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Air Power: Schlacht am Himmel - Leser-Test von CONQUEROR


1 Bilder Air Power: Schlacht am Himmel - Leser-Test von CONQUEROR
Air Power spielt in einer Zeit, die etwa als fiktives Jahr 1918 angenommen werden kann. Soll heißen: Zeppelinflotten beherrschen den Himmel. Mit den Kampfflugzeugen und Bombern, die sie in ihren Bäuchen transportieren, zwingen sie Stadt für Stadt in die Knie und erweitern so den Einflussbereich des Kommandeurs. Es ist eine Zeit großer schlachten und Männern, die in ihren Flugzeugen alles riskieren. In dieser Zeit übernehmen sie die Geschicke einer der Luftflotten und machen sich mit dieser umgehend auf den Weg um neues Land zu erobern. Auf einer Karte bestimmen sie ihr nächstes Ziel. Um eine Stadt einzunehmen, müssen sie Angriffe auf strategische Ziele fliegen. Dies können Armeelager und ähnliche Einrichtungen sein. Die Stadt wird dadurch so weit geschwächt, dass sie ihren Streitkräften irgendwann nicht länger wiederstehen kann, sich ergibt und in ihr Reich eingegliedert wird. Die Flugzeuge sind eine Art verbesserte Maschinen des Zweiten Weltkriegs und recht stabil konstruiert. Sie setzen desweiteren auch Raketen und Bomben ein, um ihr Ziel zu erreichen. Allerdings dürfte es recht schwer sein damit Luftziele (ausser Zeppeline) zu treffen, so dass die beiden Sprengkörper eher gegen Gebäude geeignet sind. Sind sie erst einmal in der Luft, können sie feindlichen Jägern das fürchten lehren oder sich gleich daran machen, feindliche Bodenziele mit Kugeln zu spicken oder Bomben zu schmeißen. Werden sie zu stark beschädigt, können sie jederzeit zum Luftschiff zurückkehren (wenn sie bis dahin nicht eine unsanfte Landung hingelegt haben) um dort zu landen. Doch Vorsicht, es wird ihrem Ansehen sehr schaden, wenn sie nicht ernstlich beschädigt sind und dennoch zurückkehren. Mit der Zeit erweitern sie ihren einflussbereich immer mehr und kommen auch irgendwann in Kontakt mit einer gegnerischen Zeppelinflotte. Die darauffolgende Luftschlacht wird meist ein ziemlich schwieriges Unterfangen. Dann heißt es mit flammenden MGs und Raketen auf die Giganten losgehen und sie vom Himmel zu holen. Dabei müssen sie immer den Zustand der eigenen Flotte im Auge behalten. Kommen die Mechaniker mit dem reparieren der Flugzeuge nicht mehr nach, gibt's keine munteren Luftgefechte mehr. Sie sollten sich also immer ein wenig Zeit lassen, um Verluste auszugleichen und zu voller Stärke zurückzufinden, andernfalls sehen sie in zukünftigen Schlachten schnell alt aus. Haben sie den Feind letztendlich zerschlagen, können sie ihren Eroberungsfeldzug fortsetzen Schließlich müssen sie ein ganzes Land erobern. Das Spiel enthält verschiedene Flugzeuge, jeweils Jäger und Jagdbomber, die sich in Geschwindigkeit und Panzerung unterscheiden. Die Grafik ist freilich nicht gerade ein Augenschmaus, schließlich ist das Spiel schon ein paar Jährchen alt. Auch der Sound ist nicht gerade fetzig und mitreißend zu nennen. Immerhin sehen die Menüs auf SVGA recht gut aus. Trotzdem ist der Gedanke, eine eigene Luftflotte zu kommandieren doch recht reizvoll. Sollten sie allerdings auf flotte Fliegeraction in einem abgedrehten Szenario stehen, sollten sie lieber dem neueren Crimson Skies den Vorzug geben. Auch, weil sie das alte Air Power auf modernen Rechnern (wenn überhaupt) nur noch durch mühsames Freischaufeln von altem Speicher zum laufen bekommen.
Auch ist es nicht sehr wahrscheinlich, das Spiel heute noch irgendwo kaufen zu können, nicht mal mehr auf einer Heft-CD.

FAZIT: Nicht sehr empfehlenswert

Negative Aspekte:
technisch total veraltet

Positive Aspekte:
originell

Infos zur Spielzeit:
CONQUEROR hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    CONQUEROR
  • 3.5%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 3/10
    Steuerung: 4/10
    Sound: 2/10
    Atmosphäre: 5/10
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