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Alone in the Dark: The New Nightmare - Dichte Atmosphäre - Leser-Test von Cubey


1 Bilder Alone in the Dark: The New Nightmare - Dichte Atmosphäre - Leser-Test von Cubey
Vorweg möchte ich erwähnen, dass ich Alone in the Dark - The new Nightmare nur in einem Kaufhaus gespielt habe und daher leider nicht viel Auskunft über die Story geben kann, nur dass Edward Carnby und Aline Cedrac nach drei antiken Steintafeln suchen, welche sich auf Shadow Island befinden. Als sie dort hin gehen, stoßen sie auf merkwürdige und furchteinflößende Kreaturen und gruselige Schattenwesen.

Man schlüpft nun also in die Rolle von Edward Cedrac, der sich tapfer durch die Schatten schlagen muß. Er ist aber nicht ganz allein (wie der Titel es andeutet), denn auch Aline Cedrac und einige andere Personen befinden sich auf Shadow Island. So kommt es zum Beispiel vor, dass ein Mann in einem Schuppen liegt und auf den Tod wartet, da ihm ein Arm fehlt und er schwer verletzt ist. Durch solche dramatischen Szenen wird die Spannung deutlich verstärkt, da einem bewußt wird, dass man noch auf Kreaturen treffen wird, die äußerst stark und grausam sind und nicht davor zurückschrecken einem Menschen den Arm auszureissen. Aber auch mit gelungenen Effekten wie zum Beispiel Blitzen, wird Spannung erzeugt. Besonders erschreckt habe ich mich, als ein Blitz die Umgebung erleuchtet hat und man deutlich die Umrisse von zwei Kreaturen hinter sich erkennen konnte. Ich wollte diese natürlich angreifen, doch als der Blitz wieder schwächer wurde, waren auch diese nicht mehr zu sehen. Total verwirrt und geschockt läuft man dann weiter und man wird auch innerlich ganz unruhig durch solche gelungenen Schocker.

Grafisch bietet der neuste Teil der Alone in the Dark Reihe auch ziemlich viel. Die Hintergründe sind wie beispielsweise bei Resident Evil vorgerendert und daher relativ lebensecht dargestellt. Das schränkt die Sicht natürlich erheblich ein, da man immer mit der Perspektive die "vorgegeben" ist zufrieden sein muß und somit keine bewegliche Kamera vorhanden ist. Meist sind die Perspektiven aber in Ordnung und alles ist übersichtlich und daher stellt das auch kein größeres Problem dar. Viel schlimmer fand ich da die teils ewig langen Ladezeiten. Allein schon das öffnen einer Tür, um in einen neuen Abschnitt zu gelangen, konnte einem ein wenig Spannung nehmen. Dabei sieht man dann ein schwarzes Bild und unten links steht Ladevorgang. Toll. Da waren mir die sich öffnenden Türen von Resident Evil ja noch lieber. Auch die ein oder andere Zwischensequenz hat mich ein wenig verwirrt. Da ich mich immer freue, wenn sich eine solche ankündigt, klebte ich also völlig aufgeregt, was wohl nun kommen würde, an dem Bildschirm und dann wurde lediglich gezeigt, dass Wasser in eine Grube abfließt, wobei man unmittelbar in dessen Nähe stand oder dass ein Fenster in einem Haus kurz erleuchtet wird, was einem aber auch nichts bringt, da man ohnehin dorthin gehen muß. Das kam aber eher selten vor. Besonders beeindruckend ist dagegen die Möglichkeit, dass man mit seiner Taschenlampe jede Ecke und jeden Schatten ausleuchten und erkunden kann. Dabei dient der Analogstick als Steuerung der Hand, welche die Taschenlampe hält. Wenn man sich bewegt, z.B. beim Rennen, hat man jedoch nur eine eingeschränkte Kontrolle über das praktische Licht, da man sich ja auf die Steuerung von Edward konzentrieren muß. Insgesamt ist die Steuerung eigentlich ganz in Ordnung, nur leider hat man nicht die Möglichkeit seine Spielfigur mit den beiden Analogsticks zu bedienen. Lediglich das eben Genannte mit der Lampe, kann per Stick ausgeführt werden.

Alles in allem ist Alone in the Dark ein äußerst gelungenes Gruselgame das vorallem durch dichte Atmosphäre und gelungene Grafik überzeugen kann. Anders als bei Resident Evil wird auf Action und Splattereffekte eher weniger Wert gelegt. Für Fans des Genres ist es also äußerst empfehlenswert.

Negative Aspekte:
Teils zu lange Ladezeiten

Positive Aspekte:
Dichte Atmosphäre und nette Grafik

Infos zur Spielzeit:
Cubey hat sich 0-1 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    Cubey
  • 7.8%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 8/10
    Steuerung: 7/10
    Sound: 8/10
    Atmosphäre: 8/10
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