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AirBlade: Zurück in die Zukunft oder was - Leser-Test von axelkothe


1 Bilder AirBlade: Zurück in die Zukunft oder was - Leser-Test von axelkothe
Wer erinnert sich noch an Trickstyle für den Dreamcast? Trickstyle von Criterion Games war ein Rennspiel, bei dem man auf einem Hoverboard, das an „Zurück in die Zukunft 2“ erinnert, gegen den Computer antrat. Nun melden sich die Entwickler mit Airblade zurück, das auf den ersten Blick wie ein direkter Nachfolger zu Trickstyle aussieht. Doch der erste Schein trügt, denn die Rennelemente sind bei Airblade völlig verschwunden.

Doch worum geht es denn überhaupt bei Airblade? Ihr schlüpft in die Rolle von Ethan, dem ein mysteriöses Paket in die Hände fällt. Darin befindet sich der Prototyp eines Airblade, also eben genau jenes Hoverboards, mit dem man sich fortan durch die Levels bewegen muss. Doch leider wollen die ursprünglichen Besitzer ihr Eigentum zurückhaben, da sie finstere Vorhaben mit dem guten Stück planen – und dazu ist ihnen jedes Mittel recht. Doch ihr sagt euch, einmal euer Board, immer euer Board und denkt gar nicht daran, es wieder herauszugeben. Im Gegenteil, habt ihr die Schurken, die euch das Teil wieder abnehmen wollen erledigt, dreht ihr den Spieß herum und macht Jagd auf die Bösewichte.

Soweit zur Geschichte des Spiels, die ihr im Storymode nachspielen dürft. Wie ihr euch schon denken könnt, müssen dazu nicht in irgendwelchen Skateparks irgendwelche Tricks vollführt werden, um möglichst hohe Punktzahlen zu erreichen, sondern ihr müsst, im Gegensatz zur Extremsportkonkurrenz verschiedene Objectives erreichen. Das heißt natürlich nicht, dass ihr keine Tricks beherrschen müsst, doch diese sind nur Mittel zum Zweck. So müsst ihr Wachmänner per Trick bewusstlos schlagen, Überwachungskameras ausschalten und Satellitenschüsseln kaputtgrinden. Dazu stehen euch je ein Grind, Jump, Grab und Trick-Button zur Verfügung. Per Grab haltet ihr euch so zum Beispiel an einer Querstange fest und schwingt ein paar mal drumherum, um dann loszulassen und mit viel Schwung in die Höhe zu schießen. Ist ein Absatz mal zu hoch oder zu weit entfernt, und keine Stange in der nähe, könnt ihr noch auf einen Boost zurückgreifen, der euch höher und weiter springen lässt, Leider ist dieser aber sehr begrenzt, und muss durch erfolgreiche Trickausführung wieder aufgeladen werden. Mit einiger Übung lassen sich dank der geschickt designten Levels fast endlosen Trickkombinationen in atemberaubender Geschwindigkeit auf die Beine stellen.

Neben dem beschriebenen Storymode, der das Herzstück des Spiels darstellt, können die Levels noch im Freeride erkundet werden. Interessant ist auch das Extra-Menü der DVD: Hier könnt ihr euch zum Beispiel ein Making of... zu Trickstyle anschauen, wo eine Reporterin zu Gast bei Criterion Games ist und sich mit den Designern des Spiels unterhalten. Ein weiterer Bonus ist dann noch die Galerie, wo man z. B. Charakterartworks bestaunen kann. Freispielen muss man sich erst die Punktejagd, in der es nur um die Ausführung besonders spektakulärer Stunts geht um möglichst viele Punkte zu sammeln.

Für Multiplayerfreunde hat Airblade auch so einiges zu bieten. Ob ihr euch um ein Absperrband balgen, euch mit Stunts übertreffen oder einfach die meisten Punkte erreichen wollt ist dabei euch überlassen.

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