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U.S. Army veröffentlicht Ego Shooter


1 Bilder  U.S. Army veröffentlicht Ego Shooter
Gerade wird überall noch über den schädlichen Einfluß von gewalttätigen Videospielen gestritten, da beweist die amerikanische Armee mit wieviel Skepsis man all diesen Debatten begegnen sollte. Denn unter dem Titel "Americas Army" sind nun auch die U.S. Landstreitkräfte ins Spielebusiness eingestiegen und präsentieren einen auf der Unreal-Engine basierenden Ego-Shooter mit angeschlossenen Karriere-Modus. Ab August wird das Game nicht nur in den Rekrutierungsbüros der Army, sowie auf Army-Veranstaltungen erhältlich sein, sondern auch zahlreichen amerikanischen Computermagazinen beiliegen. Und weil das der Army immer noch nicht genug ist, hat natürlich auch "The official U.S. Army Game" eine eigenen Website bekommen, über welche die virtuelle Armee-Karriere ebenfalls angefordert werden kann!

http://www.americasarmy.com

Ob sich der Spieler nun alleine durch seine Armee-Laufbahn quält, oder in 32 Player Online-Sessions mit Gleichgesinnten ins Gefecht zieht: Wie es sich für ein offizielles Spiel der U.S. Armee gehört, steht man hier, anders als etwa bei "Counterstrike" natürlich immer nur auf der Seite der guten Jungs und Kooperation hat Vorrang vor heroischem Einzelkämpfertum. Man kann sicher davon ausgehen, daß dieses Game auch irgendwie nach Europa kommen wird, ob von hier aus allerdings auch Online-Games möglich sein werden, ist noch völlig unklar.

Wie auch immer dieser Shooter auch dieseits und jenseits des Atlantiks ankommen mag, zumindest die etwas sarkastischeren Zeitgenossen loben ihn schon jetzt, weil endlich einmal Gelder des amerikanischen Verteidigungshaushaltes sinnvoll ausgegeben wurden!

HALLofGAMEs Meinung:
Ein bißchen erinnert mich das Ganze an den damaligen US-Präsidenten Reagan, der seinerzeit Videospiele ausdrücklich gelobt hat, weil sie "die Bomberpiloten von Morgen" trainieren würden. Und weil Amerikas weltumspannender Kampf gegen den Terror natürlich auch in Zukunft genügend einsatzfreudiges Menschenmaterial braucht, macht man den Jungs den "Job" jetzt halt virtuell so richtig schmackhaft. Irgendwie finde ich das, gerade auch in Anbetracht der aktuellen Diskussionen ziemlich erschreckend...

Quelle: www.eurogamer.net

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