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Antz Extreme Racing im Gamezone-Test


1 Bilder Antz Extreme Racing im Gamezone-Test

Mit "Antz - Extreme Racing" schneit uns erneut ein aufgebohrter MarioCart Klone ins Haus. Diesmal in der Welt der Ameisen und nicht nur auf einem Gefährt sondern mitunter zu Fuß, auf dem Surfbrett oder auf dem Rücken einer Biene. Zu Beginn stehen uns nur die Akteure Z und Bala zur Auswahl, mit denen wir einen Parkcour aus acht unterschiedlichsten Strecken absolvieren müssen. Erst wenn wir eine als Sieger beendet haben wird die nächste freigeschaltet. Meist sitzen wir dabei in einem Fantasiegefährt welches von einem Insekt angetrieben wird. Um die Gegner von der Piste zu bugsieren gilt es die aus dem Boden sprießenden Blumen einzufangen, hinter denen sich diverse andere Insekten verstecken, die wir auf die Gegner loslassen können oder die uns kurzzeitig beschleunigen. Daneben existiert noch eine Biene die ihre Flügel schützend über uns breitet und eine Kleber verlierende Hummel, gedacht um die Nachfolger zu bremsen. Es sind also alle Waffenelemente aus diversen Funracern integriert worden, auf eine recht kindliche und friedliche Weise.
Haben wir alle Rennen eines Charakters überstanden, gibt's zur Belohnung eine neue Figur samt neuer Strecken. So begegnen uns im Laufe des Spiels auch noch Weaver, Colonel Cutter, Azteca und General Mandible. Doch darf die hohe Anzahl der Strecken und Charaktere nicht über die extrem kurze Spielzeit hinwegtäuschen, denn als geübter Spieler absolviert man einen Charakter locker in 15 Minuten, womit das gesamte Spiel in etwas über einer Stunde durchgespielt ist. Freilich darf man dabei nicht unter den Tisch kehren für welche Zielgruppe "Antz - Extreme Racing" eigentlich gedacht ist, für die jüngere Generation nämlich die ihre ersten Schritte in die Welt der Videospiele machen.

Trotzdem ist die Grafik enttäuschend. Die Details sind alle recht grob und die Texturen lieblos hingepflanzt. Generell sieht das ganze Geschehen vermatscht und verwaschen aus, man hat kaum Fernsicht und viele Strecken wirken einfach nicht fertig, so wenig ausstaffiert sind sie. Hinzu kommt ein MotionBlur Effekt beim Einsatz des Turbos, äh des Kolibris der einem jede Sicht nimmt und das Lenken zum Glücksspiel werden lässt. Die Animationen der Insekten sehen ebenfalls sehr erbärmlich aus, da sie weder einen Bezug zum Spiel haben (die Figuren winken in alle möglichen Richtungen, nur nicht dahin wo ihre Kameraden sind) und sehr hölzern wirken.

Genauso erbärmlich gibt sich die Soundkulisse die ebenfalls nicht fertiggestellt zu sein scheint. Neben der Hintergrundmusik bekommt man nur noch das Rasseln des Gefährtes oder eben das Summen der Biene auf der man reitet zu hören und sonst nur noch die Crashgeräusche wenn man irgendwo dagegen fährt, mehr nicht. Die Ameisen geben nicht einen Laut von sich und sind genauso still wie die Umwelt, aus der seltsamerweise immer wieder ein unsichtbares Publikum Beifall klatscht.

Dafür ist an der Steuerung nichts auszusetzen, sie funktioniert wie erwartet. Der Stick dient zum Lenken und auf den Tasten liegen die Funktionen zum Beschleunigen, Bremsen und Waffe, äh Insekt einsetzen.

  • Peter Grubmair"-"
  • Bleibt unterm Strich ein kindliches Rennspiel welches selbst die Zielgruppe nicht lange begeistern können wird, zu müde ist die Grafik und zu lasch der Sound, da helfen die unterschiedlichen Gefährte auch nicht mehr viel. Mit etwas Übung hat man "Antz - Extreme Racing" an einem Abend durchgespielt, was für einen Vollpreistitel definitiv zu kurz ist. Somit dürfte die Filmlizenz das teuerste an diesem Titel sein, was das Spiel leider auch nicht mehr aufwertet.
Antz Extreme Racing (XB)
  • Singleplayer
  • 4,8 /10
  • Multiplayer - 
    Grafik 5/10 
    Sound 4/10 
    Steuerung 6/10 
    Gameplay 4/10 
Pro & Contra
Die Filmlizenz
gut für Kinder geeignet
Lasche Grafik und ebenso lascher Sound zu einem laschen Gameplay bei viel zu kurzer Spielzeit
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