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Alien Trilogy: Ripley´s Horrortrip - Leser-Test von Ravenous


1 Bilder Alien Trilogy: Ripley´s Horrortrip - Leser-Test von Ravenous [Quelle: BILD: play3]
1996 hat uns Fox interactive / Akklaim diesen genialen Egoshooter beschert. Damals von der Fachpresse umjubelt (März 1996 durch die Bank mit 90% bewertet) hat dieses USK16 – Spiel auch heute nichts an Spaß und Spannung eingebüßt. Eingestimmt wird man mit einem kinoreifen Intro, wie man das von Fox so erwarten kann, der Landung auf dem Planeten LV426.

Nachdem man im Hauptmenü die gängigen Einstellungen – Lautstärke Musik, Soundeffekte, Auswahl aus vier verschiedenen Controllerbelegungen – getätigt hat, kann man den Schwierigkeitsgrad festlegen, welcher sich von „Säurebad“ (=leicht) über „kalter Terror“ (=mittel) bis zu „Alienmania“ (=schwer) erstreckt. Ein weiteres Feature ist, ein realistisches Kameraschaukeln aktivieren zu können, was aber das Spiel, wirklich schon schwer genug ist, noch heftiger macht.

Zur Story:
Als Lieutenant Ripley (wer kennt sie nicht?) erreicht man besagten Planeten, dessen Basis von Unmengen von Aliens bedroht ist; sämtliche Kameraden sind bereits als vermisst gemeldet. So betritt man nun, stets aus der Ego-Perspektive, mit einer Standard- 9mm – Pistole die Basis...

Die Gänge der verseuchten Station sind extrem dunkel. Es wurden nur spärliche Notbeleutungen eingesetzt und vereinzelte Rundum-Leuchten, was dem ganzen Ambiente einen sehr realen Touch verleiht. Anfangs wird man nur durch extrem tiefe Töne und Geräusche verunsichert, und der erste Feindkontakt (in Form eines flinken Facehuggers) läuft noch relativ gelinde ab. Da man aber anfangs relativ sparen muß mit der Munition, macht jedes Geräusch schon ziemlich nervös.

Die Steuerung ist relativ schnell erlernbar. Die Haupttasten beschränken sich auf Waffe auswählen, abfeuern,
Granaten oder Ladungen abschießen und Aktionen ausführen / Schalter betätigen, während die Schultertasten für das „strafen“, rennen oder umsehen zuständig sind. Die Status – Symbole auf dem Bildschirm beschränken sich auf das Wesentliche: Lebensenergie, Schutzschildanzeige und verbleibende Munition der aktuellen Waffe.

Im Laufe des Spiels (insgesamt 3 Hauptspielabschnitte mit 35 Leveln) findet man einiges an nützlichen Gegenständen, um der Alienbrut (bestehend aus Facehuggern, Chestburstern, Hunde-Aliens, Aliens und 3 Königinnen) Herr zu werden. Das Waffenarsenal besteht aus besagter Pistole, einer Pumpgun, einem Schnell – Lader – Impulsgewehr (Projektile und Granaten), einem Flammenwerfer, einer mächtigen, großkalibrigen Shotgun und diversen Sprengladungen. Als nützliche Goodies kann man auf eine automatische Karte (muß pro Level erst gefunden werden), diverse Batterien, ein Nachtsichtvisier (stockdunkle Räume gibt’s auch) und eine Schulterlampe zurückgreifen. Als persönliche Schutzausrüstung können folgende Items zeitlich begrenzt genutzt werden: Säurestiefel, Säureweste, Schutzanzug. Zum Wohlbefinden tragen Arzneimittel, MediPaks, ein Adrenalinstoßpak (200% Energie) und ein Hypo-Pak (volle Energie und 20 Sekunden Unverwundbarkeit) bei.

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