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Anno 1602: Super Wirtschaftsspiel ! - Leser-Test von CONQUEROR


1 Bilder Anno 1602: Super Wirtschaftsspiel ! - Leser-Test von CONQUEROR [Quelle: Sunflowers]
Wer kennt sie nicht, die Zeit der reichen Kaufleute, Eroberer und Siedler. Als die Schiffe noch aus Holz, nicht Stahl waren und mit Segeln statt mit Atomreaktoren angetrieben wurden. Raketen waren einem fremd und Konflikte auf hoher See wurden meist mit einem zünftigen Breitseitengefecht ausgetragen. In diese Zeit versetzt sie der Überraschungshit von Sunflowers. In Anno 1602 ist es ihre Aufgabe, neue Welten zu erschließen, zu handeln und sich und ihren Untertanen zu unermeßlichen Reichtümern zu verhelfen. Das Spiel bietet ihnen mehrere Missionen, in denen sie bestimmte Aufgaben, wie z.B. die Bevölkerung aufstocken usw. erfüllen müssen. Richtig umfangreich ist aber der freie Modus. Sie starten mit einem kleinen Schiff mit einigen Werkzeugen und Rohstoffen sowie etwas Nahrung, gemeinsam mit den Konkurrenten. Ihre Aufgabe ist es nun, eine Insel zu finden und darauf ihre Siedlung zu errichten. Zuerst einmal sollten sie eine Insel jedoch auf ihre Rohstoffvorkommen untersuchen lassen. Eine Goldader wird wohl vonnöten sein, wenn sie später einmal finanzkräftig werden wollen, da dies sonst nur über Verkauf geht. Entspricht die Insel ihren Erwartungen, wird rasch ein Kontor errichtet, das als Anlegestelle für Schiffe und als Warenlager dient. Danach sollten sie sich an die grundlegenen Bauten machen. Holzfäller versorgen sie mit wichtigem Holz, Fischer holen Nahrung für ihre ersten Siedler an Land, die sich in Häusern ansiedeln. Mit der Zeit können sie dann eine Ader erschließen und dann Gold oder Eisen fördern. Nachdem sie einen Steinbruch angelegt haben, ist es vielleicht an der Zeit, eine Schutzmauer anzulegen. Ihre Bewohner dürfen sie jedoch nie aus den Augen lassen. Schnell sind aus den Siedlern Bürger geworden, die nun z.B. nach Stoff verlangen. Hierzu müssen sie entsprechende Farmen und Webereien bauen. Mit der Zeit steigen die Bürger dann wieder auf und stellen immer mehr Ansprüche. Die Häuser, die vorher noch Holzhütten waren, wandeln sich nun zu großen Steinhäusern. Da sie auf ihrer Insel wohl nicht genug Rohstoffe haben, oder einfach nicht genug Platz vorhanden ist, um Schnapsbrennereien und all die anderen weiteren Betriebe zu errichten, sollten sie über eine Handelsallianz mit einem der anderen Mitspieler nachdenken. Sie befehlen hierzu ihrem Schiff, am Kontor Waren wie z.B. Stoff aufzunehmen und es an einem anderen Kontor gegen Schnaps einzutauschen. So entsteht dann eine Handelsroute. Fließt genug Gold in ihr Säckel, können sie auch über eine Erweiterung der Flotte nachdenken. Eines ist jedoch auf jeden Fall zu bedenken: Krieg ist in Anno 1602 zwar möglich, aber sehr teuer. Der Bau von Schwertern, Musketen und Kanonen verschlingt Eisen und für ein vernünftiges Heer müssen sie Unsummen ausgeben. Dies führt dazu, dass man meist lieber auf lukrative Handelsverbindungen setzt und den Kampf mit den Musketieren, Kanonieren und Reitern ganz wegfallen lässt. Aber auf der anderen Seite hat eine zünftige Seeschlacht ja noch niemandem geschadet und ihre Transportschiffe können den Schutz einer Kriegsflotte vielleicht gut brauchen.
Anno 1602 bietet hübsche Grafik, mit wuselnden Dorfbewohnern und feuernden Schiffen. Auchder Sound ist gelungen und beeinhaltet z.B. schöne Musik. Dem motivierenden Spielprinzip werden sie sich so schnell nicht verschließen können, darum tuhen sie sich selbst einen Gefallen und kaufen sie diesen Spitzentitel, der in keiner guten Spielesammlung fehlen sollte - erst jetzt zum Budggetpreis.

FAZIT: Uneingeschränkt empfehlenswert.

Negative Aspekte:
nix

Positive Aspekte:
Motivierend, umfangreich, schöne Grafik

Infos zur Spielzeit:
CONQUEROR hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    CONQUEROR
  • 7.8%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 7/10
    Steuerung: 7/10
    Sound: 7/10
    Atmosphäre: 10/10
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