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America - No peace beyond the Line: Cowboy und Indianer - Leser-Test von gromit666


1 Bilder America - No peace beyond the Line: Cowboy und Indianer - Leser-Test von gromit666
Amerika, ein Land mit vielen Geschichten - guten wie schlechten. Im Amerika von ca. 1830 handelt dieses Echtzeit-Strategiespiels. Die Indianer jagen noch die Bisons (fäschlicherweise werden immer Büffel erwähnt), werden aber von dem vordringenden "weissen Mann" immer weiter zurückgedrängt. Die Siedler werden von Blauröcken geschützt, die damit immer mehr den Lebensraum des Indianers einschränken und sie sogar in Reservaten versuchen anzusiedeln. Mehr oder weniger mit Erfolg.

Allgemeines:

Und hier beginnt die erste Kampagne des Spiels. Das Spiel umfasst 4 Kampagnen, je eine aus Sicht der Indianer mit 8 Missionen, einer in der man die Rolle der Mexikaner in 6 Missionen übernimmt, die Dritte handelt von einer Bande Desperados (auch 6 Missionen) und in der letzten Kampagne (wie kann es anders sein) befehligt man in weiteren 6 Missionen die US-Armee.

Das Spiel kann man in einem Tutorial beginnen, in dem man in 4 Missionen die wichtigsten Grundlagen des Spiels kennenlernt. Dadurch erübrigt sich fast der Blick ins Handbuch, das insgesamt auch etwas mager ausfällt und meines Erachtens sich nicht bis ins letzte Detail über das Spiel auslässt.

Das Spiel wartet mit vielerlei unterschiedlichen Strategien auf, so daß jede der 4 Zivilisationen mit eigenen Einheiten und einem eigenen Technologie-Baum aufwarten kann. So sind Indianer neben dem Anbau von Kornfeldern auch Jäger, um die erforderliche Nahrung zu beschaffen, während bei den Desperados der Schnaps fliesst und Mexikaner fette Kühe grasen lassen.

Das Spiel knüpft an die frühere amerikanische Geschichte an. Zu erwähnen sind die Schlacht zwischen Mexiko und den USA, der Aufstand der Indianer und die Besiedelung des Wilden Westens.

Spiel:

Das Spiel umfasst wie oben erwähnt 4 Kampagnen mit insgesamt 26 Missionen. Ziele der Missionen sind sehr unterschiedlich gehalten. So lauten Aufträge, bestimmte Ressourcen oder Waffen zu erbeuten, Gegner auszuschalten oder zum Beispiel wichtige Stellungen oder Gebäude zu zerstören. Daneben gibt es jede Menge Multiplayer-Karten, die auch alleine gespielt werden können. Doch wenn man nur gegen den Computer spielt, muß man sich auf einen harten Gegener einstellen. Der Computer spielt schnell und hat ein aggressives Vorgehen. Das Spiel kann in 4 Schwierigkeitsstufen gespielt werden (sehr leicht, leicht, normal und schwer). Gut gelungen sind auch die Zwischensequenzen, weniger durch opulenta grafische Umsetzungen, als durch eine gute Geschichtserzählung. Nach jeder Kampagne erscheint dann eine Abschlußsequenz, eine kurze Animation (ist nett, haut aber keinen vom Hocker).

Grafik:

Die Grafik ist gut gelungen und kann bis in sehr hohe Auflösungen eingestellt werden. Ich habe mich hier für die Einstellung 1024 x 768 entschieden, so daß man die Einheiten noch sehr gut erkennen kann und die Spielgeschwindigkeit bei Kampfhandlungen nicht darunter leidet. Die Gebäude und die Einheiten sind gut dargestellt, so erinnert das Hauptgebäude der US-Armee doch tatsächlich an eines der feudalen Herrenhäuser der Südstaaten.

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