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Aquanox: Grafikpracht höchstem Niveau - Leser-Test von Neo


1 Bilder Aquanox: Grafikpracht höchstem Niveau - Leser-Test von Neo
Nachdem ein Experiment in die Hose gegangen waren und die Menschen, die Erde unbewohnbar gemacht hatten, mussten die Überlebenden ins Meer flüchten. Da bauten sie sich wieder eine neue Heimat auf, Aqua! AquaNox handelt im Jahr 2666 und man spielt einen Söldner namens Emerald "Dead Eye" Flint, diesem wird gleich anfangs des Spiels sein Bootchen geklaut. Da er Geld (Kredits) für ein Neues braucht und Söldner ist, verdient er sich dieses mit dem Erledigen von über 30 verschiedenen Missionen.
Die Ersten sind nicht sonderlich anspruchsvoll, man muss Müll wegballern, kurz gesagt. mit der Zeit entdeckt man in mitten der Schrittplätze organische Aktivitäten. Es handelt sich um Bionten, Müll der sich mit der Zeit zu "lebendigen" Organismen entwickelt hat. Die weiteren Missionen werden dann allerdings um einiges anspruchsvoller. Da man zwischendurch unter starkem Zeitdruck steht. Manche Missionen erschweren das Erledigen noch dadurch das man die Gegner nicht töten darf, man muss sie mit EMP-Raketen beschiessen, diese legen nur das Feindschiff lahm. Gegen den Schluss hat man es dann mit den "Göttern" zu tun, den Göttern des Meeres. Dabei handelt es sich um riesige im Wasser lebende Monster. Und mit riesig meine ich riesig, sie sind die grössten Wesen die man in Aqua vor den Bildschirm kriegt. Der einzige Weg einen Gott aufzuhalten, ist es ihm ein bestimmtes Organ an seiner Stirn wegzuballern, dadurch verliert er die Orientierung und ist blind.

Während den Missionen stehen dem Spieler ständig seine Flügelmänner (und Frauen) zur Verfügung. Ihre Vierköpfige „Wings“-Truppe besteht aus: Lisa Bonham, Eliza deGrange, Boston Harper und Flavio Piccolini. Auch immer dabei ist ihr Bordcomputer Sally, „sie“ gibt Flint ständig Anweisungen und Tipps wie er die aktuelle Mission erfolgreich abschliessen kann.

Nach jeder Mission gelangt man wieder zum Hauptbildschrim, von da aus man Gespräche führen, sich ein neues Schiff besorgen oder Waffen kaufen kann, natürlich nur wenn man genügend Kredits zur Verfügung hat. Bei den Gesprächen gibt es solche die man nicht umgehen und jene die man einfach weglassen kann, allerdings können diese manchmal lohnende Zusatzmissionen enthalten. Zwischendurch begegnet man ziemlich komischen Typen, wie zum Beispiel „Mad Sam“, dessen eigentlicher Name Samuel Korhonen ist. Er ist der Crawler-Warlord. Die sogenannten „Crawler“ sind wandelnde Schrotthaufen, aber der Schein mag trügen, sie entern Frachter, stehlen Know-How und hinterlassen nie Leichen oder Überlebende, sie sind inzwischen zu einer Art Mythos für die Menschen in Aqua herangewachsen. Auch begegnet man zwischendurch Figuren, bei denen man das Gefühl hat dass sie wahrscheinlich alle Drogen von ganz Aqua auf einmal in sich reingestopft hätten (mit dieser Annahme hat man übrigens recht).

Wenn man genug Kredits besitzt kann man sein erstes Schiff, die lahme Toiler gegen eine schneller Avenger tauschen. Insgesamt gibt es in AquaNox neun verschiedene Schiffe die man im Laufe des Spiels in seinen Besitz bringen kann. Der Höhepunkt ist wenn man im stolzen Besitz der teuren und schnellen Phobocaster ist, jedoch lohnt es sich zwischendurch deren Geschwindigkeit gegen die Panzerung der Voodoo Breath zu tauschen.
Die erste Waffe mit der man die anfänglichen Bionten wegräumt ist die Vendetta I, sie verschiesst all 0,4 Sekunden einen einzelnen Schuss... Das Waffenarsenal in Aquanox reicht von der Vendetta Gatling, der Vendetta Maschienengewehr-Version, über die Empactor, die nur für EMP-Einsätze zu gebrauchen ist, bis zur starken Sizzler, die zum Beispiel der Toiler über einen Drittel der Panzerung zu Nichte macht (Nachladezeit: 4,0 s).
Neben den Guns liegen auch noch zehn verschiedene Torpedos zu Abschuss bereit. Manche davon, wie zum Beispiel die Stanley, kann man nur die ersten paar Missionen gebrauchen, mit anderen, wie der Big Bang, kann man sogar schweren Kreuzern gefährlich werden.
Aber Waffen und Schiffe sind nicht alles was man mit Kredits kaufen kann, auch Items und Generatoren liegen beim örtlichen Verkäufer rum. Zum Beispiel der Booster, der verschafft dem Spieler einen kurzen Geschwindigkeits-Überschuss, oder der Buzzer-Werfer der Torpedos ablenkt, der Generator der die Gun-Energie auflädt und der Repair Device, der die Panzerung des eigenen Schiffes wieder repariert.

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