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Ascendancy: Die Macht der Allmacht - Ganz Ok ! - Leser-Test von CONQUEROR


1 Bilder Ascendancy: Die Macht der Allmacht - Ganz Ok ! - Leser-Test von CONQUEROR
Der Weltraum, unendliche Weiten, unzählige Systeme und Planeten.
Als Anführer eines von vielen verschiedenen Völkern, ist es ihre Aufgabe ein Imperium aufzubauen. Immer den Grundsatz im Hinterkopf: Das Weltall wird sich nicht anpassen, die einzige Möglichkeit ist sich selbst anzupassen oder auszusterben...
Sie beginnen das Spiel mit einem Heimatplaneten und einer Kultur, die technologisch praktisch auf Steinzeitniveau steht. Auf ihrem Planeten (von denen es übrigens mehrere Größen gibt) haben sie eine bestimmte Anzahl von Feldern für den Bau von Gebäuden zur Verfügung. Auch im Planetenorbit können sie bauen. Sie benötigen Fabriken, um die Baugeschwindigkeit des Planeten zu erhöhen. Auch Habitate und andere Einrichtungen zur Steigerung der Bevölkerungsdichte sollten sie nicht vergessen. Währenddessen fangen sie auch an in einem seperaten Menü zu forschen. Dies ist einer der wichtigsten Aspekte des Spiels. Ohne Forschung gibt es weder bessere Schiffe, noch bessere Waffen, noch bessere Gebäude. Sie forschen sich in einer Art Baum heran. Zuerst können sie nur kleine Schiffsrümpfe und recht primitive Waffen wie Massensperrfeuerkanonen konstruieren. Dies nutzt ihnen nur begrenzt etwas. Ohne Warpantrieb können sie nur das eigene System erforschen. Um Schiffe bauen zu können, brauchen sie die entsprechenden Technologien, sowie ein Weltraumdock. Das Schiff wird aus Modulen zusammengebaut. So können sie je nach Größe des Schiffsrumpfes mehr oder weniger Plätze, ähnlich wie bei den Planeten, für Antriebs-, Schild-, Waffen- oder Spezialsysteme nutzen. Um zum Beispiel eine Kolonie auf einem neuen Planeten zu errichten, benötigen sie ein entsprechendes Modul. Früher oder später begegnen sie auch anderen Rassen, die sich ihnen gegenüber friedlich oder feindlich verhalten. Zudem hat jede Rasse eine besondere Spezialfähigkeit, die sie einmal alle Paar Runden anwenden kann,(das Spiel verläuft in Spielzügen) oder permanent aktiviert hat. So können die eigenen Kolonien für einen Spielzug unbesiegbar gemacht, oder eine andere Rasse zum Frieden gezwungen werden. Falls es dann doch einmal zu einer handfesten Auseinandersetzung kommt, haben sie hoffentlich eine schlagkräftige Flotte. Je nach der Anzahl der Antriebsmodule auf ihren Schiffen haben sie eine bestimmte Energie, die sie pro Zug aufs Fliegen oder Schießen verwenden können. Haben sie ihre Opponenten erst einmal auf ihre eigenen Systeme zurückgedrängt, gehts ans Eingemachte, nämlich an die Planeteneoberungen. Zuerst einmal müssen schlagkräftige orbitale Waffensysteme zerstört werden. Doch auch dann ist die Schlacht noch nicht gewonnen. Auf der Oberfläche stationierte Waffensysteme können eine Invasion sehr wohl verhindern. Um die Situation ein wenig zu ihren Gunsten zu wenden, haben sie Phasenbomben an Bord, die ungeniert den Verteidigern auf den Kopf geschmissen werden.
Nach der erfolgreichen Invasion gehört der Planet- oder was davon noch übrig ist- ihnen. Das Spiel ist einsteigerfreundlich gehalten und verzichtet auf zu viel Text und Zahlengewirr. Dennoch ist es durchaus anspruchsvoll und bietet viele verschiedene Völker (die alle einen unterschidedlichen Raumschiff-Look haben) und Technologien. Leider ist der Sound nicht so gut gelungen und es gibt nur Hintergrundmusik und Kampfgeräusche, nicht aber Sprachausgabe oder ähnliches, was die Atmosphäre sicherlich verbessert hätte. Auch die Grafik ist mittlerweile reichlich angegraut. Jedem der schon immer mal schnelle Erfolge beim besiedeln des Weltraums haben wollte, kann ich das Spiel jedoch ans Herz legen.

FAZIT: Eingeschränkt empfehlenswert

Negative Aspekte:
Grafisch veraltet, wenig guter Sound

Positive Aspekte:
recht hübsche Aufmachung, viele Rassen und Technologien

Infos zur Spielzeit:
CONQUEROR hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    CONQUEROR
  • 6.0%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 5/10
    Steuerung: 6/10
    Sound: 5/10
    Atmosphäre: 8/10
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