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Aggressive Inline: Eine neuer Referenz-Titel? - Leser-Test von Ultraschall


1 Bilder Aggressive Inline: Eine neuer Referenz-Titel? - Leser-Test von Ultraschall
Das Genere der Videospiele über Fun-Sportarten ist ja auf der Playstation 2 bereits gut vertreten. Es gibt solche Sportarten, wie BMX- oder Skateboard-Fahren, oder Snowboard-Simulationen, oder auch die nicht so weitläufige Sportart des Surfens auf Sony's schwarzer Perle zu bewundern. Denoch gibt es da eine kleine Randgruppe von Sportlern, die bisher noch keine sonderliche Beachtung in Videospielen fand. Der Bereich der Inline-Skater fand bisher noch nicht den Weg auf eine Konsole, was die Programmierfirma Acclaim vor kurzem durch ihren Titel "Aggressive Inline" änderte.

Schon zu Beginn des Spiels "Aggressive Inline" merkt ihr, dass das Spielprinzip besser ausgereizt worden ist, als in jeder anderen Skateboard-Simulation, die es bisher auf dem Videospielemarkt gab. Es läßt sich sogar in manchen Bereichen mit dem Skateboard-Titel "Tony Hawks 3" vergleichen, da es in Punkto Spielwitz sogar noch einwenig besser auf euch wirckt, als die angestaubte Skateboard-Serie.
Doch auf den ersten Blick, kann man zwischen den beiden Spielen kaum grosse Unterschiede ausmachen. Ihr habt bei "Agressive Inline" zum Start des Spiel eine Vielzahl von Extremsportlern zur Auswahl. Mit diesen Sportlern habt ihr die Möglichkeit in den diversen Levels des Spieles alles für Moves, Tricks und Combos zu verwenden, was eben so in der Gegend herumsteht. Die Arenen sind dabei recht witzig gestalltet worden und so verschlägt es euren Skater alsbald in einen Vergnügungspark, einen Fischereihafen oder in ein Metropolitan-Museum. Insgesamt gibt es in diesem Spiel acht große Level für euch zu entdecken, die allesamt immer wieder durch ihren gigantischen Umfang überraschen können.
So ist jede Arena auch noch in mehrere Abschnitte unterteilt, deren Zugang ihr euch im Verlaufe des Spiel verdienen müßt. Diese Zugänge kann man sich dann auf zweierlei Arten verdienen. Zum einen könnt ihr sie freispielen oder zum anderen habt ihr die Chance geheime Weg in diese Abschnitte zu finden. Überrascht wird man in diesem Spiel auf alle Fälle immer wieder und man kommt kaum davon los, jede Möglichkeit auszunutzen etwas Neues zu entdecken.
Auch die Steuerung ist genereüblich sehr einfach gehalten worden und ihr werdet damit zu keinem Zeitpunkt Schwierigkeiten haben. Mit der Dreieckstaste könnt ihr euren Skater zum Beispiel grinden lassen, während ihr mit der X-Taste euren Sportler springen laßt. Die Quadrattaste wiederum kann in Verbindung mit den Analogsticks kombiniert werden, um waghalsige Tricks zu unglaublichen Combos hin zu legen.
Völlig neu in dieser bekannten Steuerung ist lediglich die Aktions-Taste, die sich über das Kreissymbol aktivieren läßt. Mit dieser Aktions-Taste habt ihr schließlich die Möglichkeiten, euch an Fahrzeuge zu hängen, an vertikalen und horizontalen Stangen zu schaukeln, Abgründe mit einem gewaltigen Salto zu überwinden oder euch sogar von Personen Aufträge geben zu lassen. Letzteres ist im eigentlichen Spielverlauf für euch von zentraler Bedeutung, denn mit den Zielen, die euch von Anfang an vorgegeben sind, läßt sich nicht allzu viel frei spielen. Der Schwierigkeitsgrad des Spiels ist dann schließlich auch angenehm für so manchen Zocker unter euch angelegt worden und auf Kurz oder Lang ist jede Aktion von euch zu meistern. Zwar gibt es pro Level mindestens fünf Aufgaben zu meistern, an denen man sich zum Teil die Zähne ausbeißt, aber erstens läßt sich zwischendurch immer wieder etwas anderes erldedigen und zweitens muss man nicht jede gesteckte Aufgabe erfüllen, um an die neuen Abschnitte oder Arenen im Spiel selbst zu kommen. Dazu kommt noch, dass es für die verschiedenen Aufgabengebiete keinerlei Zeitbegrenzungen für euch gibt. Das Einzige, was euch letztentlich etwas einschränkt, ist der sogenannte Saftbalken. Stürtzt ihr in einer Aufgabe oder Level, geht dieser Saftbalken nach unten und ist er einmal aufgebraucht, ist die Mission oder Aufgabe für euch vorbei. Der Balken kann natürlich während des Spiels wieder aufgefüllt werden, indem ihr schwierige Tricks ganz besonders gut ausführt, oder eben ein paar Saftflaschen aufsammelt, die in jedem Level verteilt herumstehen. Nebenbei verbessern sich im Verlaufe des Spiels noch die Fähigkeiten eures Skaters, dass wiederum dazu führt, dass sich der Titel "Agressive Inline" nicht nur wegen des Fortbewegungsmittels beinahe als Rollenspiel bezeichnen läßt.

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