. [Quelle: Ubisoft]

Was passiert mit Assassin's Creed in den Jahren 2018 und 2019? Nach dem Origins-Erfolg hat Ubisoft wieder alle Karten in der Hand, die in ihrer zehnjährigen Geschichte einigen Qualitätsschwankungen unterworfene AC-Serie ist wieder oben auf - und schon jetzt wünscht sich so mancher Fan einen Nachfolger. Doch wohin geht die Reise für Story, Szenario und Features in einem möglichen Assassin's Creed Origins (jetzt für 53,99 € kaufen) -Sequel? Bis zu einer möglichen Ankündigung von Assassin's Creed auf der E3 2018 ist es noch lang hin. PC Games trägt aber jetzt schon die wichtigsten Informationen nach dem Ende des Ägypten-Abenteuers zusammen, unternimmt die ein oder andere Spekulation - und ist sich zumindest in einer Sache ganz sicher: Assassin's Creed 2018 ohne Aya? Garantiert nicht!

Achtung Spoiler: Der folgende Artikel verrät Details zur Handlung von Assassin's Creed Origins inklusive dessen Ende!


Assassin's Creed 2018: Nicht ohne meine Aya

In Origins war sie nur in manchen Missionen spielbar, dennoch hat die Frau von Hauptheld Bayek im Test zu AC: Origins mächtig Eindruck bei uns geschindet. In unseren Augen war sie ein interessanterer Charakter als der eigentliche Protagonist - und die Entwickler sahen das wohl ähnlich, dreht sich doch das Ende des Action-Rollenspiels fast komplett um Aya. So reist Aya nach Rom, um dort den Tyrannen Julius Cäsar zu töten - und anschließend die Assassinenbruderschaft aufzubauen. Der Epilog zeigt sie in einer Rolle als Verwalterin und Anführerin, die Befehle gibt - und die gleichzeitig ihren Dolch nicht rosten lässt:


8 Bilder Die sympathisch-energische Aya (rechts) dürfte als Protagonistin des neuen Assassin's Creed-Spiels gesetzt sein. Die sympathisch-energische Aya (rechts) dürfte als Protagonistin des neuen Assassin's Creed-Spiels gesetzt sein. [Quelle: PC Games]
Am Ende von Assassin's Creed Origins entpuppt sich Aya gar als die legendäre Meuchelmörderin Amunet - im Vorgänger Assassin's Creed: Brotherhood besuchte der damalige Held Ezio deren vermeintliche Grabstätte. Die lag - welch Zufall - in Rom. Ein neues Assassin's Creed und ein Origins-Nachfolger könnten 2018 oder 2019 Amunets/Ayas Abenteuer in der Ewigen Stadt genauer beleuchten. Sogar eine ganze Trilogie von Spielen ähnlich wie mit Ezio scheint möglich, wobei zumindest eine kurzzeitige Rückkehr ins Alte Ägypten anstehen könnte. Denn der Legende nach hat Amunet die letzte ägyptische Pharaonin Kleopatra getötet - das war im Jahr 12 nach Christi Geburt. Außerdem wird Aya, wie in AC: Origins gesehen, letztendlich doch in Ägypten zu Grabe getragen - zusammen mit ihrem einstigen Mann Bayek. Hier besteht also noch Erklärungsbedarf: Wie sind die beiden nach dem Origins-Ende wieder zusammengekommen?

Rom wurde nicht für ein Spiel erbaut

Ubisoft hat in der Vergangenheit gerne ihre in einem Assassin's Creed-Spiel verwendeten Grafiken und Assets in Nachfolgern mit ähnlichem Szenario wiederverwendet. Das ist ungemein effektiv und spart Arbeit. Sollte das Unternehmen bei Origins und einem möglichen Sequel im Jahr 2018 eine ähnliche Strategie verfolgen, scheint ein weiteres Assassin's Creed mit Altertums-Szenario die logische Folge. Rom bietet sich durch Ayas Präsenz als Setting an, aber auch ein Abstecher nach Griechenland könnte drin sein - die typische Säulen-Architektur beider Kulturen hat Ubisoft Montreal bereits in AC: Origins für die griechisch beeinflussten Teile Ägyptens verwendet. Da wäre bei Assassin's Creed 2018 also kein großer Setting-Sprung nötig; mutmaßlich arbeiten bereits andere Studios im großen Ubisoft-Firmenapparat an einem Nachfolger auf Basis eben dieser Assets.


8 Bilder Rom, die Ewige Stadt, das Zentrum des Römischen Reiches, besuchten Assassin's Creed-Spieler das letzte Mal in Brotherhood zur Zeit der Renaissance. Rom, die Ewige Stadt, das Zentrum des Römischen Reiches, besuchten Assassin's Creed-Spieler das letzte Mal in Brotherhood zur Zeit der Renaissance. [Quelle: PCGames.de]
In der Assassin's Creed-Serie wagte zuletzt Brotherhood den Sprung nach Rom, das war Ende 2010. Bei einem Release im Jahr 2018 würde ein neuer Assasin's Creed-Teil damit definitiv nicht zu früh erscheinen, um das Setting unspannend erscheinen zu lassen. Städtische Wahrzeichen wie Kolosseum oder Circus Maximus wären fraglos ein Hingucker in von Grund auf neu gebauter NextGen-Grafik, da könnte auch AC: Brotherhoods HD-Remake als Teil der Ezio Collection nicht mithalten. Zumal die Stadt in ihrer orginalen Pracht zur Zeit des Römischen Reiches erstrahlen würde - ein großer Unterschied zur Epoche der Renaissance aus Brotherhood.

