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American Conquest – Publisher gefunden


1 Bilder American Conquest – Publisher gefunden
Das ukrainische Entwicklerteam GSC Gameworld scheint im Moment ganz besonders fleißig zu sein denn in den letzten Monaten hat diese Firma ständig neue Spiele angekündigt (unter anderem Oblivion Lost, FireStarter und den Nachfolger zu Cossacks: European Wars). Diese Spiele werden zum Teil von CDV vertrieben und wie jetzt bekannt wurde wird der deutsche Publisher auch ein weiteres Produkt aus dem Hause GSC Gameworld auf den Markt bringen. Dabei handelt es sich um ein historisches Echtzeitstrategiespiel namens „American Conquest“. CDV hat auch schon die passende Produktseite ins Netz gestellt und dort wird die erste Hälfte des kommenden Jahres als Releasezeitraum genannt. Auf der Homepage findet man auch ein paar Informationen und bei Wortplaying wurde außerdem ein ausführlicher Text veröffentlicht, in dem weitere Details zusammengefasst werden. Die Features waren zum Teil aber schon vorher bekannt, weil vor einiger Zeit ein Interview zum Spiel veröffentlicht wurde.

In American Conquest geht es wie man schon am Namen erkennen kann um den amerikanischen Kontinent und dabei bekommt man die unterschiedlichsten Ereignisse und Kriege aus mehr als drei Jahrhunderten zu sehen. Alles beginnt natürlich mit der Entdeckung der „neuen Welt“ und den darauffolgenden Eroberungen der Spanier und Portugiesen. Und am Ende bekommt man schließlich den Unabhängigkeitskrieg zu sehen.
In American Conquest findet man zwölf spielbare Völker und dabei werden vor allem zwei Gruppen unterschieden. Auf der einen Seite stehen die Europäer (Engländer, Spanier, Franzosen, Niederländer) und auf der anderen Seiten gibt es die verschiedenen Eingeborenengruppen (z.B. Irokesen, Azteken, Maya und Inkas). Die Einheiten und Technologien orientieren sich dabei an den Gegebenheiten der jeweiligen Epoche und jedes Volk hat viele Besonderheiten zu bieten was etwa das Wirtschaftssystem oder den Architekturstil betrifft.
Im Singleplayermode hat man vier Kampagnen mit dreißig Missionen sowie Einzelszenarien, Zufallskarten und einige historische Schlachten zur Auswahl. Dabei geht es zum Beispiel um den Zusammenbruch der alten Maya- und Inka-Reiche oder um die Kolonialkriege. In den Szenarien tauchen wichtige Politiker oder andere bekannte Personen aus der jeweiligen Zeit auf. Im Multiplayermode können bis zu sieben Spieler übers Internet oder im LAN gegeneinander antreten und dabei kann man sowohl Zufallskarten als auch vorgefertigte Szenarien benutzen. Darüber hinaus werden verschiedene Varianten geboten (Deathmatch und historische Schlachten).
In American Conquest findet man alle typischen Echtzeitstrategie-Elemente und dabei sind diplomatische Entscheidungen und Kämpfe wichtiger als der Aufbauteil und das Ressourcen-Management. Die Truppen der europäischen Nationen verlassen sich auf typische Taktiken und Einheiten wobei verschiedene Formationen unterschiedliche Vorteile mitsichbringen. Jedes Heer wird zum Beispiel von Trommlern und Fahnenträgern begleitet. Die Indianerstämme setzen natürlich völlig andere Taktiken ein, wodurch das Spiel gleich abwechslungsreicher wird. Die Völker können große Befestigungsanlagen (z.B. ein Fort) errichten und der Spieler kann Einheiten in die Gebäude schicken um den Verteidigungswert zu erhöhen.
American Conquest basiert auf der Cossacks-Engine, aber diese wurde deutlich verbessert. So sind die Gebiete jetzt wesentlich größer, die Umgebungen und Einheiten sind detaillierter gestaltet und alles wirkt realistischer. Die Armeen können aus bis zu 16000 Einheiten bestehen, so dass man beeindruckende Schlachten zu sehen bekommt. Die Engine kombiniert Sprites mit dreidimensionalen Landschaften, was angeblich eine besonders gute Kombination ist. Denn so können viele Details und überzeugende Animationen ins Spiel gebracht werden während die Hardware-Anforderungen eher gering sind. Im Spiel wird wohl auch ein informatives Lexikon enthalten sein.

Ceilans Meinung:
Auf der Quellseite gibt es leider keine Screenshots zu sehen, aber die bisher veröffentlichten Bilder waren nicht schlecht. Die Umgebungen sind wirklich sehr detailliert gestaltet und ich fand American Conquest schon interessant als das Interview veröffentlicht wurde. Die Beschreibung hört sich auf jeden Fall gut an. Wobei im Moment ja eigentlich schon fast zu viele Echtzeitstrategiespiele angekündigt sind. Da kann man sich irgendwie nicht mehr entscheiden. Das Amerika-Szenario gefällt mir trotzdem ziemlich gut und durch die vielen unterschiedlichen Nationen dürfte das Ganze recht abwechslungsreich werden. Bis zum Release ist die Strategieflut ja möglicherweise auch schon wieder etwas zurückgegangen.

Quelle: www.worthplaying.com

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