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Aquanox: Aquanox - Leser-Test von Dieter


1 Bilder Aquanox: Aquanox - Leser-Test von Dieter
Aquanox ist der inoffiziele Nachfolger zu Schleichfahrt.
Wieder taucht man in die tiefen des Meeres ein. Nur geht es diesmal
etwas Actionlastiger zu. Inwieweit der Nachfolger den Vorgänger davonshippern kann soll dieser Test erläutern.

Aqua wird wieder mal bedroht und harrt auf Hilfe. Ihr spielt wie im Vorgänger von Aquanox den Söldner Emerald "Deadeye" Flint

Schon zu Anfang wird ihm sein schönes U-Boot geklaut, wodurch die Entwickler storymäßig die Kurve bekommen, warum man sich Schiffsmäßig wieder hocharbeiten muß. Dabei nimmt man zusammen mit ein paar alten Freunde unterschiedliche Aufträge an, um sein Konto wieder zu füllen und sich erneut einen echten Luxusgleiter kaufen zu können.


Während man mit seinen Alter Ego so seine Aufträge erfüllt, schlittert man erneut in einen Krieg der ganz Aqua bedroht. Wie die Story weitergeht, soll hier nicht verraten werden, es gibt auf jeden Fall eine Menge zu tun.

Und damit sind wir schon beim Gameplay. Es werden dabei spannende Dogfights ausgetragen, die sich praktisch wie ein Ego-Shooter spielen. Dazu beiträgt die Quake ähnlich Maussteuerung ihres U-Bootes. Ihr schaut aus eurem U-Boot aus dem Cockpit heraus und visiert Gegner einfach mit der Maus an. Mit der linken und rechten Maustaste aktiviert ihr jeweils einen Waffemodus und bewegt dabei euer U-Boot mit der Tastatur. So gehen die Dogfights erstaunlich einfach von der Hand und lassen einen Joystick kaum vermissen. Dieser ist, um dies auch anzumerken nur ziemlich schwach unterstützt. Man merkt das die Entwickler die Maussteuerung zu Hauptsteuerunginstrument auserkoren haben.

Zwischen den Einsätzen kann man unterschiedlicher Waffen und Goodies kaufen und so sein Boot aufrüsten. Insgesamt gibt es über acht Waffengattungen, und falls ihnen ihr Kahn einfach zu lahm ist und die Kassa stimmt, so kann man im Verlauf des Spieles insgesamt neun Schiffe erstehen.

Technisch gibt es an dem Spiel nichts auszusetzen. Die Grafik ist hervorragend und auf die neue Grafikkartengeneration zugeschnitten. Viele Licht, Schatten und Partikeleffekte, fette Explosionen und gute Texturen hauchen der Unterwasserwelt neues Leben ein. Zusammen mit der guten Maussteuerung spielt man sich so von Mission zu Mission.

Doch halt, zwischen den Missionen gibt es ja auch noch was. Und genau hier liegt der Hund begraben. So gut die Spielgrafik während der Mission ist, so schwach und rudimentär ist sie zwischen den Missionen. Der Spieler wird hier mit Standbilder der jeweiligen Gesprächspartner abgespeist, die die Story voran treiben. Da hilft auch die gute deutsche Sprachausgabe nichts. Auch die kargen eingestreuten Zwischensequenzen sind, man höre und staune von schlechterer Qualität als die Spielgrafik selber. Warum die Entwickler, die im Besitz einer so guten Grafik-Engine sind, nicht auch die Zwischensequenzen für diese verwendet haben bleibt wohl in der Tiefe eines Korralleriffes Aquas verborgen.

Fazit: Somit ist Aqua ein grafisch und steuerungstechnisch erstklassiges Ballerspiel geworden, mit Mängel in Präsentation und Story.

Negative Aspekte:
Schwache Präsentation

Positive Aspekte:
Spitzengrafik, innovative Steuerung

Infos zur Spielzeit:
Dieter hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    Dieter
  • 9.2%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • 8.2/10
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 10/10
    Steuerung: 10/10
    Sound: 9/10
    Atmosphäre: 8/10
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