Im Vergleich zum sehr weitläufigen Ägypten aus AC: Origins würde das Rom-Setting eines Assassin's Creed 2018-2019 auch vermutlich dem Klettern über Häuserdächer wieder mehr Bedeutung einräumen. Dagegen dürfte das Reisen zu Pferd an Präsenz verlieren, auch wenn mutmaßlich diverse Dörfer und Siedlungen im Umland Roms zur Spielwelt gehören. Fraglich indes, was mit den Seeschlachten aus AC: Origins in einem Sequel von Publisher Ubisoft passiert.

Assassin's Creed: Neues Spiel, alte Bruderschaft


8 Bilder Nach der Gründung der Assassinen-Bruderschaft in Rom könnte ein Origins-Nachfolger Ayas spätere Jahre in der Metropole beleuchten. Nach der Gründung der Assassinen-Bruderschaft in Rom könnte ein Origins-Nachfolger Ayas spätere Jahre in der Metropole beleuchten. [Quelle: PC Games]
Was Origins im Vergleich zu vielen Vorgängern (unter anderem) gefehlt hat, was aber nicht unbedingt jeder Spieler auch vermisst hat: eine Ausbauspielmechanik der eigenen Flotte/Siedlung/des Assassinenordens. Ein solcher Management-Part war immer wieder ein Teil der AC-Serie und könnte im neuen Spiel zurückkehren - besonders, wenn tatsächlich Aya, die Gründungsjahre der Assassinen-Bruderschaft und Rom im Mittelpunkt des Settings stehen. Denn das Aussenden von Meuchlern und das Etablieren neuer Außenposten in ganz Europa würde wunderbar zu diesem Szenario passen. Ganz wie in Assassin's Creed: Brotherhood könntet ihr euch 2018 als Strippenzieher verdingen und in Nebenmissionen KI-gesteuerte Assassinen aufleveln. Aber die Brüder und Schwestern in Kutte müssen ja nicht unbedingt Computer-Pappnasen sein ...
8 Bilder Der Koop-Modus aus Assassin's Creed: Unity könnte 2018 zurückkehren. Der Koop-Modus aus Assassin's Creed: Unity könnte 2018 zurückkehren. [Quelle: PC Games]

Rückkehr des Koop-Modus?

Assassin's Creed: Unity hatte viele technische Probleme, auch im Mehrspielermodus. Spielmechanisch revolutionierte Unity die Online-Partien aber, ging es im Action-Adventure von 2014 doch erstmals in der Serie kooperativ zu. Standen vorher PvP-Gefechte im Fokus, erlaubte AC: Unity bis zu vier Spielern, gemeinsam durch Paris zu schleichen und spezielle Koop-Missionen anzugehen, einige davon extrem schwer. Hier könnte ein neues Assassin's Creed in den Jahren 2018 oder 2019 ansetzen und die Entstehungsjahre der Bruderschaft in Rom als Szenario für ein massiv erweitertes Koop-Konzept nutzen, möglicherweise sogar in der Open-World selbst.

Assassin's Creed: Die Zukunft der Gegenwarts-Story

Wenn AC: Origins eines gezeigt hat, dann dass Ubisoft bei aller Begeisterung für historische Welten weiter an dem Parallelplot um Abstergo und den Konflikt zwischen Templern und Assassinen in der Moderne festhält. Die Geschichte der neuen Gegenwarts-Protagonistin Layla Hassan mag nebensächlich erscheinen, in einem Origins-Sequel könnte Layla aber eine größere Rolle spielen.

Ihr selbst gebauter Animus ist anscheinend in der Lage, die Erinnerungen beliebiger Menschen abzuspielen - eine direkte genetische Verbindung vom Animus-Nutzer zu seinem Vorfahren (wie bei Desmond und Altair/Ezio) ist damit überflüssig. Das gibt Ubisoft die perfekte Erklärung, um Layla in Zukunft eine große Bandbreite an unterschiedlichen historischen Epochen erleben zu lassen.


8 Bilder Layla Hassan tritt wohl die Nachfolge von Desmond Miles als zentrale Figur der Gegenwarts-Story an. Layla Hassan tritt wohl die Nachfolge von Desmond Miles als zentrale Figur der Gegenwarts-Story an. [Quelle: PC Games]
Die Gegenwartsgeschichte von Origins hat zudem keinen Abschluss; nach dem Ende der letzten Mission bleibt offen, was Layla als nächstes bevorsteht. Ihre neue Bekanntschaft, der Assassine William Miles (Desmonds Vater), überredet sie jedoch dazu, mit ihm zu einem Versteck der Assassinen zu kommen - im nächsten Assassin's Creed-Spiel dürfte damit ein Treffen mit aus der Ezio-Trilogie bekannten Charakteren wie Rebecca und Shaun bevorstehen. Zudem könnte Ubisoft Origins als Story-Sprungbrett nutzen, um im Sequel den Kampf zwischen Templern/Abstergo und den Assassinen auch in der Gegenwart auf die Spitze zu treiben - und ganz nebenbei gibt es da ja auch noch die unheilverkündene Prophezeiung eines weiteren Weltuntergangsszenarios, vorgetragen in versteckten Botschaften der Ersten Zivilisation. In zukünftigen Assassin's Creed-Spielen dürfte es eine Priorität sein, diese Katastrophe zu verhindern - sowohl für Layla wie für den Spieler.

Eure Meinung?

Ob sich Ubisoft das nächste Assassin's Creed nun 2018 oder 2019 veröffentlicht - Zeit genug für Spekulationen bleibt bis zum Release allemal. Also warum schreibt ihr uns nicht bis dahin in den Kommentaren, was für Änderungen ihr euch in Sachen Story, Szenario und Spielmechanik für einen Assassin's Creed Origins-Nachfolger wünscht!

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