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Agent Armstrong: Allein gegen die Mafia - Leser-Test von pineline


1 Bilder Agent Armstrong: Allein gegen die Mafia - Leser-Test von pineline
Es war gegen Ende des Jahres 1997, als ich zum ersten Mal Kenntnis vom Spiel "Agent Armstrong" für die Playstation nahm. Als in unserem "Spielzimmer" tatsächlich einmal Platz war, nutzte ich die Gelegenheit und mogelte mich an den Fernseher, um dieses Actionspiel einmal auszuprobieren. Um genauer zu sein handelt es sich hier um eine Mischung aus einem Action- und einem Hüpfspiel, wobei aber die unentwegten Schießeinlagen eindeutig im Vordergrund stehen. Normalerweise sind Actionspiele nicht mein Fall, aber da ich damals erstens Langeweile hatte und der erste Eindruck, den ich dann von dieser CD hatte, überraschend positiv war, blieb ich schon das erste Mal doch deutlich länger vor dem Bildschirm sitzen, als ich es eigentlich erwartet hatte. Fairerweise muss ich aber auch sagen, dass diese Actionspiel teilweise derart schwer für mich war, dass ich es nur unter kräftiger Mithilfe meiner beiden Brüder durchspielen konnte, dies als kleine Warnung gleich vorweg.

Die Geschichte von Agent Armstrong ist eigentlich eher nebensächlich, aber das kenne ich von solchen actionreichen Spielen ja schon. Jedenfalls befinden wir uns am Anfang des 20. Jahrhunderts und ein einflussreiches Verbrechersyndikat unter der Leitung eines Herrn Falconetti ist kurz davor, die Weltherrschaft zu übernehmen. Wie so oft, ist also auch in diesem Spiel der Weltfrieden wieder einmal in Gefahr. Zu jener Zeit des berühmten Al Capone gab es allerdings schon genug Ärger mit den Verbrechersyndikaten zu Zeiten der Prohibition und so waren die meisten Polizisten schon mehr als genug eingespannt. Außerdem handelt es sich bei der Gruppierung des Falconetti um eine besonders mächtige Organisation, so dass der Einsatz eines Superagenten dringend erforderlich ist. Und natürlich kommen jetzt wir ins Spiel.

Unser Name ist Steed Armstrong und wir sind ein kampferprobter, mutiger und besonders furchtloser Spezialagent. Dass es sich bei diesem Abenteuer aber nicht um ein gewöhnliches Actionspiel handelt, merkt Ihr sehr schnell, denn allein schon die Perspektive ist anders als üblich, zumindest für damalige Verhältnisse. Der gute Armstrong läuft nämlich in einer 3D-Umgebung durch die Gegend und heizt seinen zahlreichen Feinden aus verschiedenen Blickwinkeln ordentlich ein. Dabei ist es nicht nur so, dass Ihr Steed von der Seite, von hinten oder von vorne betrachtet, er kann sogar auch in alle möglichen Himmelsrichtungen schießen, also auch nach schräg oben zum Beispiel. Und genau das war doch ziemlich neu für mich, das hatte ich bei den sogenannten "Shoot'emUps" vorher noch überhaupt nicht gesehen und hat mir vom ersten Moment an gefallen.

Originell sind auch die Ausweichmanöver gestaltet worden, denn die unzähligen Gegner scheinen einen unendlich großen Vorrat an Munition zu besitzen, so dass Ihr mindestens genau so oft den feindlichen Salven ausweichen müsst wie Ihr selber feuern dürft. Dabei könnt Ihr die Feinde überspringen oder Euch erst einmal Euch ducken oder besonders elegant Euch erst einmal blitzartig auf den Boden werfen. Allein dies anzusehen, macht schon Spaß, zumindest am Anfang, nach einer gewissen Zeit habt Ihr Euch natürlich an alle Animationen gewöhnt. Trotzdem waren diese verschiedenen Schießmöglichkeiten und Ausweichmanöver ein Grund dafür, dass mir so schnell bei diesem Abenteuer nicht langweilig wurde.

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