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Animaniacs: höllisch schwer - Leser-Test von Restrictor


1 Bilder Animaniacs: höllisch schwer - Leser-Test von Restrictor
Bestimmt kennt ihr sie noch: Die Zeichentrickserie Animaniacs. Recht erfolgreich war sie ja, so dass es mich nicht wundern würde, wenn sie heute noch laufen würde. Die Softwareschmiede mit der Warner Bros Lizenz, Konami, die ja schon mit solchen Software Umsetzungen Erfahrungen hatten (u.a. Tiny Toons und Turtles Spiele) hat hier Ende 1994 ein gutes Jump 'n run auf den Markt gebracht, auch wenn es gegen die zeitgleich erschienenen Schlager Donkey Kong Country und Earthworm Jim keine Chance hatte.

Zur Story: Die drei Animaniacs (zwei Brüder, eine Schwester) wohnen direkt in den Warner Brothers Film Studios in Hollywood, und natürlich wollen sie sich auch einmal auf eine Erkundungstour begeben, denn normalerweise sind sie wegen des Chaos, dass sie ständig anstellen im Wasserspeicher der Filmstudios eingesperrt. So entdecken sie also mehrere Filmstudios in denen gedreht wird. Natürlich hat jedes Set eine andere Thematik. Ich habe da noch einen Sciene Fiction und einen Dschungel Level im Kopf.

Die Levels sind auch noch in Unterlevel aufgeteilt, so dass es diesem Spiel nicht an Umfang mangelt. Man steuert einen der Animaniacs, während die anderen beiden dem Anführer folgen. Manchmal ist auch Teamwork zum weiterkommen nötig, zum Beispiel wenn die drei eine höhere Plattform erreichen müssen, machen sie eine Räuberleiter.

Abwechslungsreich ist dieses Spiel auf jeden Fall, denn in jedem Level bekommt ihr andere Gegner zu Gesicht. Auch müsst ihr von Level zu Level unterschiedliche Aufgaben bewältigen und euch zum Beispiel wie einst Tarzan mit der Liane durch den Dschungel vorkämpfen.

Grafisch gibt es an dem Spiel überhaupt nichts auszusetzen. Konami ist ja für eine schöne optische Gestaltung bekannt. So sind die Sprites hervorragen animiert. Die Hintergrundgrafiken sind auch recht ansprechend und aufgrund der vielen unterschiedlichen Filmsets abwechslungsreich.

Die Musik ist ebenfalls gut gelungen. Ich denke, dass man sich da hauptsächlich den Vorlagen der Zeichentrickserie bedient hat. Auf jeden Fall ist es nicht so, wie es bei vielen Spielen der damaligen Zeit der Fall war, dass sie nervig wird.

Obwohl das Spiel von der Thematik eigentlich auf das jüngere Publikum abzielt, ist der Schwierigkeitsgrad unmenschlich hoch. Wenn ein Animaniac von einem Feind getroffen wird, scheidet er aus (er wird gekidnappt) und die anderen beiden machen weiter. Erst wenn auch noch der dritte den Bildschirm räumen muss verliert ihr ein Leben und dürft eines eurer reichhaltigen Continues in Anspruch nehmen. Beendet ihr ein Level mit weniger als allen drei Animanics, habt ihr die Möglichkeit in einem Bonus Level, bzw. Minispiel die gefangenen Animaniacs wieder zu befreien.

Mein Fazit: Das Spiel kam genau in der Boomphase der Zeichentrickserie auf dem Markt und so denke ich, dass das Spiel ordentlichen Erfolg hatte. Ob die jüngeren Spieler aber wirklich Spaß mit diesem hammerharten Spiel hatten oder nicht vielleicht doch irgendwann frustriert das Pad gegen die Wand geworfen haben lässt sich nicht sagen, aber ich würde doch eher zu zweiterem tendieren. Ein einstellbarer Schwierigkeitsgrad wäre toll gewesen. Dennoch: Wer mal wieder ein gutes 16 Bit Jump 'n run sucht, dass auch fordert und wer die Serie auch noch gut fand, wird auf dem Gebrauchtmarkt bestimt fündig. Bald erscheint auch ein GBA Spiel, vielleicht ist das auch eine komplette Umsetzung dieses Spieles.

Negative Aspekte:
das Spiel ist sehr schwer

Positive Aspekte:
bunte und zahlreiche Levels

Infos zur Spielzeit:
Restrictor hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    Restrictor
  • 7.8%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 8/10
    Steuerung: 7/10
    Sound: 8/10
    Atmosphäre: 8/10
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