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Archangel: nettes Action - Leser-Test von agony


1 Bilder Archangel: nettes Action - Leser-Test von agony
Archangel ist Jowoods neuster Mix aus Rollen- und Actionspiel, welches mit einer interessanten Story daherkommt.
Die bereits sehr ansprechende Verpackung verrät dabei schon einiges.

Im Intro fährt ein ganz normaler Mann namens Michael Travinsky auf einer einsamen Straße. Dumm nur, dass er durch einen plötzlichen Lichtblitz den auf ihn zukommenden LKW zu spät wahrnimmt. Michael in seinem PKW rammt den LKW frontal.

Im Menü des Spiels stehen die üblichen Möglichkeiten zur Auswahl. So kann man in der optisch sehr gelungenem und passenden Hauptauswahl z. B. die 3D-Grafikeinstellungen vornehmen oder ein bereits gespeichertes Spiel laden. Beim Start eines neuen Spiels stehen 3 Schwierigkeitsgrade zur Auswahl.

Michael wacht nun zu Beginn des Spiels in einer Art Kathedrale auf. Merkwürdige Priester erklären ihm, dass man schon lange auf ihn warte und er die Rettung wäre. Böse Gestaltungen lauerten überall und er solle mit einem Schwert antreten, um das Unheil zu vernichten.

Michael nimmt sein Schicksal hin und nun beginnt das Spiel.

In der besagten Kirche erlernt man nun, wie man mit der Hauptfigur kämpft und bestimmte Bewegungen vornimmt. Bereits am Anfang bemerkt man, dass das Spiel aus der 3rd-person-Perspektive sehr an Tomb Raider oder Jowoods K. Hawk erinnert.

Nachdem man die ersten Aufgaben erfolgreich absolviert hat, beginnt das eigentliche Spiel. Nun muss man das Dorf außerhalb der Kathedrale besuchen. Hier erwartet den Spieler ein Engel und den Hüter des Lichts. Beide erklären, dass man gegen die Mächte der Finsternis antreten muss, um die Welt zu retten. Hier wählt man, ob man als Kämpfer oder Geist die Missionen lösen möchte. Die Wahl entscheidet über die Entwicklung des Charakters und den Verlauf des Spiels. Schon nach einigen Minuten merkt man, dass die Geschichte von Archangel überaus durchdacht und tiefgründig umgesetzt wurde. Zwar mag die Story selbst keine wirklich neue und innovative sein, doch die Stimmung gefällt und weiß, den Spieler zu fesseln. Im klassischen Kampf Gut gegen Böse spielt Michael nun eine wichtige Rolle. Er ist der Einzige, der die Welt noch retten kann. Dabei hilft ihm der besagte Engel Ivy, die ihm Tipps auf den Weg gibt und gelegentlich auch hilft bzw. Aufgaben vergibt.

Auf dem Weg durch den dunklen Wald begegnet man nun allerlei bösartige Kreaturen, welche Michael töten wollen. Mit dem Schwert bewaffnet, versucht man sich stets zu verteidigen. Neben einer Gesundheitsanzeige besitzt man auch eine weitere, die anzeigt, welche Kraft man noch besitzt. Pro ausgeübten Schwertschlag sinkt diese so lange, bis Michael keine Kraft mehr besitzt. Zu diesem Zeitpunkt kann man auch nicht mehr kämpfen. Im Inventar besitzt man jederzeit die Möglichkeit, sich in einen Krieger oder Geist zu verwandeln(in Abhängigkeit zur anfänglichen Wahl). Doch dies ist auch nur zeitlich bedingt und abhängig von der Kraftanzeige. Im Laufe der Zeit steigen aber diese Punkte und man sammelt durch die Erfahrungen mehr Kraft und Energie. Diese Erfahrungen erhält man durch Segenspunkte, die man durch Töten von Gegnern oder Lösen von Aufgaben erhält. Auch kann man diese Segenspunkte in spezielle Fähigkeiten eintauschen, die hilfreich sein können, um z. B. effektiver zu töten.
Obwohl einige Rollenspiel-Elemente vorhanden sind, liegt offensichtlich der wichtigste Teil auf der Action.

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