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Army Men: Sarge's War - Sarges Rache - Leser-Test von Sargent Hawk


1 Bilder Army Men: Sarge's War - Sarges Rache - Leser-Test von Sargent Hawk
Seitdem 3do nicht mehr existiert, haben sich viele Spieler schon darüber gefreut, dass dies auch keine weiteren Army Men Spiele mehr zu bedeuten hat. Jedoch bringt nun der Publisher Globel Star Software, eine Schwester Firma der Take 2 Company, einen weiteren Teil für die Playstation 2 heraus, und zwar Army Men Sarge's War.

Die Story:
Auf dem ersten Blick wirkt Army Men Sarge's War wie jedes andere Army Men Spiel jedoch haben die Programmierer von Globel Star Software bei Army Men Sarge's War sich etwas mehr angestrengt als vergleichbar 3do.
Lord Malice ist der neue Bösewicht der Sarge's Bravo Team bei einem Friedensabkommen zwischen Cornal Grimm (der grünen Armee) und General Plastro (von der braunen Armee), alle umgebracht hat und einen weiteren Krieg und damit entfacht. Jedoch hat Lord Malice es nicht fertig gebracht auch Sargent Hawk umzubringen. Als Sargent Hawk seine Kameraden im sterben liegen sieht, schwört er sich Rache und Vergeltung.

Die Neuerungen:
Es fällt einem gleich zu Anfang die aufwendig düster angehauchte Grafik die ihre Verwandtschaft zu Medal of Honer- Frontline nicht von der Hand weisen lässt, und den Spieler nicht gleich denken lässt das er in der Spielzeugkiste gelandet ist. Eine Neuerung ist auch das anvisieren von Zielen, jedoch ist es sehr ungenau und meistens hat man das Ziel das man anvisieren wollte nicht anvisiert. Schade eigentlich. Die Künstliche Intelligenz der Computergegner ist eher Mittelmaß und keineswegs überraschend. Zudem sind sie noch zahlreicher als in den zuvor erschienen Army Men Titeln. Wenn man einen Gegner zur Strecke gebracht hat darf man sein verbliebnes Plastik einsammeln und damit sich selbst wieder zu heilen. Eine sehr sinnvolle Ergänzung trotzdem hat man auf Medipacks und Panzerung hier nicht verzichtet.

Die Waffen:
Man trägt ein Karabiner mit unendlichem Munitionsvorrat immer mit sich herum. Darüber hinaus kann Sargent Hawk noch Sturmgewehre, Schrotflinten, Granaten, automatische Gewehre, Schwere Schnellfeuer Gewehre Bazookas, das GA-9 Scharfschützengewehr oder den Flammenwerfer bedienen.
In manschen Level stehen sogar schwere Maschinengewehre herum die auch über unendlich Munition verfügen jedoch leider Immobil sind. Wenn man sich hinter einem dieser schweren Maschinengewehre stellt muss man eins sein bereit! Denn dann stürmen auf einen Horden von Gegnern auf einen zu die man allerdings leicht zur Strecke bringt indem man einfach alles erschießt was sich bewegt. Wer Munition bei seinen Waffen im Inventar spart bekommt es für den nächsten Level gut geschrieben.

Das Gameplay:
Army Men Sarges War ist noch brutaler als alle anderen Army Men Titel zuvor. Das zeigt sich auch in der Schadensanzeige von Sarget Hawk. Je mehr Treffer er erleidet desto mehr Optischen Schaden erleidet er auch. Das heißt, wenn Sargent Hawk stark verwundet wurde fehlt ihm zum Beispiel etwas von seinem Kopf oder er hat ein Loch in der Brust. Das umbringen von braunen Soldaten ist noch schwieriger als zuvor. Zwar kann man deren Köpfe leicht mit dem GA -9 Scharfschützengewehr leicht entfernen, sie schießen dann aber weiterhin mit ihrer Kanone wahllos im Kreis und verwunden dich auch noch nach deinem Kopfschuss! Man kann auch andere Gliedmaßen wie Beine den Soldaten mit dem Gewehr abtrennen. Ich halte das Persönlich für sehr Brutal und wundere mich darüber das das Spiel ab 16 Jahren von der USK Freigegeben wurde.
Bestimmt weil hier kein Plastiksoldat blutet. Jedoch schmelzen diese in eine Pfütze aus Plastik bei Einsatz des Flammenwerfers nicht mehr.
Ansonsten muss man viel Zeit aufbringen da sich Sargent Hawk leider sehr schwer steuert. Die Missionen (Level) sind sehr einfach gestrickt da man, dies und jenes zerstören oder wieder einmal grüne Soldaten retten muss um weiter zu kommen. Als Sekundarziele kann man auch braune Flaggen erobern und braune Pläne finden die einen nach erfolgreicher Mission mit Medaillen belohnt werden. Je mehr Medaillen man eingesammelt hat desto einfacher wird das nachfolgende Spiel in seinem Verlauf. Leider wird das Spiel gegen Ende (ab dem 9. Level) Sehr unfair. Das heißt im Klartext man wird hinterhältig von oben oder von Vorne und Hinten beschossen und muss so die Mission des mehrmals wiederholen. Da die Steuerung bekanntlich Zielprobleme aufweißt ist es nur eine Frage der Zeit bis man das erste Mal die Lust am Spiel verliert.

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