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Age of Wonders 2 - Neue Interview plus Screenshots


1 Bilder Age of Wonders 2 - Neue Interview plus Screenshots
Man merkt dass das rundenbasierte Strategiespiel der Triumph Studios langsam aber sicher fertig wird, denn nachdem lange nichts mehr von diesem Game zu hören war tauchen jetzt immer öfter passende Screenshots und Meldungen auf. Die Leute von Actiontrip haben gerade einen Mitarbeiter des Entwicklerteams interviewt und dabei ging es unter anderem um verschiedene interessante Zauber und den Hauptcharakter sowie die Rolle der Magier im Spiel. Als Ergänzung gibt es außerdem wieder drei hübsche Screenshots zu bewundern.
Am Anfang wird das Spielziel noch mal kurz zusammengefasst. In "Age of Wonders 2: The Wizards Throne" geht es um einen Zauberer-König, der in einer geheimnisvollen Fantasywelt ein großes, magisches Reich errichten soll, wobei ihm vor allem die anderen Zauberer gefährlich werden können. Man erforscht stärkere Zaubersprüche, sucht nach Artefakten und zusätzlich werden natürlich die unterschiedlichsten Fantasy-Einheiten kontrolliert. Laut Lennart Sas von den Triumph Studios befindet sich das Spiel gerade in der Betaphase und zur Zeit werden nur noch kleinere Elemente eingebaut. Sämtliche Features funktionieren schon und es geht jetzt eigentlich nur noch um den Feinschliff was das allgemeine Gameplay, die künstliche Intelligenz und das Interface betrifft.
Anschließend geht es um den Hauptcharakter Merlin. Die Menschen in der Welt des Spiels haben schon immer einige Probleme verursacht seit sie dort angekommen sind, was vor allem daran liegt dass sie ständig auf der Suche nach neuen Technologien und Gebieten sind. Anders als die übrigen Rassen beschäftigen sie sich fast nicht mit der Natur und magischen Bräuchen. In einer besonders kritischen Situation wird ein junger Mann an die Küste des geheimnisvollen Landes Evermore gespült und er wird vom uralten Zirkel der Magier aufgenommen. Er erfährt, dass die Mitglieder sich nicht mehr vertragen und er muss die verschiedenen Magietypen erlernen um das Land und die anderen Zauberer zu vereinen. Das ganze Spiel konzentriert sich diesmal also vor allem auf Zauberer und man kontrolliert eben keinen kriegerischen Helden sondern einen magiebegabten Anführer, was das Gameplay erheblich beeinflusst. Man kann so etwa ganze Landschaften mithilfe von Magie verändern. Der Spieler muss außerdem nicht länger mit der Startrasse weiterspielen und man kann zwischendurch ein neues Volk auswählen wenn zum Beispiel die Orks nicht gehorsam genug waren. Der Wechsel kann aber einige Spuren hinterlassen und man muss bedenken dass das Land sowieso schon von allen Seiten bedroht wird. Der Zauberer des Spielers und seine Stil verändern das Reich und das Micromanagement ist dabei nicht wichtig.
In der so genannten "Magic Domain" kann der Zauberer seine Truppen unterstützen wenn es zum Kampf kommt. Gleichzeitig kann man dort besonders mächtige Zauber einsetzen um das Terrain zu verändern und beschworene Kreaturen können nur in diesem Gebiet geheilt werden. Man muss deshalb ständig neue Zaubertürme und andere magische Monumente errichten, durch die das Gebiet vergrößert wird.
Der Zauberer kann im Laufe des Spiels seine Fähigkeiten verbessern und er kann sich dabei auf verschiedene Magiearten spezialisieren. Im Text geht es vor allem um die Sprüche die mit dem Tod zu tun haben. Ein solcher böser Zauberer kann wie Sauron in Der Herr der Ringe als dunkler Tyrann herrschen und vom düsteren Turm aus werden dann die passenden Zaubersprüche losgeschickt, die das Land in eine ungemütliche Vulkanwüste verwandeln. Die Sprüche sind außerdem besonders eklig, aber auch sehr praktisch. Ein gutes Beispiel ist Corpus Furia. Damit lässt man auf dem Schlachtfeld Leichen explodieren, wodurch die Einheiten in der Nähe verletzt werden. Der Zauber hat aber noch eine weitere interessante Funktion, denn selbst die besten feindlichen Totenbeschwörer können aus den kleinen Einzelteilen keine Zombies mehr erschaffen.
Im Laufe des Spiels kann man Artefakte entdecken, die dem Helden teilweise auch von überirdischen Wesen als Belohnung überlassen werden wenn er bestimmte Aufgaben erfüllt. Es gibt zum Beispiel verschiedene Waffen, Ringe und Gebrauchsgegenstände, die von Zauberern oder Helden getragen werden können. Diese Items können auch von einem Helden zu einem anderen teleportiert werden, aber das ist wohl sehr teuer. Ein wichtiges Element im Spiel sind die Belagerungen. Die Städte wachsen ständig und ihre Stärke hängt mit den Einheiten zusammen, die dort stationiert sind. Es gibt außerdem zwei Arten von Wänden, nämlich Holz und Stein. Letztere sind natürlich effektiver aber dafür auch teurer. Man kann die Wände später darüber hinaus auch verzaubern. Durch Wachtürme und andere Upgrades wird die Verteidigung zusätzlich verbessert.
Age of Wonders 2 soll am Ende des Frühlings erscheinen (genauere Angaben gibt es bis jetzt nicht). Die Entwickler haben auf jedenFall noch viele Ideen und dieses Spiel wird höchstwahrscheinlich nicht das letzte der Reihe sein.
Auf den Screenshots sieht man zum Beispiel Merlin, der mit seinen Kreaturen eine Siedlung angreift.

Ceilans Meinung:
Die grundsätzliche Geschichte des Spiels war ja schon bekannt, aber die Sache mit den Zaubern ist ziemlich interessant. Und im Text kann man durchaus einige interessante neue Elemente finden. Age of Wonders 2 könnte mir gefallen. Eine schöne Fantasywelt mit coolen Kreaturen und viel Magie und dann noch Strategie. Wirklich nicht schlecht. Die Optik ist etwas altmodisch, aber trotzdem nicht hässlich.
Rundenstrategiespiele sind ja meistens nicht auf dem neusten Stand was die Technik angeht, aber das Gameplay dürfte dafür auch hier wieder stimmen.

Quelle: www.actiontrip.com

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