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American Conquest – Neue Infos und Screenshots


1 Bilder American Conquest – Neue Infos und Screenshots
American Conquest ist das neue Echtzeitstrategiespiel des ukrainischen Entwicklers GSC Game World (Macher von Cossaks: European War). Zu diesem Spiel wurde auf einer tschechischen Seite ein interessantes Interview veröffentlicht, das aber zum Glück jetzt auch auf englisch vorhanden ist.
American Conquest ist wie Cossaks ein Spiel, das auf echten historischen Ereignissen und Kriegen basiert. Offensichtlich werden die realen Hintergründe diesmal sogar noch wichtiger sein. Das Game Game erzählt die Geschichte Amerikas von der Entdeckung durch Columbus und den Eroberungen der Spanier und Portugiesen bis zum Unabhängigkeitskrieg im 18. Jahrhundert. Dabei tauchen vierzehn Nationen auf, die grundsätzlich in zwei große Gruppen aufgeteilt sind. Auf der einen Seite gibt es die Europäer (wie z.B. Engländer, Franzosen, Spanier und schließlich die „Amerikaner“, die ja im Prinzip auch von den europäischen Nationen abstammen). Und als zweite Gruppe sind die verschiedensten Ureinwohner wie etwa Inkas, Maya und später die Irokesen und Sioux im Spiel enthalten. Das Game wird wie gesagt noch realistischer sein was die Darstellung der historischen Gegebenheiten betrifft und man soll auch einiges lernen können. Trotzdem wurden ein paar kleine Änderungen vorgenommen, weil es sich schließlich nicht um ein Geschichtsbuch handelt sondern um ein Spiel, dass auch Spaß machen soll.
Die unterschiedlichen Völker haben jeweils eigene Ressourcentypen, wobei auch da wieder die Aufteilung in europäische Nationen und Ureinwohner deutlich wird. So können die Indianer manche Waren (Metall und Schießpulver) nur durch Tauschhandel erhalten und bei den einzelnen Untergruppen sind auch einige Unterschiede zu bemerken. Natürlich sind auch die Einheiten verschieden und selbst bei den verwandten Völkern wie eben z.B. bei den einzelnen Indianerstämmen sehen die vergleichbaren Kämpfer (z.B. Schamanen) völlig unterschiedlich aus. Außerdem sind schon allein die Architekturstile und damit die Gebäude einzigartig. Eine Gemeinsamkeit ist die Tatsache, dass zu Beginn ein Fort oder eine andere burgähnliche Anlage errichtet werden muss. In diesem Fort werden dann die wichtigsten militärischen Gebäude und Forschungseinrichtungen platziert. Außerdem werden dort auch die Einheiten ausgebildet. Dadurch kommen einige interessante Aspekte ins Spiel, denn so können zum Beispiel die Forts der Feinde belagert werden. Angeblich können in den Kämpfen manchmal mehr als 16000 Einheiten gleichzeitig dargestellt werden. Um mit zwei bis drei Völkern zu spielen wird man ungefähr einen Pentium 3 mit 500 MHz und 128 MB Arbeitsspeicher benötigen. Mit einer größeren Anzahl von Völkern und mit optimalen Details usw. sollte es dann schon ein Rechner mit 800 MHz und 256 MB sein.
In American Conquest gibt es zwölf Einzelszenarien, sechs historischen Schlachten und vier komplette Kampagnen. Dabei geht es um Pizarro und seinen Kampf gegen die Inkas, Tecumsehs Versuch die Indianerstämme zu vereinen um die Europäer zu vertreiben, den Siebenjährigen Krieg zwischen Großbritannien und Frankreich sowie den Unabhängigkeitskrieg und damit das Erschaffen der Vereinigten Staaten. Offensichtlich kann man bei den Kampagnen jeweils beide Kriegsparteien steuern, so dass man noch länger beschäftigt sein wird. American Conquest soll (laut Turtled) im zweiten Quartal erscheinen. Zusätzlich zum Interview sind auch zwei hübsche Screenshots zu sehen.
Den Text findet man hier: www.doupe.cz/r-art.asp?id=11393

Ceilans Meinung:
Von dem Spiel habe ich irgendwie noch nicht besonders viel gehört, dabei scheint es wirklich interessant zu sein. Die Beschreibung hört sich jedenfalls mehr als vielversprechend an und wenn auch alles gut umgesetzt wird könnte American Conquest ein echter Geheimtip werden. Das Szenario gefällt mir ausgezeichnet und durch die verschiedenen Epochen und Völker wird alles bestimmt sehr abwechslungsreich. Darüber hinaus sehen auch die beiden Bilder überzeugend aus und alles scheint sehr detailliert zu sein. Es ist ziemlich interessant, dass in letzter Zeit so viele vielversprechende Games aus östlichen Ländern wie etwa Russland, Polen oder eben auch der Ukraine auftauchen. Offensichtlich sind die Entwicklerteams dort gerade besonders fleißig und einige der Spiele sind keinesfalls schlechter als die amerikanischen Konkurrenten. Man darf also gespannt sein.

Quelle: www.turtled.com

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