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Anno 1503 – Neues Interview


1 Bilder Anno 1503 – Neues Interview
Vor kurzem wurde bekanntlich der Releasetermin des mit Spannung erwarteten Aufbaustrategiespiels Anno 1503 verschoben und es soll jetzt nicht mehr wie geplant im April sondern erst im Oktober erscheinen. Viele Fans waren sicherlich enttäuscht, aber die Entwickler wollen die zusätzliche Zeit nutzen um das Spiel ausgiebig zu testen und die einzelnen Elemente auszubalancieren. Für alle Anno-Süchtigen wurde bei GameSpy ein neues Interview veröffentlicht, in dem die Leute von Sunflowers einige Fragen zur Entstehungsgeschichte, den unterschiedlichen Modes und den Unterschieden im Vergleich zum Vorgänger beantworten.
Der Titel „Anno 1503: Aufbruch in eine neue Welt“ (oder auch „1503 A.D.: The New World“) verrät schon sehr viel über den Inhalt des Spiels, denn es entführt den Spieler in eine mehr als interessante Epoche der Menschheitsgeschichte. Viele Leute mussten im sechzehnten Jahrhundert für Frieden und Gerechtigkeit kämpfen und zahlreiche neue Erfindungen veränderten das komplette Weltbild dieser Zeit. Und ganz besonders wichtig ist dabei natürlich die Entdeckung Amerikas. Alle diese Elemente haben die Entwickler überzeugt und die Grafiker finden den Architekturstil dieser Epoche besonders faszinierend. Anno 1602 wurde bis jetzt über zwei Millionen mal verkauft und es erfreut sich immer noch größter Beliebtheit. Das Spielprinzip des Nachfolgers soll genauso suchterzeugend sein, aber Anno 1503 ist viel mehr als nur ein Update. Mit den Arbeiten an diesem Titel haben die Entwickler vor fast vier Jahren begonnen, kurz nach dem Erscheinen von Anno 1602. Das Game soll die Action aus Echtzeitstrategiespielen mit der Komplexität einer typischen Aufbausimulation verbinden und die Spieler können jederzeit selbst entscheiden auf welche Gebiete sie sich konzentrieren wollen. Man kann durch friedliche Aktionen wie etwa Handel und diplomatische Verträge aber genauso gut auch durch Kriege ans Ziel kommen.
Im Spiel werden insgesamt sechs verschiedene Modes auftauchen und die Ziele sind äußerst abwechslungsreich gestaltet. In den Einzelszenarien müssen festgelegte Aufgaben gelöst werden und dabei hat man immer verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Im Laufe des Spiels können die Aufträge auch verändert werden oder neue Ziele kommen dazu. Im Endlosspiel hat man die meisten Freiheiten und keine Partie gleicht der anderen. Die Spielwelt wird jedes Mal komplett neu generiert und die Einheimischen bzw. die Gegner werden auf der Karte verteilt. Die Kampagne besteht wie gewohnt aus vielen Einzelszenarien mit zahlreichen Aufgaben, die teilweise nur durch friedliches Vorgehen oder aber durch militärische Aktionen gelöst werden können. Viele Bereiche wurden im Vergleich zum Vorgänger deutlich erweitert und es gibt zum Beispiel ein komplexeres Kampfsystem, ein intuitiv bedienbares Interface, detailliertere Grafiken und verbesserte Animationen zu entdecken. Darüber hinaus wurden neun interessante Kulturen eingebaut, mit denen man interagieren kann. Selbst Anfänger sollen sich schnell zurechtfinden, aber für Profis soll das Spiel trotzdem nie langweilig werden. Zur Zeit kümmern sich vier Mitarbeiter ausschließlich um den Community-Bereich auf der offiziellen Homepage und im Laufe der Zeit wurden mehr als dreißigtausend Fanbriefe sowie die passenden Vorschläge und Ideen ausgewertet. Die Entwickler können natürlich nicht alle Ideen berücksichtigen, aber einige Elemente haben durchaus den Weg ins Spiel gefunden.
Die Spieler können selbst entscheiden wie intensiv sie sich mit dem Ressourcenmanagement beschäftigen möchten. Sobald eine Produktionsstätte funktioniert muss man sich nicht weiter darum kümmern. Falls man die Güter nicht selbst herstellen möchte kann man sie kaufen falls die computergesteuerten Spieler die passenden Waren anbieten. Darüber hinaus gibt es mehrere Tauschmöglichkeiten. Der Spieler kann entweder die automatische Handelsoption benutzen oder er kann sich intensiv damit beschäftigen und Schiffe beladen, die anschließend nach neuen Handelspartnern suchen (und man kann die Preise vergleichen usw.). Jeder Spieler kann sich so auf die Bereiche konzentrieren, die ihm am meisten zusagen. Man kann Multiplayer-Partien übers Internet oder im LAN austragen und im Moment gehen die Entwickler davon aus dass diese für bis zu sechs Spieler geeignet sind. Dabei muss man nicht einfach nur alle Gegner vernichten, denn Bündnisse sind manchmal unerlässlich wenn bestimmte Missionen überstanden werden müssen. Mehr wollen die Sunflowers-Leute aber noch nicht verraten. Die Entwickler wollen vor dem Release eine spielbare Demo veröffentlichen, aber bis jetzt wird noch kein Termin dafür genannt. Auf der Homepage werden auch nach dem Erscheinen des Spiels verschiedene Extras oder interessante Events zu finden sein.

Ceilans Meinung:
Schade dass Anno 1503 erst im Oktober erscheint, vor allem wenn man bedenkt das dieses Spiel schon vorher ziemlich oft verschoben wurde. Wenn ich nicht alles täuscht hätte es schon im ersten Quartal des letzten Jahr veröffentlicht werden müssen (wenn nicht sogar noch früher *g*). Ich bin immer wieder überrascht wenn ich in alten Spielezeitschriften blättere, weil auf den Releaselisten teilweise recht interessante Termine zu finden sind. Das gilt nicht nur für Anno 1503 sondern auch für unzählige andere Games. Aber solange das Spiel auch wirklich hält was die Entwickler versprechen kann man sicherlich zufrieden sein. Anno 1503 dürfte der nächste große Verkaufserfolg aus dem Hause Sunflowers werden und so langsam werde ich auch ein bisschen neugierig. Bis vor kurzem fand ich das Spiel eigentlich gar nicht so spannend, aber mit der Zeit gefällt es mir immer besser. Das Szenario finde ich dabei besonders interessant.

Quelle: www.gamespydaily.com

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